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Alt 03.07.2010, 04:16   #1 (permalink)
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Benutzerbild von A Day In The Life
 
Registriert seit: 07.05.2009
Beiträge: 278
Standard Automatikum

Antidepressivum Alkohol
Wie eine Grundschulhausaufgabe

a)
Seit ich weiß, dass Alkohol im Prinzip ein Antidepressivum ist, versuche ich seit langem, diese Droge vollkommen zu vermeiden. Selbst wenn ich es nicht übertreibe, verursacht er bloß großen Hass in mir, welcher wiederum Traurigkeit auslöst. Auch kommt ein Gefühl auf, als wäre alles bloß ein Traum. Nur aus Langeweile lohnt es sich einfach nicht. Ich habe auch gemerkt, dass es meinen Grundcharakter nicht verändert. Ich komme nicht besser aus mir raus, falle eher noch mehr in mich rein.

b)
Warum ist diese Droge bloß so akzeptiert, sie ruinierte schon so viele Leben.

c)
Und irgendwie verbindet es mich doch mit meiner Mutter (✝), es geht gar nicht anders. Düsterer Weltblick und tumbe Nostalgie.

d)
Die Nacht vergeht schilddrüsenwach, keine Ahnung, zu viele Gedanken, Alkohol wühlt mich auf. Ein Statement.

Um 4.46 wurde ich geboren.
Aufhören mit dem Geist.
__________________
"Ich stamme aus meiner Kindheit wie aus einem Land."
- Antoine de Saint-Exupéry

Geändert von A Day In The Life (03.07.2010 um 04:20 Uhr)
A Day In The Life ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2010, 08:19   #2 (permalink)
Roman Verfasser
 
Benutzerbild von glasheuler
 
Registriert seit: 01.03.2009
Beiträge: 1.424
Standard Hi,

zu b)

Regelrecht "akzeptiert" wird diese Droge doch in den meisten Fällen nur
von denen welche gnadenlos von ihr abhängig geworden sind : Entzugserscheinungen, sie verpokern Haus und Hof für die nächste Pulle.

"sie ruinierte schon so viele Leben"- defacto lässt sich ein Alkoholkranker
nur auf einen Therapeuten ein wenn er handlungsunfähig in der Gosse liegt, alle vorherigen Versuche ihn von der Droge abzubringen scheitern.

Gruss
glasi
__________________
Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek
vorgestellt.
(Jorge Louis)
glasheuler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2010, 15:46   #3 (permalink)
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Benutzerbild von A Day In The Life
 
Registriert seit: 07.05.2009
Beiträge: 278
Standard

Danke für die Antwort, war hier lange nicht mehr unterwegs.
__________________
"Ich stamme aus meiner Kindheit wie aus einem Land."
- Antoine de Saint-Exupéry

Geändert von A Day In The Life (28.07.2010 um 15:55 Uhr)
A Day In The Life ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2010, 15:56   #4 (permalink)
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Benutzerbild von A Day In The Life
 
Registriert seit: 07.05.2009
Beiträge: 278
Standard

Heute wachte ich mal wieder schlafparalysiert auf und bildete mir ein, nicht atmen zu können. Ich geriet in Panik und frage mich jetzt, ob es ein Signal ist.

A) giving up artficial ghosts

B) Ich denke, wenn man stirbt wird man in seine Fantasie entlassen, was je nach Art schön oder schrecklich sein kann. In der Fantasie wird nichts be- oder verurteilt, und alles scheint real. Das Leben ist Fantasie, viel mehr als Nicht-Fantasie. Als Baby sieht man erst nichts, kommen da nicht erst die Vorstellungen und dann die Realität?
(inspiriert von Hanna Segal)
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"Ich stamme aus meiner Kindheit wie aus einem Land."
- Antoine de Saint-Exupéry
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