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Thema: Beziehungsangst

  1. #1
    Neuling Avatar von DieSchlumpfine
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    Standard Beziehungsangst

    Hallo ihr Lieben!

    Ja, ich weiß, dass es schon etliche Einträge zu dem Thema gibt, aber so richtig finde ich mich nicht wieder und schreibe hier erneut.
    Das Problem is sehr komplex und macht mich langsam aber sicher wirklich fertig. In meinem Leben "kreiselt" es und ich stoße immer wieder in den gleichen Situationen an meine Grenzen.
    Inzwischen bin ich 27 Jahre alt und habe es bis heute nicht geschafft, eine Beziehung einzugehen und diese aufrecht zu erhalten. Ja, es gab immer mal Männer in meinem Leben, oftmals war ich verliebt und oft sehne ich mich nach einer Partnerschaft. Es gibt immer zwei Szenarien: Der Mann, der an mir nicht interssiert ist bzw an nichts "ernstem". Diesen Männer renne ich hinterher, bin charmant und witzig, furchtbar verknallt. Habe mit ihnen Sex und freue mich über jede sms. Wenn einer von ihnen dann aber Interesse für mich entdeckt oder ein Mann, der mir noch nicht aufgefallen ist, Annäherungsversuche macht, blocke ich dies ab. Mache mir rar, flüchte.
    Kommt es dann doch zu einer "Beziehung" kann ich diese nicht halten. Wenn ich in den Arm genommen werde, bekomme ich richtige Panikattacken, ich kann nicht mehr klar denken, bekomme schweissnasse Hände, habe das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen und begebe mich auf die Flucht. Für meine Partner ist das natürlich verwirrend. Im ersten Moment die fürsorgliche Partnerin, im nächsten distanziert, abweisend, gefühlskalt. Sollte ich mir meinen Partner so nicht auf Abstand halten können, schaffe ich neue Wege, um Distanz zu schaffen. Meist interessiere ich mich plötzlich für andere Männer, die vermeidlich "besser" zu mir passen, bin auch schon fremdgegangen. Nein, ich bin nicht stolz darauf!

    Lange habe ich geglaubt, dass "Mr. right" noch kommt und dann alles anders wird, aber inzwischen weiß ich, dass es nicht so ist.

    Seit Jahren kenne ich einen Mann. Er ist ziemlich in mich verliebt und das auch nicht erst seit gestern. Wir waren erst gute Freunde, dann habe ich mich in ihn verliebt (oder mir das eingeredet...). Natürlich hatte er zu dem Zeitpunkt eine Freundin. Nachdem diese Beziehung in die Brüche gegangen ist, haben wir es miteinander probiert. Wir leben in verschiedenen Städten und haben uns nur am Wochenende gesehen. Es war die Hölle! Ich konnte ihn einfach nicht um mich herum zu ertragen... Habe immer nett getan und die Minuten gezählt, bis er wieder weg war. Habe mich mit anderen Männern getroffen, mich scheinbar in einen anderen (nicht erreichbaren Mann) verliebt. Ziemlich schnell habe ich es beendet. Wir hatten eine Zeit keinen Kontakt, waren nun doch wieder befreundet und haben nun wieder etwas miteinander angefangen. Das war vor knapp zwei WOchen. Wir haben uns auf einer Party getroffen, die Nacht zusammen verbracht. Der nächste Morgen war okay. Gemeinsame Freunde waren dabei und da von uns niemand etwas wissen sollte, blieben wir beide auf Distanz. Nachmittags habe ich ihn dann zum Zug gebracht. Aus seiner Abschiedsumarmung habe ich mich schnell gelöst und seither haben wir uns nicht gesehen. Ich vermisse ihn. Aber zugleich gerate ich in alte Muster. Treffe mich mit anderen Männern, suche Fehler an ihm...

    Aber ich will das nicht mehr! Ich möchte auch endlich eine "normale" Beziehung, ich möchte nicht mehr alleine sein! Aber ich kann nicht anders.

    Warum ich hier bin? Ja, ich möchte etwas ändern und hoffe, dass mir jemand von euch weiter helfen kann. Als in einer meiner Kurzbeziehungen die Situation zu unerträglich wurde und ich ihn betrogen habe, habe ich eine Therapie begonnen. Das ist ein paar Jahre her und hat mir nicht weiter geholfen. Ich war allerdings auch nur ein paarmal da und hatte das Gefühl, dass die gute Frau mir nicht helfen konnte. Ausserdem hatte ich mich von der "Last" schon befreit (War ja eh nicht der Richtige...) und mir ging es gut. Also habe ich das ganze schnell beendet.

