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Thema: Bin ich ihm nicht wichtig genug?

  1. #1
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    Beitrag Bin ich ihm nicht wichtig genug?

    Hallo ihr Lieben,

    da mir einige von euch schon mal sehr geholfen haben, werdet ihr nun erneuert zu meiner Anlaufstelle.

    Eigentlich ist mein Problem gleich mehrere, die sich irgendwie kombinieren. Vorsicht: Das wird länger.

    Seit Ende November bin ich mit meinem absoluten Traummann liiert. Aber vorallem in den letzten Tagen gibt es, für mich wirklich Probleme.

    Zum einen ist es so, dass einer seiner Kumpels mich nicht mag und uns versucht auseinander zu bringen. Wir hatten deswegen schon mehrfach Diskussionen. Nun ist es aber so, dass er gestern von 12.00 bis ca. 22.00 Uhr mit genau diesem Kumpel feiern zu gehen, da der besagte Herr scheinfrei ist. Ich warf ihm vor, dass dies Irrloyalität mir gegenüber zeige, worauf er antwortete, dass das völliger Blödsinn sei.
    Schon am Morgen hatten wir deshalb Streit. Ich gestand ihm in dem Zusammenhang, dass ich mich zurück gesetzt gegenüber seinen Freunden fühle.

    Da meinte er noch, dass das ebenfalls völliger Blödsinn wär.

    Als er am Abend zu mir kam, war meine beste Freundin da. So bald sie gegangen war, ging der Streit über genau diese Äußerung weiter. Irgendwann habe ich ihm gesagt, dass ich denke, dass wenn er irgendwann mal alt sei, und er sich an diese Zeit zurück erinnern würde ihn vielleicht mein Bild in den Sinn käme, er sich aber nicht an meinem Namen erinnern werde. Er verstand nicht sofort, was ich wollte. Also sagte ich ihm, dass ich der Ansicht bin , dass ich für ihn nur irgendein Mädchen bin. Darauf reagierte er ziemlich heftig und unerwartet. ( man muss wissen, dass seine GESAMTE FAMILIE TOT ist)

    Unter Tränen gestand er mir dann, dass das nicht richtig wäre. Denn für ihn wäre es bereits ein Erlebnis, dass jemand da ist, den er umarmen kann. Außerdem gäbe ich ihm halt, und er liebe mich sehr. Und finde die Routine mit mir toll. Er wolle nur keine Debatte mit seinem Kumpel und schon gar nicht mit mir, denn für ihn gibt es nichts zu debattieren. Für ihn ist alles klar. Des Weiteren wäre es für ihn schwer solche Dinge auszudrücken, da er es nicht gewöhnt ist. Aber er sehe es ein, dass ich mir vernachlässigt vorkomme.

    Heute ist er in seine alte Heimat gefahren. Er übernachtet bei einem guten Freund. Auf der Zugfahrt erhielt ich noch, nachdem ich eine gute Reise gewünscht und ja geschrieben habe, dass ich ihn liebe und an ihn denken werde, noch drei bis vier Nachrichten ähnlichen Inhalts und mit bemerken über die Bahnfahrt. Ich liebe diesen Menschen wirklich und ich weiß, dass ich vielleicht auch zu sehr klammere. Auch dort angekommen, wurde ich über das Eintreffen benachrichtigt. Danach nichts mehr. Leider war ich so blöd gegen 21.00 Uhr nochmal anzurufen, weil ich noch wissen wollte wie es ihm geht, er hat sich am Mittwoch den Arm gebrochen und seine Schmerzmittel vergessen, zu meist Abends bekommt er starke Schmerzen. Das ist also der erste Abend ohne Drogen.

    Das Gespräch fand zwar vor dem hörbaren Hintergrund der U- Bahn statt. Aber bis auf ein " ich liebe dich" am Ende- auf das ich nicht reagiert habe- war von einer persönlichen Note nichts zu spüren, er sprach mit mir als wäre ich irgendeine Freundin. Auch ein Verweis auf eine intendierte Kontaktaufnahme am heutigen Abend folgte nicht. Sondern ich wurde auf Sonntag vertröstet.

    Mein Problem ist nun, dass ich denke, dass die Aussage von gestern Abend nicht zu dem Verhalten von heute passt und ich mir deshalb etwas verarscht vorkomme. Oder sehe ich das falsch? Des Weiteren glaube, habe ich der Beziehung zu viel Platz eingeräumt. Ich habe wirklich eine Weile geglaubt, dass er der Mann ist mit dem ich mal alt werde. Für mich ist sie etwas besonderes. Aber mir erscheint dies im Moment der falsche Schluss zu sein, da ich für ( zumindest seinem Verhalten) keinen hohen Platz einnehme. Wie seht ihr das?
    Geändert von Sternchen13188 (05.02.2012 um 01:25 Uhr)

  2. #2
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    Ich würde sagen, Du bist ihm sogar extrem wichtig, das mache ich an seinem Gefühlsausbruch fest. Du wärst in Gefahr durch überzogene Erwartungen, Kontrolle und Zweifel die Beziehung zu zerstören.

    Das Leben bleibt immer begrenzt, die Welt ist zwangsläufig nicht ideal. So schön eine Partnerschaft sein kann, die eigenen Probleme bleiben immer, und sein Glück gibt sich jeder selbst.

  3. #3
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    Ich finde ebenso das du dich in irgenetwas verrennst und Probleme dort siehst wo keine sind.
    In dem wichtigsten Moment hat dein Freund reagiert und dir gesagt das er dich liebt und du ihm wichtig bist.
    Wieso zweifelst du ?
    Ja, er hat seine Freunde und mit denen möchte er auch Kontakt haben, wieso auch nicht ?
    Er ist bei dir und er steht zu dir, obwohl einer seiner Freunde dir nicht wohlgesonnen ist.Was soll er mehr machen ?
    Den einen entsorgen kann er nicht, weil ihm die Freundschaft zu dem halt auch wichtig ist. Kumpels haben und ne Freundin, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe und beide Beziehungen braucht der Mensch und jede Beziehung nimmt auch ihren Raum im Leben ein. Gib ihm die Möglichkeit auch sein Kumpelleben zu leben, es tut dir nix ! Du wirst trotzdem noch genauso geliebt.
    In dem du ihm immer so komische Fragen stellst machst du ihn nur unsicher, weil er das nicht versteht und auch nicht so sieht wie du. Das setzt ihn unter enormen Druck und gut wäre das nicht.
    Wenn du Vertrauen hättest würdest du nicht zweifeln, woher kommt dein Mißtrauen ?
    lg

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