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Thema: BrauchHilfe Depression durch erfolglosen Berufsweg??

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich BrauchHilfe Depression durch erfolglosen Berufsweg??

    Ich brauche irgendwie unbedingt Hilfe, da ich ganz ehrlich an einem Punkt bin wo ich selber nicht mehr so richtig weiß …wer ich bin …
    Dazu muss ich zunächst einiges aus meinen beruflichen Lebenslauf erzählen :
    Ich hab irgendwann meinen Hauptschulabschluss gemacht-und dann eine technische Ausbildung als Mechaniker---danach hab ich ne Zeitlang über eine Zeitarbeit gejobbt als Mechaniker- zwei Jahre als in einen Chemiebetrieb als Schlosser gearbeitet–—wieder bei einer Zeitarbeit—hab dann eine Qualifizierung im Bereich der Flugzeugtechnik gemacht—Hier ist uns versprochen worden in einen großen Flugzeugkonzern eine Festanstellung zu bekommen_ Die Wahrheit ist gewesen, das wir dort über eine große bekannte Zeitarbeit dort wieder angestellt waren.
    Über diese Zeitarbeit bin ich dann in anderen Betrieben als Mechaniker gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich abends mein Industriemeisterbrief in Metall gemacht.
    Anschließend habe ich (bewusst gewählt) Automatisierungstechnik studiert also eher Elektrotechnisch und danach zwei Jahre als Ingenieur in der Entwicklung gearbeitet.

    Der Haken bei der Sache :
    Nun meine Ausbildung hatte ich mit Ausreichend bestanden , da ich in der Lehre (selbst vom Ausbilder) gemobbt worden bin. So fand ich danach auch nur was über Zeitarbeit. Der Betrieb wo ich als Schlosser war , hat dichtgemacht. Dann ist es sogar so gewesen das --- ….es irgendwie geschafft habe als die Chance bestand –das ich mir weil ich fehlerhaft gearbeitet habe und die Chancen auf Übernahme teilweise verbaut habe. Es war keine Unlust oder so …und ich bin nicht faul …..ich kann was es auch nicht richtig beschreiben …aber da ist irgendwas was ich als unkonzentriert…mangelndes Sorgfalt-Bewusstsein … oder mindertalentiert(im handwerklichen?) mal Versuche zu beschreiben. Genau das ist einer der Kernfragen die ich mir Stelle, was es ist -- was mir beruflich alles verbaut selbst wenn ich ein anderen Job hätte.
    Auch den Industriemeister habe ich gerade eben geschafft, das Studium mit befriedigend abgeschlossen. (Ich habe den Stoff aber sehr wohl und sehr gut verstanden----und genau da liegt der Widerspruch den ich nicht verstehe)
    Die letzten zwei Jahre habe ich in einen kleinen medizintechnischen Bereich in der Entwicklung Regelungstechnik gearbeitet Aber dennoch kam es dazu ,das ich den Job wieder verlor, weil ich was qualitativ und kundenorientiertes Arbeiten heißt eine andere Meinung hatte als Chef. (Es ging wohlgemerkt um einen Konstruktionsfehler der nicht behoben werde sollte—aber für die einwandfreie Funktion unabdingbar gewesen ist) .Nun es kam zum Konflikt und der eigene Chef hat mich sozusagen rausgemobbt), immer mehr weil er merkte ich hatte Recht.
    Angemerkt sei das teilweise schon in der Schule teilweise geärgert wurde. das ich durch irgendwas immer Außenseiter gewesen bin (nein äußerlich bin ich ok)… nur durch was? Denke dass dies eine Rolle spielt.


