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Thema: Bin ich unsozial???

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Bin ich unsozial???

    Also ich möchte mal wissen ob ihr dieses Verhalten für unsozial haltet, denn ich glaube ich bin ziemlich stark... unsozial.

    Also erstmal hasse ich es neue Kontakte zu schließen. Immer wenn ich kurz davor bin eine neue Person kennenzulernen versuche ich den Kontakt so gut wie möglich wegzuhalten, das heißt ich gebe keine handynummern rufe nie an und einmal habe ich sogar einen falschen Namen vorgegeben. All meine Kontakte die ich momentan habe sind eigentlich nur welche, die ich haben muss. Das heißt: Klassenkameraden, Familie und dann noch ein paar sehr gute Kumpel aus der Grundschule. Und immer wenn mich ein/e Klassenkamerad/in oder ein/e Freund/in fragt ob ich Zeit hätte, haben sie nur gehört:"Ne, ich muss die ganze Zeit arbeiten." oder "Oh nein, ich muss zum Arzt!". Ich hab mehrere Freunde und bei einer Skala in der Klasse von Beliebt bis unbeliebt bin ich so mittel, aber ich könnte viel mehr Freunde haben wenn ich nicht jeden sofort abweisen würde. Immer wenn ich daran denke: Hmmm.... Soll ich mich jetzt mit --- treffen?.... Ne, lass lieber faulenzen, Fernsehr gucken oder Xbox spielen. Und ich dachte auch einmal das meine Abweisung zum Treffen mit Freunden daran läge das ich zuviel spiele deswegen hab ich es nen knappen Monat einfach nicht getan und - Hat nicht geholfen, ich wollte Alles tun nur mich nicht mit Freunden treffen ich habe immer den Gedanken im Kopf: "Ach, ich habe in der Schule heute schon mit genug Leuten geredet.". Und keiner aus meiner Klasse oder in meinem Freundeskreis weiß das ich Verabredungen so hasse. Aber zu erklären wäre das auch schwer: Ich verabrede mich nicht deswegen nicht so oft mit Freunden weil ich keine habe, sondern weil ich einfach nie Bock auf welche habe. Und so läuft das auch mit Beziehungen:

    Ich hatte eine ziemlich seltsame Beziehung in der Grundschule (Ich weiß, Grundschule, das sollte eigentlich nicht zählen) und während dessen war eine Andere in mich verliebt. Währenddessen hat meine (feste) Freund immer seltsamere Merkmale aufgezeigt: Sie aß irgendwelche Beeren vom Schulhof oder hat Leute zum Spaß geschlagen. Etwa nach 2 Monaten war schon Schluss. Und jetzt denke ich (und nicht mal unbedingt deswegen): Ja, ich werde mal wieder ne Beziehung haben: Wenn ich 30 bin, all meine beruflichen Ziele in die Tat umgesetzt habe, wirklich Bock drauf habe und am Allerwichtigsten: Meine Traumfrau gefunden habe. Aber während alle Leute um mir um beginnen mit einander Beziehungen aufzubauen denke ich nur: "Mööööööp, könnt ihr wieder die lustigen Leute von gestern werden, oder muss ich euch den ganzen Tag dabei zusehen wie ihr euch das Gesicht absabbert..."

    Naja ich hab jedenfalls das Gefühl das ich als 1 von ich weiß nicht sehr vielen Personen es hasse soziale Kontakte zu knüpfen geschweige denn feste Beziehungen aufzubauen, was mich noch nicht mal stört. Und nun frage ich: Ist das nur mein Charakter oder bin ich sozial krank?

  2. #2
    Neuling
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    Standard kenn ich nur zu gut

    ichhab keine ahnung obs normal is, mir gehts auf jedenfall recht ähnlich, nur das ich nicht immer so war.
    ich glaub eher das es am charakter liegt, den einen sind soziale kontakte wichtig, die anderen haben andere prioritäten oder einfach lieber ihre ruhe.
    oder du hast angst davor, falsch eingeschätzt zu werden oder so und ziehst dich deswegen zurück.
    ich sollt eigentlich nicht den mund aufreißen, hab ja keine ahnung O:
    liebe grüße, anne

  3. #3
    Verleger Avatar von Physalis
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    Ich bezweifle, dass Du überhaupt Freunde hast, wenn Du Menschen stets abweist. Oder verwechselst Du Freunde mit Menschen, mit denen Du aufgrund Deiner jeweiligen Lebenssituation verpflichtend Zeit verbringen musst, z.B. in der Schule? Die würde ich dann Klassenkameraden nennen.... Es ist eine Zweckgemeinschaft.

