hallo zusammen,
mein name ist basti, bin 23 und steh im an meinem bisherigen tiefpunkt.
keine ahnung wo ich anfangen soll aber ich wills einfach mal alles loswerden.
zu meiner bisherigen story:
-1988 geboren
-als ich 4 war ließen sich meine eltern scheiden
-mit 5 eingeschult
-mit 7 von meine mutter zu meine großeltern gezogen
-mit 9 wieder zurück zu mama
-mit 12 zu meinem vater gezogen
-mit 13 wieder zurück zu mama
-mit 15 in die eigene erste wohnung (mama hats bezahlt)
-2006 hauptschulabschluss mit 50 fehltagen
I: in der schulzeit bin ich mit meiner zwei jahre jungeren und meiner mutter (nur in der zeit bei der ich bei meiner mutter gewohnt habe, 15mal umgezogen)
-anschließend hier und da mal gejobt
-2007 zur bundeswehr GWDL
-2008 die einsicht zum reaschulabschluss -> VHS realschulkurs
-halbes jahr nur gemacht und nahtlos in die ausbildung die mir meine mutter in ihrem betrieb angeboten hat
-2009 nach 11 monaten fristlos aus einem streit von meiner mutter gekündigt
-2010 nochmal von vorne angefangen (ausbildung zum bürokaufmann)
-ende 2010 wieder fristlos gekündigt
i: in der ausbildung war ich nicht ein tag krank, habe länger als MUSS gearbeitet. schulisch konnte ich mit einem arbeits-testdurchschnitt von 2,4 mithalten und war stets pünklich. die kündigungen kamen immer aus einer diskusion oder aus einem streit raus.
-2011 hier und da mal wieder gejobt bis zum sommer
- ende sommer habe ich meine wohnung aufgegeben und bin zur fremdenlegion nach strasbourg abgehauen, nach 5 wochen warten und test habe ich doch nicht den 5jahres vertrag unterzeichnet
-seit 3 monaten hartzIV empfänger und seit 2 wochen im jugendaufbauwerk
-bilanz ca. 5k schulden/eidesstattliche versicherung ist unterschrieben
___________
ich hatte so viel, eine von mir renovierte und wirklich schicke wohnung, mein golf den ich mir aufgebaut hatte und mir in der VAGszene schon richtig einen namen gemacht habe, eine klasse freundin (polizeischülerin) und das wichtigste - ich war in der ausbildung und hatte keine schulden.
jetzt war ich kurz obdachlos und habe schluss endlich unterschupf bei meinem großvater bekommen, der einer wohnung über seiner tischlerei frei stehen hatte.
andauert sitz ich abends auf meiner bettkante und heul wie ein kleines kind. ich vermiss die freiheit mit dem auto, mein eigenes reich (meine oma und meine tante betütteln mich und dabei will ich einfach nur meine ruhe, die wohnen ein haus weiter)
oft denke ich an einen soizid oder träume vor mir her.
ich hab das mal aufgeschrieben als ich worte finden konnte, mein eigenes tagebuchzitat:
ich bin unzufrieden, will wieder ein schickes auto haben. will wieder frei sein, arbeiten, was spontanes, wieder spaß an meinen zielen haben. jeden tag stirbt ein stück von mir, ich werde alt, wurde schon von allen meiner freunde überholt und steh nun da wie ein penner. nun schon seit 2 monaten.... jeden abend sitz ich da und fang meine tränen im schoß auf, sitz auf meiner bettkante und will einfach schreien, will aus diesem albtraum raus.
-zitatende-
wie werde ich diese snafu-drepressionen nur los?


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von daher muss ich nehmen was ich bekommen kann...
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