Ich habe ein Problem.
Von 2004 - 2006 war ich stationär in psychiatrischer Behandlung in verschiedenen Kliniken und man diagnostizierte eine bipolare Störung.
Irgendwie hatte ich nachdem ich entlassen war, das Gefühl, die Tabletten helfen irgendwie nicht sondern haben nur üble Nebenwirkungen...
Daher habe ich die Medikamente 2006 abgesetzt (Lithium). Das ging auch so einigermassen, d. h. suizidal war ich nur noch so zweimal. Die Stimmungsschwankungen und extremen Gefühlswallungen sind geblieben.
Jetzt kürzlich aber, nach einem sehr belastenden Telefonat mit meiner Mutter, waren die kompletten Selbstmordgedanken und die Taubheit und Leere wieder da, ich konnte mich nur langsam bewegen und ständig weinen. Essen konnte ich gar nicht. Also...das nur grob zur Situation. Ich habe mich demzufolge, weil ich auch Familie habe...eine Tochter...nun entschlossen, wieder die Medis zu nehmen. Aber immer noch nagt in mir die Unsicherheit, dass ich gar nicht bipolar bin und ich die Tabletten dann umsonst nehme. Denn die Borderlinestörung und die bipolare Störung unterscheiden sich doch kaum, oder?
Kennt sich da jemand aus und kann mir weiterhelfen, inwiefern sich die beiden Störungen unterscheiden? Ich habe Angst, dass sie eine Fehldiagnose gemacht haben und ich mich vergeblich mit superstarken Tabletten vollwerfe, die auf die Borderlinestörung überhaupt keinen Einfluss haben...
Vielen Dank schonmal im voraus für Eure Antworten.![]()


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