    Dass Du behauptet, in der Grundschule eine Beziehung geführt zu haben, kann ich nicht ernst nehmen, sorry.

    Wenn es Dich nicht stört, allein zu sein, ist das doch okay. Wieso postest Du hier? Niemand ist dazu verpflichtet, Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen.

  4. #4
    Sandsturm
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    Unsozial ist was anderes, nämlich asoziales Verhalten.

    Allein sein wollen ist nicht asozial, sondern auch gesund.

    Wie hast Du Dich in dem Monat gefühlt, als Du nicht Deine Sucht befriedigt hast zu spielen und so weiter?

    Da Du noch zur Schule gehst oder wie alt bist Du, hast Du tagsüber soziale Kontakte und vielleicht brauchst Du anschließend einfach Ruhe, weil Dir der Streß und der Lärm durch andere auf die Nerven geht.

    Dann verstehe ich Deinen Rückzug. Schließlich musst Du neue Energien für den nächsten Tag tanken.


    Das legt sich irgendwann. Jeder hat nicht nur eine Phase im Leben, sondern viele.

    Wenn Du selbst unter dem Rückzug leidest, wird es schlimm, solange es Dir dabei jedoch gut geht, solltest Du Dir keinen Kopf darum machen.
    Nicht jeder erträgt ständig Menschen um sich rum. Das ist nicht unsozial.

    Lädst Du denn manchmal Leute zu Dir ein?

  5. #5
    Neuling
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    Ich finde es auch nicht "unsozial".

    Bei mir ist es eigentlich ähnlich. Ich habe einen Ehemann, meine Familie und ansonsten nur einen Kumpel, mit dem ich über alles reden kann. Mehr nicht. Klar, die Leute von der Arbeit, mit denen ich mich gut verstehe, aber mehr brauche ich auch nicht und will ich nicht.

    Was bringen dir 50 Freunde? Warte mal ab, bis es dir nicht gut geht oder irgendwas passiert. Du kannst dann an einer Hand abzählen, wie viele wirklich für dich da sind! 50 Freunde sind also die reinste Zeitverschwendung. MEINE Meinung :-) ich weiß, dass viele das anders sehen, aber jeder braucht im Leben etwas anderes. Du scheinst ja auch nicht so der Partytyp zu sein?!

  6. #6
    Schreibkraft Avatar von monkey
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    Ja, ich frag mich auch ob das Angst und Vermeidung ist.

    Ich geh mal davon aus, daß du noch recht jung bist.
    Wenn du dich nicht mit Freunden triffst,- heißt das dann, daß du deine Freizeit ganz alleine gestaltest?
    Ich stelle mir grad vor, du bist wirklich nur am Spielen und Fernsehen. Das wäre dann allerdings auch nichts Ungewöhnliches mehr heutzutage...

    Oder was machst du regelmäßig in deiner Freizeit?

    Ich selbst finde es wichtig Freundschaften und Beziehungen aufbauen zu können. Und ich glaube, daß lernt man in jungen Jahren. Wenn du dich jetzt schon so zurück ziehst, wann willst du das dann lernen? Willst du wirklich immer alleine sein? Mit wem gehst du ins Kino, oder zu einem Konzert? Machst du das alles alleine?

    Hast du dich denn trotzdem mal mit Freunden/Schulkammeraden getroffen? Hatte es dir nicht gefallen?

    Grüßle
    monkey

  7. #7
    Sandsturm
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    Wo zieht er sich denn zurück? Er geht jeden Tag in die Schule. Reichen die Kontakte nicht? Das wird sich alles ändern. Pubertät ist Ausnahmezustand.

  8. #8
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    naja, obs aus angst is, muss er sich selbst fragen. aber so grundsätzlich find ichs nicht verwerflich, gern für sich zu sein.

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