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Thema: Aufhören mit der Therapie,weil ich es nicht mehr möchte und brauche?

  1. #1
    Sternentaucherin
    Gast

    Standard Aufhören mit der Therapie,weil ich es nicht mehr möchte und brauche?

    Bin jetzt seit paar Wochen bei einer Psychologin. Und irgendwie hatte ich das glaub ich gar nicht so sehr gebraucht. Jedenfalls bin ich so zufrieden. Glücklich oder Traurig ist ja kein Dauerzustand. Man erlebt ja jede Emotion in einem wellenartig Muster,sozusagen. Vielleicht brauchte ich einfach nur neb Weilchen jemandem zu reden. Aber irgendwie gehört das zu keiner Krankheit. Oder seelischen Störung habe ich das Gefühl.

    Womöglich ist das ein Fach mein Charakter,dass ich mich unwohl zwischen zu Vielen Menschen fühle. Ich brauche Rückzug und bin generell am liebsten sehr oft alleine. Freunde treffen ist da Eber sowas Besonderes und nicht immer ein Muss für mich. Eben so,dass man sich beim anderen Melden kann,aber nicht zwanghaft muss. Und dass man sich auch mach Wochen ohne Kontakt versteht. Und die Psychologin versucht glaub ich jetzt nach dem Fehler zu suchen,wobei ich finde,dass ich schon weit vorangekommen bin im Leben. Was ich ja nur beurteilen kann. Ich hab mich einfach zu sehr unter Druck gesetzt. Aber eigentlich ist alles Oke,denke ich. Nur eben,dass ich mich durch das Vergleichen wohl selbst runterziehe u es dann schon mal zu absurden Gedanken kommt. Aber es sind Gedanken,nichts mehr. Und ich weiß,dass Foren auch keine Diagnosen ersetzen,aber denke,dass man manchmal Rat braucht von Fremden,die nur vom Erzählen beurteilen können.

    Aber ich denke,dass es jetzt reicht mit den Gesprächen. Was ich dann erst nach dem nächsten Termin ansprechen kann. Irgendwie fehlt mir manchmal Aufmerksamkeit. Aber nicht krankhaft,dass ich sie brauche. Glaube,dass da mal mehr Freuvde treffen angesagt wären u mehr Austausch. Aber eigentlich befinde ich mich nur in so einem Mittelding und bin gerade zu faul,den Weg ins Leben einzuschlagen.

    Oder rede ich Alles schön. Ich würde nicht sagen,dass wenn man öfters Aussetzer hat,dass man gleich krank ist. Sondern höchstens verwirrt und erschöpft. Man sich aber irgendwie immer wieder selber hochzieht. Zumindest ging das bis jetzt. Auch,wenn manche da ein wenig geholfen haben. Aber im Großteil des Lebens ist man sich doch selbst eine Stütze,denke u finde ich.

    Meinungen sie würden mich interessieren. :-) u ja ich weiß,dass der Beitrag wohl wenig über meine Emotionen usw aussagt,aber ich denke,dass er zu verstehen ist u sich einfach nur anhört,wie Jemand,der auf der Suche nach sich selber ist.

    Schönen Abend noch. :-)

  2. #2
    Verleger Avatar von silbo
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    Zitat Zitat von Sternentaucherin Beitrag anzeigen
    Aber ich denke,dass es jetzt reicht mit den Gesprächen. Was ich dann erst nach dem nächsten Termin ansprechen kann. Irgendwie fehlt mir manchmal Aufmerksamkeit. Aber nicht krankhaft,dass ich sie brauche. Glaube,dass da mal mehr Freuvde treffen angesagt wären u mehr Austausch. Aber eigentlich befinde ich mich nur in so einem Mittelding und bin gerade zu faul,den Weg ins Leben einzuschlagen.
    Man kann auch beim Therapeuten sein, wenn es aktuell ganz ok ist, ebenso gilt das für das Forum ; )

    Ist halt immer eine Frage ob es ein "Nicht mehr brauchen" ist oder eher "will mich damit nicht beschäftigen" ist. Letzteres ist legitim, meine Erfahrung sagt mir, es kommt immer irgendwann zurück.
    "und wir singen im Atomschutzbunker, Hurra diese Welt geht unter. Hurra diese Welt geht unter. Auf den Trümmern das Paradies" - KIZ

    ***

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei silbo für den sinnvollen Beitrag:


  4. #3
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    Standard

    Hey Stern,

    wie bist du nun verblieben? Bist du noch in Therapie oder hast du sie verworfen?

    Ich finde, dein Geschriebenes passt ziemlich zu dem, wie ich mich im Moment fühle... Denke auch, dass man Etappen im Leben hat, zu denen man verwirrt, ängstlich, unschlüssig ist. Ich für mich denke immer, wenn ich mir nun eine Therapie aufzwänge und mich im Moment wieder gut fühle, dass ich sie für den Moment nicht brauche, oder sie zu tiefe Dinge eröffnen würde, dass sie wieder schlecht wäre, (denke nämlich, dass das Verdrängen von Dingen ein Schutzmechanismus ist und man nicht zwangsläufig das Geschehene noch einmal durgekaut haben muss, um qualitativ hochwertig zu leben - quasi wie das Aufbürden neuer-alter Probleme, dabei liegen die wirklichen Probleme im Jetzt) braucht man keine. Vielleicht ist es auch Abwägung von Zeit und Nutzen..

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