Hallo,
bin 47 Jahr männlich und leide unter Ängsten, Zwängen, Hypochondrie und ein wenig magische Gedanken.
Habe 2 Tiefenpsychologische Therapien hinter mir, die zur damaligen Situation auch geholfen haben. Aber irgendwann wurde es auf einmal schlimmer und ich habe mit der 3 Therapie, aber dann mit Verhaltenstherapie angefangen, aber auch da ging es mir eine Zeit lang einigermaßen gut und dann wieder Rückfall usw.
Also meine Probleme sind, wenn ich in einer Werkstatt oder Baustelle oder auch zu Hause bin, denke ich ob die oder die Dinge gefährlich sind z.B wenn ich das Öl anfasse und an die Hand bekomme und eventuell an den Mund dann bekomme ob es gefährlich ist. So in etwa und das mit allen möglichen Sachen. Habe eben immer Angst ob ich mich irgendwo mit anstecke oder ob es gefährlich ist für die Gesundheit.
Genauso beim Einkaufen, wenn vor mir auf ein Band z.B Waschmittel oder ähnliche Sachen sind, denke ich wenn ich dahinter bin das meine Sachen damit kontaminiert werden ich weiß das ist Schwachsinn aber ich habe dieses Angstgefühl und lege dann meistens die Sachen zurück, und fahre in den nächsten Laden.
Bin jetzt insgesamt mit allen 3 Therapien seit 10 Jahren dabei, wobei die Verhaltenstherapie erst seit 1 ½ Jahren, bald sind alle Stunden ausgeschöpft, was mache ich dann, Klinik kommt nicht in Frage, habe schon mit mehreren Kliniken telefoniert, und man weiß auch nicht genau ob es in diesen Fall das richtige ist. Außerdem muss ich alle 2-3 Tage zum Rückentraining, wenn ich das schleifen lassen kann ich nicht richtig laufen, hatte einen Bandscheibenvorfall. Bin auf der Warteliste hier an der Uni in unserer Stadt ist eine Stiftung von Cristopf Donier Klinik, weiß aber nicht ob ich das genehmigt bekomme.
Manchmal bin ich auch ganz ruhig und bleibe zu Hause, und manchmal bin ich sehr unruhig und fahre ca. 150 km durch die Gegend weil mich das beruhigt, also so langsam hat es echt keine Lebensqualität mehr, arbeiten kann ich damit nicht, also Hartz 4 mit Medizinischen Gutachten, die lassen mich zwar in Ruhe aber das ist es auch nicht weiß echt nicht mehr weiter.
Was soll ich noch tun, Konfrontationstraining ist echt super und es hat in manchen Bereich schon was gebracht, aber es ist zu wenig für mich 1 mal die Woche zur Therapie selbst bei doppelt Stunden es ist einfach zu wenig. Tagesklinik hatte ich auch schon nachgefragt, dort sind auch Suchtkranke, da ich vor denen Panik habe geht das auch nicht.
Brauche echte Tipps und wirklich Hilfe
Kennt das jemand
gruß
elo


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