Hallo Community,
ich habe folgendes Problem und fange mal von vorne an.
Ich war vor einigen jahren in der Psychiatrie für 10 Monate wegen schlimmer Panikstörung, Depression und sebstverletzendem Verhalten.
Mir ging es wieder gut, ich habe gelernt mit meinen Problemen umzugehen und mein Leben zu organisieren. Aber auf einmal geht es mir wieder sehr schlecht. Ich bin wegen meines Studiums umgezogen in eine andere Stadt. Ich versuche mal meine Probleme, die seither aufgetreten sind zu ordnen und zu schildern:
1. Ich fühle mich im Wohnheim nicht wohl, komme mit den vielen Leuten nicht klar. Aber ich kann nicht umziehen, da mir die finanziellen Mittel für was anderes fehlen.....
2. Ich schlafe kaum noch. Wenn ich mal vier Stunden schlafe ohne auszuwachen, dann ist das schon viel. Ich kann abends einfach nicht abschalten und fühle mich nicht sicher. Das führ dann natürlich dazu, dass ich am Tage gereizt und wenig leistungsfähig bin.
3. Ich setze mir selbst sehr hohe Ziele und Anforderungen. Dadurch stehe ich jeden Tag unter einem enormen Leistungsdruck. das kleinste bisschen Arbeit versetzt mich SOFORT in Alarmbereitschaft und Stress und geht mir nicht mehr aus dem kopf,bis es eerledigt ist. Ich kann dann solange es noch in meinem Kopf ist, an nichts anderes denken oder etwas anderes machen.
4. Seit einiger Zeit fange ich wegen dem kleinsten bisschen Stress schon an zu weinen und bin nervlich am Ende. Das fängt zb schon damit an, dass wenn ich etwas kochen will und die Küche aber gerade besetzt ist, ich mich fürchterlich aufrege und weine. Weil ich eben nicht genau zu diesem Zeitpunkt kochen kann, wo ich kochen und essen will. Dann esse ich meist den ganzen tag nichts mehr.
5. Ich ziehe mich immer mehr zurück, beschränke meine Kontakte auf das nötigste und sitze nur noch herum. Ich habe kaum noch Antrieb, quäle mich nur noch für die Vorlesungen aus meinem Zimmer.
So das war jetzt mal das gravierendste......ich hoffe, ich habe euch nicht mit der Menge an Informationen erschlagen. Vllt. geht es jemanden von euch ja so ähnlich oder es kann mir jemand einen Tipp geben, was ich am besten tun könnte??? Ich würde nur sehr ungern einen Psychologen aufsuchen, da ich früher schon die langen Erfahrungen damit gemacht habe und ich es als Rückschritt emfpinde....Wer weiß Rat??? Danke schonmal.


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