... am 05.10.2008 ist mein Opa ein Jahr nicht mehr bei uns. Ich komme nicht weiter... ich trauer und träume fast jede Nacht von ihm. Ich träume davon, wie er gelitten hat, was er durchgemacht haben muss, ich träume von dem, was meine Familie mir über ihn im Krankenhaus erzählt hat und über seine Todesnacht über die Nacht träume ich am meisten.
Wenn ich frei habe warte ich darauf das er hoch kommt und mich zum frühstücken weckt, er kommt aber nicht, er kann nicht mehr hochkommen um mich zu wecken, er ist einfach weg. Selbst wenn ich bei meinem Freund übernachte kommt dieser Gedanke :" Er wartet sicher zuhause mit Frühstück auf mich"... es ist nur nicht so.
Er hat sich aus meinem Leben geschlichen, er hat gelitten und ich frage mich wieso ? Wieso müssen wir Menschen so leiden ? Jedem Tier wird ein schönerer Tod geboten, als so manchem Menschen.
Bisher war ich 6x an seinem Grab, danach geht es mir schlecht, ich bekomme Depressionen wenn ich ihn besuchen war. Ich versuche meine Depressionen zu überspielen, meine Familie braucht das nicht zu wissen, mein Freund ahnt etwas, aber genau weiß er es nicht, letztens als ich ihm von meinem Opa erzählt und angefangen zu weinen habe, hat er sogar mitgeweint.
Die Zeit die ich mit ihm hatte war viel zu kurz. Jedesmal wenn eins unserer Meerschweinchen von uns geht denke ich an ihn und weiß, dass sie sich auf der Regenbogenbrücke wieder sehen.
Wenn es regnet weinen die Seelen die uns viel zu früh verlassen mussten, da sie wissen, wie sehr wir sie vermissen.
Jeden Tag wo sein Todestag näher rückt wird es schlimmer. Ich lasse es mir nicht anmerken, das wäre fatal...
Ich hab das Gefühl mich erdrückt die Trauer, hoffentlich wird das nächsten Monat wieder besser.
bedrückte Grüße.


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