Hallo,
meine Geschichte ist kompliziert und verstrickt und ich möchte jedem ersparen hier diese ganze komplizierte Sache lesen zu müssen. Alleine diese 'Beziehung' scheint eine never ending story zu sein und genau so wäre auch dieser Beitrag:
Ich versuchs Kurz zu halten:
Vor 7 Jahren, ich war verheiratet, lernte ich einen gleichaltrigen Mann kennen. Er war damals gerade von seiner Beziehung getrennt und verliebte sich in mich. Ich habe mich kindisch angestellt, hatte nur Ängste und Scham, Zweifel etc. Es wurde eine on/off Geschichte mit unglaublicher Anziehung und den Bedrüfniss nach Nähe und zusammensein und gleichermaßen wegschieben.
Dann war Schluß, jetzt vor etwa 5 Jahren. Wie gesagt zu einer realistischen, alltäglichen Beziehung kam es eigentlich nie. Eigentlich von meiner Seite aus wollen aber nicht können...
Jedenfalls fing er eine neue Beziehung an, kämpfte jahrelang um diese Frau, auch hier on/off. Ja, er sagt er ist beziehungsunfähig, dabei erlebe ich das eigentlich nicht. Eher sucht er sich beziehungsunfähige Frauen aus...
Naja, jedenfalls, vergeht seit Jahren kein Tag an dem er nicht in meinem Kopf ist. Und umgekehrt scheint da auch so zu sein.
In einem Satz formuliert: Ich schiebe weg und schiebe weg und 'es'/ 'er kommt immer wieder zurück.... Er sagt nur zum Sex aber das stimmt nicht. Ich sehe es, merke es ihm an und fühle es.
Reden mit ihm geht nicht, dem geht er aus dem Weg.
Was MICH interessiert, was ist da, was, wie ein kosmisches Gesetz passiert? Wie gesagt ich schiebe und schiebe und er meldet sich immer wieder.
Vor 2 Wochen war er bei mir und sagte, das ich ihn wegschiebe und keine Chance lasse und, was auch stimmt, wir immer sehr sehr nahe waren, uns sexuelle gut verstanden und beide das Gefühl hatten zusammenzugehören, für immer. Da waren wir uns damals beide einig.
Ist er da, verletzte ich ihn gleich und schiebe, ist er weg, will ich ihn. Umgekehrt: Hat er mich, läßt er mich links liegen, bin ich weg, denkt er an mich.
Irgendwie ist das so eine große Sache zwischen uns, das bestätigt er auch, das man sich wie ein kleines Kind fühlt und das Bedürfniss hat einen Erwachsenen, einen Großen, einen der sich damit auskennt, zu fragen was das ist.
Vor 8 Wochen sagte er das er mich nicht mehr lieben würde. Am Samstag vor 2 Wochen dann wieder diese Nähe und die Vorwürfe ich würde mich wehren und ihn wegschieben. Das dürfte ihm dann doch nichts ausmachen?!?
WIe sagte er? Mich auf Sex reduzieren geht nicht, Freundschaft geht nicht, Beziehung geht nicht aber ohne mich auch nicht.
Was habe ich an mir, was das so macht??
Danke für Eure Meinungen...
SooniC


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Aber bitte verwechsel Liebe nicht mit einer Komplementärneurose - das ist die Falle, in die ich immer wieder tappe.

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