Autosuggestion?
Hey!
Ich habe mir vor kurzem ein Buch gekauft mit dem Titel 'Glück ist kein Zufall' (kennt das vielleicht wer?). Da bin ich auf das das Thema Suggestion/Autosuggestion gestoßen & ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll!
Einerseits wird sehr überzeugend geschrieben, dass man mit (positiver) Autosuggestion sein Leben grundlegend verändern kann, in dem man sein Denken in eine lebensbejahende Richtung lenkt. Ich bin mir sicher, dass das stimmt. Denn wenn ich z.B. mit dem falschen Fuß aufstehe und ich mir gleich morgens sage, dass der Tag nicht gut laufen wird, trifft das auch meistens zu.
Und andererseits weiß ich nicht so recht, ob ich manchen Dingen aus dem Buch glauben kann. Beispielsweise erzählt der Autor eine Geschichte über einen Mann, dessen Mutter (oder Schwester, Tante, geliebter Mensch, ich weiß es nicht mehr so genau) in einem schlechte gesundheitlichen Zustand ist. Er schreibt, dass sich der Mann folgendes jeden Tag einredet: 'Ich würde meinen Arm geben, wenn es ihr wieder besser geht.' So auf diese Art.
Und schwupps! Nach ein paar Wochen hat er einen Unfall, verliert seinen Arm dabei und seiner geliebten Person geht es wieder besser.
Wie gesagt, es ist gut geschrieben und ehrlich gesagt war ich anfangs auch davon überzeugt, dass das so passiert sein muss. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt...
Ich selber denke schon, dass man mit Autosuggestion viel bewirken kann. Aber geht es auch so weit, dass man auch Dinge bezwecken kann, die doch ziemlich offensichtlich nicht in unserer Hand liegen?
Der Autor schreibt auch, dass man seine Wünsche formulieren, um sie regelmäßig zu wiederholen. Man soll sich keine Gedanken darüber machen, wie es passieren könnte, die Autosuggestion findet ihren Weg.
Es ist so einfach daran zu glauben und diesem Denken zu verfallen, aber mal ganz ehrlich: verschwendet man damit nicht eher seine Zeit?
Liebe Grüße!
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