    Zuerst habe ich eine "formelle" Frage! Habe ich eine Chance, dass die Krankenkasse eine Therapie zumindest zum Teil übernimmt? Was muss ich dazu tun?

    Und was soll ich mit ihm nun machen? Er liebt mich, das weiß ich. Aber darf ich ihm das ganze noch einmal antun? Ich werde ihn wohl wieder verletzen.

    Soll ich mit ihm über mein Problem reden? Ich habe Angst, dass er mich wie ein rohes Ei behandelt, Angst bekommt etwas falsch zu machen. Und genau das fühlt sich falsch an. Damit komme ich nicht klar! Ich will nicht immer "die Kranke" sein, will nicht, dass sich alles um meine Panik dreht!


    Tut mir leid, dass der Text so lang geworden ist!

    Liebe Grüße
    Schlumpfine

  2. #2
    Neuling Avatar von gemeingefährlich
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    Standard

    Hallo Schlumpfine,

    erst einmal muß ich Dir sagen, daß ich sehr überrascht bin: Du gehst sehr reflektiert mit dem Problem um, bist auch grundsätzlich bereit, Dir professionelle Hilfe zu suchen, aber Du scheinst - zumindest erwähnst Du das nicht - keinen Schimmer zu haben, woran denn diese Ablehnung liegt. Denn Du bekommst ja sehr eindeutige physische Reaktionen in bestimmten Situationen, so wie Du das beschreibst.
    Grundsätzlich habe ich von dem deutschen Krankenkassensystem keine große Ahnung - aber ich empfehle Dir, dahingehend und auch um Dich bei der Auswahl der Art der Psychotherapie beraten zu lassen, den Psychotherapieinformationsdienst zu konsultieren:
    http://www.psychotherapiesuche.de/
    Einige Informationen finden sich auch in deren FAQs, aber einen Anruf, auch um herauszufinden, was für eine Art von Therapie für Dich die beste ist, hielte ich für durchaus angebracht.

    Denn grundsätzlich sieht es für mich als Außenstehender so aus, als ob da ein Problem in Dir selbst mit Bindungen zugrundeliegt, das hier im Rahmen dieses Forums nicht wirklich "geklärt" werden kann. Wäre es "nur" die Ablehnung von Partnern, so hätte ich da kaum Bedenken und würde Dir irgendetwas antworten von wegen, daß Du "den Richtigen" noch nicht gefunden habest; aber die Reaktionen fallen doch arg heftig aus, deswegen würde ich schon an Deiner Stelle versuchen, dem auf den Grund zu gehen. Grundsätzlich hast Du ja auch nichts zu verlieren, sondern Du kannst nur Erkenntnisse gewinnen und wenn Du mit jemanden nicht klar kommst, kannst Du die Therapie immer noch abbrechen.

    Was Deinen Freund anbetrifft; ich glaube, da gibt's keinen Königsweg. Viele Leute werden Dir zu unterschiedlichen Dingen raten, nehme ich an. Mein Rat ist der Folgende: Du sagst, Du seiest in ihn verliebt. Wenigstens wertschätzt Du ihn. Grundsätzlich versuche ich einer Person, die ich wertschätze, auch die Achtung entgegen zu bringen, ihre eigenen Entscheidungen aufgrund sämtlicher Informationen treffen zu können.
    Heißt: Ich würde ihm an Deiner Stelle reinen Wein einschenken und ihm all das was Du hier geschrieben hast (vielleicht ja auch etwas mehr, das größere Vertraulichkeit bedingt, als sie in einem Internetforum herrscht) mitteilen, und ihn selbst entscheiden lassen, ob er den Kontakt zu Dir hält oder nicht. Ob er persönlich in der Lage ist, mit dieser Ablehnung umzugehen oder aber ob er sich von Dir distanziert. Nur muß er sich darüber klar sein, was der erste Weg im Zweifelsfall bedeuten kann.
    Eine richtige Beziehung in dieser unklaren Situation zu führen, stelle ich mir schwierig vor. Wenn es gar nicht anders geht, würde ich schon eher auf Distanz gehen, auch wenn Du Gefahr läufst, ihn dadurch zu verlieren.
    Aber grundsätzlich würde ich ihm alles erklären, damit er ganz genau weiß, woran er ist.

    Auch wenn dieser Beitrag jetzt wahrscheinlich nicht sehr hilfreich war; ich wünsche Dir alles Gute und hoffe sehr für Dich, daß Du Deinem Verhalten auf den Grund gehst und einen Umgang damit findest, oder vielleicht sogar in der Lage sein wirst, es gänzlich abzulegen.

