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Thema: Beide Elternteile in einem Jahr verloren

  1. #1
    Neuling
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    Standard Beide Elternteile in einem Jahr verloren

    Hallo zusammen,
    Das Jahr 2015 war eines der schlimmsten in meinem Leben. Im Januar verstarb plötzlich mein Papa mit 61. Im Oktober meine Mama mit 52 an Krebs. Ich werde im März 30.

    Ich weiss selbst nicht so recht was ich fühle, der tot meiner Mutter ist viel schlimmer für mich als der meines Vaters. Wir hatten erst 2Jahre wieder Kontakt.
    Ich würde mich freuen mich hier mit anderen etwas austauschen zu können.

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Verena703 für den sinnvollen Beitrag:

    llladolidjaim (22.06.2016)

  3. #2
    Schreiberling Avatar von Seidenschnabel
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    Standard

    Hallo Verena,

    das tut mir sehr leid für dich. Ich kann mir vorstellen, wie schwer das für dich sein muss. Mein Vater ist vor zwei Jahren an Krebs gestorben, das war wirklich hart. Seine Eltern zu verlieren ist ein krasser Einschnitt, erst recht wenn das so früh passiert. Ich hoffe, deine Mutter hat nicht zu sehr leiden müssen.
    Liebe Grüße von Seidenschnabel

    Sei immer du selbst. Außer, du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn.

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Seidenschnabel für den sinnvollen Beitrag:

    llladolidjaim (22.06.2016)

  5. #3
    Laurimausi
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    Hallo Verena,

    für so einen Schicksalsschlag gibt es keine Worte. Ich habe meinen Vater mit 15 an Krebs verloren und komme darauf bis heute nicht klar. (bin jetzt 22)
    Hast du andere Menschen (Partner, Kinder, Tante, Onkel...) oder einen Glauben die dir Halt geben können?
    Das ist keinesfalls ein Trost, aber einfach, dass man in dieser Situation nicht alleine sein muss.
    Ich habe unheimliche Angst meine Mutter auch noch irgendwann zu verlieren.
    Ich möchte dir nur sagen, dass du nicht allein bist.

    Ganz viel Kraft weiterhin

  6. #4
    Neuling
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    Standard Mama und Papa verloren...

    Hallo,
    ich habe dieses Jahr 2016 meine beiden Eltern verloren ;-( Meine Mama ist gerade mal mit 49 Jahren am 15.April am Krebs gestorben und sechs Tage später am 21.Apri hat sich mein Papa im Badezimmer das Leben genommen mit nur 51 Jahren..

    Ich bin gerade mal 29 Jahre und habe jetzt keine Eltern mehr ;-(

    Die Kraft weiterzuleben habe ich kaum und ich fühle mich sehr einsam und hilflos :-( manchmal ist es unerträglich für mich..

    Ich vermisse beide so sehr und es tut so weh im Herzen sie verloren zu haben ;-( weiß nicht mehr weiter!!

  7. #5
    Schreiberling Avatar von Seidenschnabel
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    Das tut mir wirklich sehr leid für dich, das muss schrecklich sein,beide Elternteile so kurz nacheinander zu verlieren. Dass du dich jetzt einsam und verloren fühlst, kann ich gut verstehen.
    Hast du noch Familie oder einen Partner, die dich auffangen oder Freunde, die für dich dasein können? Du kannst dich auch einer Trauergruppe anschließen, sowas kann sehr hilfreich sein. Wichtig ist jedenfallls, dass du damit nicht alleine bleibst und über deine Trauer sprechen kannst. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit!
    Liebe Grüße von Seidenschnabel

    Sei immer du selbst. Außer, du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn.

  8. #6
    Neuling
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    Hallo Seidenschnabel,
    es ist schön, dass du mir hier geschrieben hast. Du musst bestimmt auch eine schwere Zeit haben, weil du deinen Papa verloren hast..! :-( Leider habe ich keine Geschwister und Opa und Oma sowieso nicht:-( Man fühlt sich denn nur noch mehr alleine. Was mir ein bisschen halt gibt sind zwei liebe Freunde, doch manchmal hilft alles trösten nicht! Alles kommt immer wieder in mir hoch und ich fühle mich einfach nur traurig. Habe besonders zu meiner Mutter eine enge Verbindung gehabt und ich möchte es manchmal einfach nicht wahrhaben was passiert ist! Jedes Bild oder geschriebenes von meinen Eltern tut weh...

  9. #7
    Schreiberling
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    Es gibt Trauergruppen und fachliche Unterstützung auf Zeit, wollte ich dazu nur mal sagen. Das man wegen solchen Erlebnissen traurig ist, ist vollkommen normal und wohl auch wichtig so, um die Geschehnisse zu verarbeiten. So ne Erkenntnis lindert sicher nicht den Schmerz, aber es hilft vielleicht dabei, sich nicht auch noch Schuldgefühle zu machen, weil man "immer noch traurig" ist, "immer noch nicht wieder so fit, fröhlich, belastbar,...wie früher" ist.

    Ich wünsche allen, denen so etwas passiert ist, ganz viel Kraft, Unterstützung und Halt!!!


    (Nachtrag: Manche Menschen können auch erstmal gar nicht trauern. Auch das ist eine Bewältigungstrategien, vielleicht auch erstmal ein Schutz. Da Druck zu machen, bringt auch nicht. Es wird kommen, wenn die Zeit dafür soweit ist.)

  10. #8
    Schreiberling Avatar von Seidenschnabel
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    Ja, es ist schwer und mein Vater fehlt mir sehr. Aber ich habe gelernt zu akzeptieren, dass es nun mal so ist, ich kann es leider nicht ändern. Mich tröstet der Glaube daran, dass ich ihn irgendwann wiedersehen werde.

    Trauer braucht Zeit und es ist wichtig, dass du sie zulässt und durchlebst, so weh das auch tut. Gut, dass du Freunde hast, die in dieser schweren Zeit für dich da sind.
    Liebe Grüße von Seidenschnabel

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