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Thema: Beratung Adoleszenz-Krise

  1. #1
    Gast784
    Gast

    Standard Beratung Adoleszenz-Krise

    Hallo Leute,

    ich lauf grad schwanger mit dem Wunsch, ein Beratungsangebot zu konzepieren für Jugendliche mit Adoleszensproblemen.
    Zur Definition: der Begriff Pupertät bezieht sich auf die biologischen Reifungsprozesse, während Adoleszenz sich mehr auf die sozialen/emotionalen bezieht. Schwerpunkt wird die Altersgruppe 18-21 sein. Durch diese Adoleszenzkrise mussten zwar alle Generationen, aber ich beobachte eine Zunahme von Symptomen und Störungen, die in der Masse schon besorgniserregend ist (wird mir auch von Fachleuten bestätigt): Depressionen, zunehmende Orientierungslosigkeit, div. Angststörungen usw. Wir lesen es ja auch hier täglich.

    Da wir hier ja einige VertreterInnen dieser Altersgruppe haben, hier ein paar Fragen an euch:

    Die Beratung soll sich hauptsächlich an ganz "normale" Jugendliche richten, also weniger die besonders auffälligen. (um die kümmern sich i.d.R. Beratungsstellen und Familienhilfen ). Das ganze soll in ein Netzwerk eingegliedert werden, damit diejenigen, die therapeutische bzw fachspezifische (z.b.Ausbildung, betr.Wohnen usw.) Betreuung brauchen, an die richtigen Adressen geleitet bzw. dorthin mit begleitet werden können. Ansonsten will ich dieses Angebot so positionieren, dass die Schwellenangst möglichst gering ist, also anders als bei Beratungsstellen.

    Meine Frage an euch: habt ihr schon mal über Schulen, Werbung u.ä. Kontakt mit einer solchen Beratungsmöglichkeit gehabt bzw. hättet ihr die euch gewünscht in der einen oder anderen Situation? Was wäre die Vorraussetzung für euch persönlich gewesen, um so etwas anzunehmen? (Anonymität, Gestaltung einer solchen Beratung usw.) Was hindert euch bzw. hat euch bisher gehindert, euch in diesem schwierigen Lebensabschnitt bzw. situationsbedingten Problemen, beraten zu lassen?

    Bitte lasst mal den Kostenfaktor außen vor, das ist dann nochmal ne extra Frage. Jetzt geht es mir lediglich um die inhaltliche Gestaltung. Evtl. biete ich das ehrenamtlich an. Es geht mir darum, eine Schnittstelle zu sein zwischen Allein-vor-sich-hindümpeln und Therapie. Denn das Eine gleicht einem endlosen Hamsterrad und das Andere ist oft gar nicht nötig. Es geht mir im Prinzip um Hilfe zur Selbsthilfe.

    Daran schließt sich die Frage an diejenigen, die vll in einem solchen Bereich arbeiten, sich engagieren, oder das schonmal getan haben:
    Habt ihr Erfahrungen, Ideen zur Finanzierung bzw. Sponsorengewinnung usw.?

    Falls das jetzt etwas wirr daherkommt, sorry, aber das Ei ist noch am reifen und noch nicht gelegt . Wollt mir einfach mal von euch ein paar Eindrücke, Anregungen und Erfahrungen holen. Danke euch

    LG Gaby
    Geändert von Gast784 (16.11.2007 um 12:47 Uhr)

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