Hay, ich hoffe das hier ist das richtige Forum.
Ich bin 19 und männlich, vorweg
Ich befinde mich im Moment in einem Teufelskreis. Ich rede mir selsbt ein unbeliebter zu werden und ich rede mir ein, ich sei jedem nur gleichgültig.
Ich weiß ganz genau das die Leute in meinem Freundeskreis mich mögen. Sie mochten es sich mit mir zu unterhalten und ich wurde auch immer gefragt ob man mal was macht und sowas.
Aber seit ca. einem halben Jahr kommt es mir so vor, als sei es allen ****** egal ob ich dabei bin oder nicht. Ich werde seltener gefragt ob ich mitkommen möchte aber wenn ich selbst auf die Leute zu gehe und frage "was machste heute Abend" ist es nie ein Problem wenn ich mitkomme. Meistens sorge ich dann sogar nach 1-2 Bierchen für eine lustige Stimmung in der Runde. Genau deswegen reg ich mich in dem Zusammenhang auch über meine eigene Dummheit auf.
Ich bilde es mir wirklich nur ein glaube ich. Das ich nicht mehr so oft gefragt werde liegt an dem Freundeskreis (Habe ca 3 Freundeskreise) daran das er sich auseinander entwickelt (leider). Viele leben nun in einer Beziehung, oder machen mehr was mit anderen Freundeskreisen so das es dieses "wir machen alle was" Gefühl nicht mehr so stark gibt. Das könnte meiner Meinung nach ein Grund sein. Das es nicht an mir liegt sollte mir eigentlich völlig klar sein.
In einem anderen Freundeskreis zum Beispiel werden sogar unternehmungen (wie gemeinsames raclette letzte SO) einfach abgesagt weil nur ICh nicht konnte. Das sollte doch eigentlich bestätigung genug für mich sein .(
Was mich so aufregt und gleichzeitig psychisch extrem fertig macht ist, dass sich dieser Gedanken nicht mehr nur auf diesem Freundeskreis bezieht sondern ich habe allgmein das Gefühl bekommen, dass ich jedem gleichgültig bin.
Ich habe zum Beispiel in der Schule enorme Probleme bekommen mich in Pausen an Gesprächen zu beteiligen.
Ich denke NICHT: Jetzt sagst du mal was und unterhälst dich mit denen.
Sondern ich denke: Die Sprehcen mich nicht an also wollen die nicht das ich mitrede.
Dieser eine vernichtende Gedanke hat sich in meinem Alltag mittlerweile so stark etabliert, dass ich enorme einbüßungen im Bezug auf mein Selbstwertgefühl und mein Selbstvertrauen verzeichnen kann. Ich habe Angst, dass dieser Gedanke noch mehr auswirkungen hat und ich so zum Außenseiter ohne Selbstbewusstsein mutiere.
Könnt ihr mir Tipps geben wie ich dieses extremst negative Denken ablegen kann?
Ich weiß nicht wie ich daraus kommen soll.
Ich bin so bezweifelt, weil ich rational gesehen genau WEIß, dass es nicht so ist wie ich denke mein Verhalten sich aber genau darauf einstellt.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen