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Thema: Böse Trennung

  1. #1
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    Standard Böse Trennung

    Hallo liebe Leser,

    hier meine Geschichte:
    Am 18.3.diesen Jahres verließ mich meine Lebensgefährtin mit meiner Tochter(4),nach knapp 10 Jahren Beziehung, ganz überraschend.Am abend zuvor tranken wir noch gemeinsam auf der Couch sitzend Weinschorle und sahen fern.Danach gingen wir gemeinsam Zähne putzen und teilten auch das Bett.Am nächsten morgen stand ich auf um zur Arbeit zu fahren und als ich nach Hause kam waren sie und die Kleine nicht mehr da.Es war alles weg was an die beiden erinnert, Kleidung, Spielzeug,Bilder,Fotos halt alles und jede Menge von unserem Hausrat.
    Ich fand zwei Briefe vor. In dem einen Stand das sie sich von mir getrennt hat und mit meiner Tochter ein neues Leben beginnen will, sie aber nicht bei ihren Eltern wohnt und mir auch keine angabe zum Aufenthaltsort macht und das weitere Informationen folgen.
    Der zweite Brief kam von ihren Eltern in dem Stand das sie mir Haus und Grundstücksverbot erteilen aus gegebenen Anlass.
    Für mich ist an diesem Tag die Welt zusammengebrochen.
    Die Versuche mit ihr oder ihren Eltern in Kontakt zu kommen scheiterten.
    Es gab keine Streitereien, keine häusliche Gewalt ihr oder der Kleinen gegenüber, ich bin kein Alkoholiker und nehme auch keine Drogen.Ich war nur ein Mann/Vater der für seine "Frau" und sein Kind gesorgt hat und da war.
    Vier Tage ohne Zeichen waren vergangen, als dann plötzlich Post von einem Amtsgericht kam, indem es um das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kleinen ging.(Soviel sei gesagt, es ist nun vier Wochen her und die Post nimmt kein Ende).In diesem ersten Brief war eine eidesstattliche Versicherung von ihr enthalten die mein Herz weiter brechen und wiedereinmal in Tränen ausbrechen liess ( Killer, Kind wegnehmen und Deutschland verlassen).
    In den folgenden Briefen, stellte sich dann heraus wo sie sich aufhält.
    Ob ihr/Sie es glauben oder nicht, ich würde den beiden nie im Leben etwas antun, dass möchte ich hier mal klarstellen.Ich habe jetzt bald Verhandlung über Umgang und ABR, aber das bringt mein gefühlschaos noch mehr in Wallung. Was sagt sie der Kleinen warum Papa nicht mehr da ist oder warum es keinen Kontakt gibt. Geht es den beiden gut. Das sind die Fragen die mir einfach nicht aus dem Kopf gehen.
    Ich leide sehr unter der Trennung und dem fehlenden Kontakt zu ihr und dem Kind. Habe mich deshalb auch schon um profes. Hilfe bemüht, aber das dauert.
    Hat jemand von euch/Ihnen einen Tipp parat der mir vielleicht etwas Linderung bringen kann.
    Bitte schreiben!!

    Ein verzweifelter Vater
    Tempus fugit amor manet !

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    wenn eine Frau so gut vorbereitet und klammheimlich geht, dann ist da meist schon sehr lange die Kacke am dampfen. Ob Du es nun wirklich nicht mitgekriegt hast, oder Dich unwissend stellst, spielt so gesehen jetzt keine Rolle mehr.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich Dir Unrecht tue, aber Deine Schilderung ist mir ein bißchen auffällig plakativ auf die Tränendrüse gedrückt Auch wenn Du nicht schlägst und nicht trinkst, es gibt sehr viele andere Möglichkeiten, jemanden zu einer fluchtartigen Trennung zu treiben: die Bandbreite der psychischen Gewalt ist immens. Und bei Deinem Schreibstil könnte ich mir durchaus manipulative Fähigkeiten vorstellen.

    Ganz extrem fällt mir auf, dass Du ständig von "meiner Tochter" schreibst. Ist sie denn nicht eure Tochter?

    Ich war nur ein Mann/Vater der für seine "Frau" und sein Kind gesorgt hat und da war.
    Was genau verstehst Du darunter? Wieviel Eigenleben gestehst Du eigentlich der Mutter Deines Kindes zu (ich setzte jetzt einfach mal voraus, dass sie die Mutter dieses Kindes ist)?
    Deine Formulierung klingt so ein bißchen nach: "mein Haus, mein Auto, mein Weib, mein Kind". Vll war das ihr zu eng, vll fühlte sie sich unterdrückt oder erdrückt, zu wenig als Mensch und vll bist Du zu verbohrt in Deiner Einstellung zu diesen Dingen, so dass irgendwann mal die Kommunikationsversuche ihrerseits abbrachen?

    Habt ihr unterschiedliche Nationalitäten und wenn ja, welche? Der kulturelle Hintergrund führt ja leider auch nicht selten zur Verschärfung von solchen Dramen.

  3. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (14.04.2011),So Ham (15.04.2011)

  4. #3
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    Nachdem die zwei Hauptgründe aufgeführt wurden (Alki oder Schläger) scheint in Deinem Universum nichts mehr übrig geblieben zu sein. Es gibt 1000 andere Gründe, wieso Frauen ihren Kinder nehmen und gehen: Desinteresse, unter Druck setzen, psychische Gewalt, in eine bestimme Rolle drücken, usw., usf...
    Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass eine Frau morgens aufwacht und plötzlich wie vom Blitz getroffen ihr ganzes Zeug packt und geht. Entweder, Du willst nicht genauer hingucken-aus was für Gründen auch immer-oder Deine Frau ist als andere Person aufgewacht und wusste nicht mehr, wo sie war. Das glaube ich allerdings kaum.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  5. #4
    Neuling
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    Hallo Ihr,
    ich stelle mich der Trennung gegenüber nicht unwissend ich habe echt nicht mitgekriegt das sie darüber nachdenkt oder es vorhat.
    Es kann keine fluchtartige Trennung gewesen sein, sonst hätte sie nicht das ganze Spielzeug und alle ihrer Sachen mitgenommen. Ich glaube eher das es geplant war. Aber warum, wieso hat sie nicht mit mir geredet.
    Sie gibt an das ich ihr leid zufügen und dann das Kind wegnehmen will.
    Das ist Unsinn!
    Ich drücke nicht auf die Tränendrüse,es ist einfach so das ich darunter leide.
    Wenn jemand seine Gefühle so einigermaßen in Worte fassen kann sollte man ihm nicht gleich manipulative Fähigkeiten unterstellen, denn damit tut man mir wirklich unrecht.
    Ja, es ist unsere Tochter. Ich rede/schreibe in dem Fall aber von meiner Tochter da die Mutter mir den Kontakt verweigert und dieser sprachgebrauch, selbst wenn er nicht richtig ist, mir ein wenig hilft mir der Situation besser klarzukommen.
    Wir haben auch beide dieselbe Nationalität.
    Ich habe ihr immer ein eigenleben zugestanden, sie nie irdendwie eingesperrt.
    Ich war immer für die beiden da, sie waren mein Lebensmittelpunkt.
    Wenn es der Kleinen schlecht ging war ich sofort da, ebenso bei der"Grossen"
    Vielleicht ist ihr das alles zu eintönig geworden, da sie seit der Geburt der Kleinen auch nicht mehr arbeiten war, aber hätte man da nicht reden können.Vom Anfang der Beziehung an sagte sie immer: Toll, mit dir kann man über alles reden.Warum konnte sie es jetzt nicht mehr.
    Ich weiss nicht was passiert ist und bin mit der Situation echt überfordert.
    Jeder der mich und die gegen mich gemachten Vorwürfe ihrerseits kennt, sagt: eigentlich müsstest du richtig sauer auf sie sein.
    Ich bin es aber nicht.
    Tempus fugit amor manet !

  6. #5
    Gast784
    Gast

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    Es kann keine fluchtartige Trennung gewesen sein, sonst hätte sie nicht das ganze Spielzeug und alle ihrer Sachen mitgenommen
    ich meinte damit: eine sehr gut vorbereitete und geplante Flucht.

    Wenn es der Kleinen schlecht ging war ich sofort da, ebenso bei der"Grossen
    ihr habt noch ein Kind? Wo ist sie jetzt? wie alt? Wie geht sie damit um?

  7. #6
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard

    Hey,

    ist mit der "Großen" nicht die Lebensgefährtin gemeint?

    Hab ich zumindest so verstanden...

  8. #7
    Gast784
    Gast

    Standard

    urgs, hast wohl Recht, Sophia

    ist aber auch einfach eine seltsame Ausdrucksweise. Genauso wie das "mein" Kind

    Pa, ich werd einfach den Eindruck nicht los, dass Du trotz aller etwaiger Großzügigkeit derjenige warst, der das letzte Wort hatte und bestimmte. Kann ja sein, dass ich mich irre. Aber einfach so geht niemand so gründlich.

  9. #8
    Schreibkraft
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    Standard

    Hallo pa,

    ich habe mein "Danke" unter Gabis Beitrag gemacht, weil ich genau das was sie beschreibt, beim Lesen Deines posts dachte.

    Aber wenn es tatsächlich so ist, wie Du es beschreibst, dann muß die Situation für Dich furchtbar sein und eine Verurteilung durch unsere Beiträge ein zusätzlicher Ballast.

    Ob die Geschichte so stimmt, weißt nur Du. Ich habe da nach wie vor Zweifel dran, werde aber im Folgenden davon ausgehen, dass es sich zu zugetragen hat und Du in einer sehr schmerzhaften und schwierigen Situation steckst.

    Mal angenommen sie hat tatsächlich Ängste, dass Du ihr etwas tust (wodurch ausgelöst mal hintenan gestellt) und sie konnte ihre Eltern überzeugen, dass die Ängste berechtigt sind -was wohl der Fall war-, gibt es gar keine Möglichkeit mit den Eltern von ihr Kontakt aufzunehmen? Denn dass diese dann auch (Wahn-)vorstellungen haben in bezug auf Dich ist eher unwahrscheinlich. Eher, dass ihre Schilderung so realistisch war, dass sie nur noch ein Ziel haben, nämlich ihre Tochter und das Enkelkind schützen zu wollen.
    Seitens Deiner Partnerin wirst Du wohl keine Information bekommen, allerdings wirst Du den Schreiben, von denen Du berichtest, entnehmen können, worum es überhaupt geht. Je nachdem was da drin steht würde ich Dir auch dringend zu einem Anwalt raten.

    Auch könnte Dir das Jugendamt weiterhelfen, denn wenn es völlig unberechtigt ist, was sie Dir vorwirft, wirst Du sicher als besorgter Vater dort nachfragen können, was überhaupt nun mit Eurer Tochter ist, denn so oder so, das Mädel wird mit einigem nicht klar kommen können zur Zeit. Und ich halte das Wohl eines Kindes in solchen Situationen für die größte Priorität, da sie sich am wenigsten wehren können und stets der Spielball der agierenden sind.

    Vielleicht findest Du so einen Ansatz für Dich.

    Alles Gute.

  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei So Ham für den sinnvollen Beitrag:


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