    Liebe Grüße,
    gemeingefährlich
    Geändert von gemeingefährlich (04.08.2011 um 17:36 Uhr)

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei gemeingefährlich für den sinnvollen Beitrag:

    DieSchlumpfine (04.08.2011)

  4. #3
    Neuling Avatar von DieSchlumpfine
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    Hallo gemeingefährlich!


    Vielen Dank für deine lange Antwort! Hast dir ja tatsächlich Gedanken gemacht, lieb von dir!
    Ja, ich denke auch, dass es mit uns keinen Sinn hat, wenn ich nicht mit offenen Karten spiele, das habe ich oft genug getan und bin oft genug gescheitert... Aber ich möchte ihn nur ungern damit belasten, weil ich weiß, wie er reagieren wird! Er ist sowieso schon die Verständnis in Person und wird sich 1000 Gedanken machen und sich immer bemühen alles richtig zu machen, was mich wahrscheinlich dazu bringen wird, dass es mich unendlich nervt und ich wieder einen Grund habe abzuhauen. Aber ja, ich werde das wohl probieren. Problematisch ist, dass es (wenn es denn was werden soll) wieder auf eine Fernbeziehung hinausläuft. Und zumindest kann ich mir immer gut einreden, dass das das letzte ist, was ich brauchen kann. Nicht wegen den WOchen, in denen man sich nicht sieht! Vermissen kann ich super! Telefonieren und mailen auch, da bin ich eine tolle Freundin. Aber ein Wochenende aufeinander hocken ist ein Alptraum! Bei ihm zu Hause geht es noch, aber in meiner Bude drehe ich durch! "mein Tanzbereich" soll meiner bleiben... Ich kann das nur schwer ertragen, wenn in diesen eindringt.... Du merkst, um Ausreden bin ich nicht verlegen. Würde er nebenan wohnen, mir wäre das auch nicht recht!

    Grade heute haben wir über ein Wochenende gesprochen, an dem wir beide Zeit haben und ich habe vorgschlagen, ob wir uns nicht sehen wollen. Fand die Idee in dem Moment super, aber schon jetzt beginnt es in meinem Kopf zu kreiseln... Wie soll ich ein ganzes Wochenende mit ihm überstehen??? Alleine der Gedanke mit ihm kuschelnd vor dem Fernseher zu liegen, beschleunigt meinen Puls und macht mir ein mulmiges Gefühl. Wenn ich nun ihn durch eine Person ersetze, die mir nicht viel bedeutet, ist es ganz entspannt... Kompliziert wird es erst, wenn ich die Menschen leiden kann. Wahrscheinlich hat es tatsächlich etwas mit Mut zu tun und ich muss mich mal zusammenreißen... Weißt du, was ich jetzt grade denke? "Ach, ich cancel das Wochenende! Das hat doch eh alles keinen Sinn, der wohnt zu weit weg und warum noch einmal etwas probieren, was beim letzten Mal schon gescheitert ist, er ist halt nicht der richtige, bleibe ich doch lieber alleine! Dann habe ich wenigstens Zeit für meine Hobbys und an dem Wochenende könnte ich endlich mal ne Lampe aufhängen (bin grad mal wieder umgezogen...)..." Ja, an Ausreden mangelt es mir nicht!

    Was die Ursache angeht... Ich habe da durchaus eine Ahnung, woher es kommt... Bin mir sogar sicher. Meine Kindheit war von unerklärlichen (also für mich als Kind nicht nachvollziehbaren) Trennungen geprägt, einer psychisch labilen und distanzierten Mutter und einem hohen Erwartungsdruck. Da wird der Urspung liegen.
    Und ja, ich habe nicht nur das Problem, Mister right zu finden... Mein ganzen Leben ist von "Flucht" geprägt, auch wenn ich mir immer einrede, dass meine Entscheidungen alle normal sind. Ich ziehe ständig um auf der Suche nach der perfekten Wohnung, packe selten alle Kisten aus und lebe meist mit ner Glühbirne an der Decke (lohnt sich ja nicht!), wechsele oft den Job, bin mit mir und meinem Leben unzufrieden, nichts ist gut genug. Man kann es vielleicht ehrgeizig nennen, aber das trifft es nicht. Freundeskreise aufzubauen fällt mir auch schwer. Ich melde mich nicht mehr, pflege die Freundschaften nicht, gebe wenig bis gar nichts von mir preis. Oft wird mir nachgesagt, arrogant und überheblich zu sein. An sich ist es mir ein Rätsel, wie die Menschen darauf kommen, aber wahrscheinlich, weil ich mich oft zurückziehe kommt es so rüber. Als misanthrop wurde ich betitelt und das nicht nur einmal! Ich habe darüber gelacht, aber inzwischen wird es doch belastend...


    Tjaaa... Wenn du magst halte ich dich auf dem Laufenden, wie ich mich entscheide und wie es weiter geht...

