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Thema: Auslöser für Schizophrenie

  1. #1
    Neuling Avatar von dradivaberl
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    Standard Auslöser für Schizophrenie

    ich brauch einen Auslöser ...

    warum wird er/sie so wie er/sie ist

    ich will eine Geschichte von einem/einer Schizophrenen schreiben ... aber einem/einer der/die nicht das Negative der Krankheit mitbekommt, sondern ein sehr positiv eingestellter Mensch der die "Krankheit" als gut empfindet und dadurch lediglich die positiven Symptome zum vorschein kommen, wie Halluzinationen. Also ein/e Mann/Frau die sozusagen die Welt mit ganz anderen Augen sieht. Deren Sinne einfach verrückt spielen und alles als schön, oder gut erachten.
    Also eine Person, die wie (Beispiel: vielleicht hat ja jemand Don Juan de Marco, mit Johnny Depp gesehn) alles einfach positiv betrachtet. Wenn er/sie zB. in einem Bett aus Stroh liegt, stellt er/sie es sich einfach wie ein ein Satin bezogenes Luxusbett vor und fühlt dann eben auch diese Unterlage.

    Ich weiß nicht wie genau ich das beschreiben soll was ich schreiben will, eigentlich brauch ich lediglich einen Auslöser von euch, was Schizophrenie auslösen könnte, jedoch kein Trauma, denn ein Trauma würde sich wahrscheinlich nicht ins POSITIV DENKEN umschlagen.

    Nur warum ist das so, warum ist die "Krankheit" ausgebrochen?

    daran häng ich grad
    Geändert von dradivaberl (20.12.2006 um 12:20 Uhr)

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Cruel Malice
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    Du meinst also so ähnlich wie die Halluzinationen im Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern?
    You couldn't have picked a worse person to hole up in.
    Meine tapferere kleine Killermaschine
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  3. #3
    Neuling Avatar von dradivaberl
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    das Märchen kenn ich leider nicht ...

    Keine Ahnung wie das dort dargestellt ist, auf jeden Fall will ich eben die Realität als Solche als Relativ darstellen.

  4. #4
    Schreibkraft Avatar von Cruel Malice
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    Krass. Ich hielt die Märchen von Hans Christian Andersen immer für genauso berühmt wie die der Gebrüder Grimm.
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  5. #5
    Neuling
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    Schizophrenie ist in gewisser Weise mit dem Zustand verwandt, der durch Meditation entsteht. Daher auch nutzbare, wenn auch nicht völlig ungefährliche Möglichkeiten trägt.

    Man kann diese Getrenntheit in einem Sinne verstehen, dass das ICH-Bewußtsein einen zweiten Standpunkt bekommt, von dem aus es sich selber beobachten kann. Dadurch kannst du dich leichter „von außen“ sehen und erkennen. Allerdings gelingt das nicht jedem. Ich kann dir nicht sagen, wovon es abhängt, ob schizophrene Tendenzen die Tür zum Wahnsinn öffnen und ab wann zum Leben.


    Deine Geschichte könnte den Scheidepunkt darstellen, an dem die Hauptperson erkennt, dass ihre „Krankheit“ sie Dinge erkennen lässt, die andere nicht erkennen und dass das, was sie sieht, keinesfalls nur Halluzinationen sind, sondern ein Verstehen der Welt auf einer anderen Ebene, vergleichbar mit der Symbolebene in Träumen, die ja auch ein Erleben und Verarbeiten der Welt ist, nur eben mit einem anderen Bewusstsein. Schizophrenie ist m.E. auch mit bestimmten Zuständen vergleichbar, die in Schamanenritualen durch z.B. das Rauchen von Pilzen erleichtert werden. Die Schamanen machen eine Wissenschaft daraus, diese wahnsinnig anmutenden Zustände so zu beeinflussen, dass es eben nicht Wahnsinn wird, sondern eine Art „höheres Bewusstsein“.

    Deine Figur könnte sich bewußt dafür entscheiden, die „Krankheit“ anzunehmen und mit ihr all das, was sie erkennt, wahrzunehmen, ohne es als Wahnsinn abzustempeln. Vielleicht könntest du noch einen außenstehenden Gegenspieler entwickeln, etwa eine Person die von der Gesellschaft ebenso als verrückt eingeschätzt wird (der einfältige Alte), der deiner Hauptperson hin und wieder den Rücken stärkt und ihr Hinweise gibt, wie man damit umgeht.

    Wenn du einen Auslöser suchst, vielleicht ist es eine Situation, in der sich die Ablehnung durch die Welt wiederholt. Deine Hauptfigur erlebt sehr drastisch, dass die Welt sie nicht mag, sie ablehnt. Das wiederum scheint „alles schon mal da gewesen zu sein“. Und den Hauptdarsteller darin zu bestärken, „wenn ihr mich nicht wollt, dann gibt es euch von heute an nicht mehr“. Ich kreiere mir meine eigene Welt. Und diese Welt könnte sich auf einer anderen Bewusstseins-„ebene“ als traumhaft schön verstehen und der Kranke im Erleben der „Normalen“ als genialen Künstler oder irgendsowas..

    Ich hör lieber auf, sonst bin ich eher fertig als du, mit dem Märchen. Bin grad auf den Geschmack gekommen. *lächel


    Hiob

  6. #6
    Schreibkraft Avatar von Sephiroth
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    aus meinen erfahrungen mit der schizophrenie, birgt diese ein verständniss für sehr viele verschiedenne ansichten, eine sichtweise die einem erlaubt sehr viele sachen zu erforschen und auszuprobieren!
    jedoch ist es verdammt schwer damit zu leben, man wird halt zu diesen erfahrungen gezwungen und die meisten menschen kommen damit überhaupt nicht zurecht, wenn eine andere person schizophren ist = (
    sie verdrehen deine ansichten und schieben dich in irgend eine schublade in die du garnicht möchtest...

    ich sage mal mit dem richtigen verstand und einem starken glauben ist es möglich als schizophrene/r über die runden zu kommen und dies als gut zu erachten ...
    trotzdem würde ich keinem wünschen schizophren zu sein, ich sage mir immer unwissenheit ist ein segen!

    zu dem auslöser ... bei mir denke ich sind es einfach die vielen fragen gewehsen die man nicht beantworten kann, ich will alles über das leben wissen und erfahren, so muss ich auch für jede einstellung offen sein!
    Oh quam sancta, quam amoena

  7. #7
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Böse

    Ein sehr guter Ansatz, die Schizophrenie auch mal von einer anderen Seite zu beleuchten... Denn es gibt nicht nur die negativen Halluzinationen, sondern auch positve... Manche können mit ihnen sogar sehr gut leben...
    Die Medien machen aus der Schizophrenie oft etwas schlechtes und stellen den Schizophrenen als Inbegriff des Bösens da... Ich habe letzens wieder einen Film gesehen, bei dem es so war, Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken, mit Robert De Niro (meinem Lieblingsschauspieler)... Ein grotten schlechter Film - Schizophrener bringt alle um... Schade das sich De Niro für so etwas hingegeben hat...
    Hab da sowieso noch ein paar fragen zu... In dem Film wird es so dargestellt, dass der Hauptdarsteller zwei Persönlichkeiten entwickelt, eine Gute und eine Böse, ist doch bei der Schizophrenie gar nicht so oder?
    LG daysleeper

  8. #8
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    Standard hmm

    Nach meiner Meinung ist Schizophrenie einfach eine Krankheit.
    Sie kann durch Vererbung bedingt sein, sie kann auch in der Kindheit oder im Jugendalter entstehen. hmm so seh ich das

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