    Liebe Grüße!
    Geändert von DieSchlumpfine (04.08.2011 um 22:11 Uhr)

  5. #4
    Neuling Avatar von gemeingefährlich
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    Hallo Schlumpfine!

    Du schreibst sehr viel, reflektierst Deine Ängste und Befürchtungen bzgl. der wie auch immer gearteten Beziehung zu Deinem Freund (sowohl in bezug auf Dich selbst als auch auf ihn) und das alles imponiert mir sehr. Nur - egal was ich dazu schreibe - ich bin der falsche Ansprechpartner, genauso wie jeder andere hier im Forum der falsche Ansprechpartner ist, denn was ich dazu sage hat keinen großartigen Einfluß auf Dich: Du solltest es mit ihm besprechen.

    Fangen wir bei diesem Punkt an:
    Aber ich möchte ihn nur ungern damit belasten, weil ich weiß, wie er reagieren wird! Er ist sowieso schon die Verständnis in Person und wird sich 1000 Gedanken machen und sich immer bemühen alles richtig zu machen, was mich wahrscheinlich dazu bringen wird, dass es mich unendlich nervt und ich wieder einen Grund habe abzuhauen.
    1.) "Aber ich möchte ihn nur ungern damit belasten" - Ausrede. Mit Verlaub - denkbar schlechte Ausrede. Er ist nicht Dein Kind und Du bist nicht seine liebe Frau Mutter, die ihn vor der bösen Welt und den damit verbundenen Einflüssen beschützt. Wenn man jemanden nicht als einen ernstzunehmenden, gleichberechtigten Partner sieht, mit dem man Dinge auf Augenhöhe ausdiskutiert - auf welcher Basis beruht dann eine Beziehung? Selbst eine freundschaftliche Beziehung kann nur auf dieser Basis beruhen.

    2.) All Deine Befürchtungen sind wichtig und ernstzunehmen - insb. was die Wechselwirkungen bzgl. seines Verhaltens betrifft. Aber diese Befürchtungen werden sich nicht klären lassen, wenn sie nicht an den Adressaten kommen, der darauf am adäquatesten reagieren kann - nämlich Deinen Freund. All diese Befürchtungen solltest Du mit ihm besprechen, denn nur so kann auch er ein Grundverständnis für das aufbauen, was in Dir vorgeht.

    Auch alles das was Du im zweiten Absatz schreibst - konfrontier' ihn damit. Auch wenn es hart ist, aber er sollte wissen, woran er ist. Und auch sollte man die Frage klären, ob Ihr überhaupt zu diesem Zeitpunkt so etwas wie eine feste Beziehung führen könnt. Denn schlußendlich würde er dafür ein Opfer bringen - das muß er sich gut überlegen. Auch inwieweit er ggf. in den Prozeß einer Therapie miteinbezogen werden will.
    All diese Fragen müssen ernsthaft geklärt werden. Das kannst Du auch nur begrenzt mit der selbst ausmachen, solange er indirekt oder auch sehr direkt daran beteiligt ist.

    Insbesondere in Anbetracht Deines sehr reflektierten Umganges mit Dir selbst (und einen Grund für Dein Verhalten hast Du ja angeschnitten), bin ich doch sehr zuversichtlich, daß Du zumindest eine gute Arbeitsebene zusammen mit einem Therapeuten, der Dir sympathisch ist und den Du für geeignet hälst, wirst finden können. Ich würde auch - sofern Du dazu bereit bist - gleich mit der Tür ins Haus fallen, und ihn dazu anhalten, sich an Dein eigentliches Problem zu halten und nicht gar so viele Exkurse zu machen. Wenn Du das Gefühl hast, daß Du mit einem Psychologen nicht weiterkommst, dann würde ich ihn an Deiner Stelle auch wechseln.
    Wie gesagt; eine erste Kontaktstelle ist der Psychotherapieinformationsdienst. Ich denke, daß die Dich mit ersten Informationen u. evtl. auch der ein oder anderen Kontaktadresse in Deiner Umgebung ausstatten können. Kritisch sind natürlich immer die Wartezeiten.
    Solltest Du sehr an der Verbindung mit Deinem jetzigen Freund hängen und sollte es zwischenzeitlich mächtig kriseln, wäre es evtl. auch eine Option, alternativ eine Paarberatungsstelle aufzusuchen, obgleich jene keine Psychotherapie ersetzt.

    Selbstverständlich wäre es gut, auf dem Laufenden gehalten zu werden! Ich wünsche Dir in jedem Falle alles Gute, insb. mit dem Freund und viel Kraft für die anstehenden Gespräche.

    Liebe Grüße,
    gemeingefährlich

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