    Und jetzt ?? Steh ich hier und bin sogar vom Arbeitsamt gespeert. Bewerbe mich als Ingenieur bekomme aber nur Absagen. Weil sie erfahrene Ingenieure meistens suchen, die in dies und das Erfahrung haben und den Tool Erfahrung haben. Schlimmer ist jedoch das ich das Gefühl habe nicht mehr gebraucht zu werden … Als Ingenieur (Elektro) unerfahren, als Mechaniker nicht mehr qualifiziert genug .Ich komme mir vor wie in einer Sackgasse
    ich habe das Gefühl das ich so kurz vor die 40 die Entscheidung ein Studium zu machen falsch war. (Ist mir heute von einer Personalerin erzählt worden)
    Auch beruflich bin ich nie so richtig auf den grünen Zweig gekommen –ich hab das Gefühl ich kann von jedem etwas aber nix ganzes oder speziell gut .Und was war mein Antrieb? Im Prinzip will ich endlich mal einen beständigen Job haben in dem ich gut sein will und was können will. Ich will Soziale Sicherheit und keine Angst mehr haben ,….eine sichere Existenz aufbauen . was wird aus mir ?
    Mein Lebenslauf ist… zumindest vor dem Studium…. das Resultat von Zeitarbeit oder bin ich selber Schuld? Zeitarbeit ist in mir ein richtiger Hass entstanden. Dieses Gefühl ständig auf Probe zu sein, das hoffen übernommen zu werden, keine Chance beruflich aufzusteigen. Andererseits suche ich die Schuld auch bei mir.
    In meinen Leben dreht sich alles nur noch um Arbeit ..Existenzangst ..und ich finde keine Ruhe um endlich mal zu Leben Selbst wenn ich wieder ein Job finde, habe ich die Angst ..mir den wieder durch meine eigene Dummheit zu versauen.
    Und ich verstehe nicht ….. wieso ich auf der einen Seite komplexe Themen verstehe, selbst Programmieren und Mathematik …..aber einfache Dinge nicht hinkriege?
    Ich komme mir schon auf irgendeine Art und Weise beschränkt vor. Angemerkt sei, das teilweise schon in der Schule teilweise geärgert wurde., das ich durch irgendwas immer Außenseiter gewesen bin (nein äußerlich bin ich ok)… nur durch was? Und zunehmend merke ich dass ich mich immer mehr isoliere, immer weniger soziale Kontakte habe. Nicht aber aus Menschenhass
    Warum ich das schreibe ? Nun gerade in der Bewerbungsphase drängen sich diese Fragen immer mehr auf …und ich verliere immer mehr an Halt : Zudem frisst mich dieser Bewerbungsprozess auf Irgendwie habe ich eine richtige Bewerbungsblockade …...brauche für eine Bewerbung Stunden. Hinzu kommt das ich mich in Vorstellungsgesprächen auch nicht verkaufen kann 
    Und je mehr ich da reinrutsche merke ich denn ganzen Zorn und diese Wut in mir, finde aber keine Antwort auf meine Fragen. Andererseits ist in mir ein richtiges trauriges Gefühl ---weil ich hänge irgendwie fest …ich kann mich nun auch nicht mehr beruflich umorientieren. Das schlimme ist das ich keinen Ansprechpartner habe und jemanden der mir hilft. Bei der Arge interessiert sich keiner für dich. Deshalb frage ich ob irgendjemand so was ähnliches kennt, weiß wo mein Problem liegen könnte? Oder bilde ich mir das ein?

    LG

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    erstmal, ich finde,Du hast sehr viel geleistet. Immerhin hast Du immer weiter gemacht und noch mal draufgesattelt usw. Macht ja auch nicht jeder.

    Ich glaube aber, dass es jetzt auch mal an der Zeit wäre, an persönlichen Defiziten zu arbeiten, anstatt schon wieder umzusatteln. Denn das Problem würdest Du nur mitnehmen.

    Du empfindest Dich schon sehr lange als Opfer, immer wieder Mobbingprobleme, die Selbstdarstellung ist wahrscheinlich zu unsicher und zu negativ, Du kannst Dir selber auch nichts anerkennen, sondern guckst viel mehr auf das, was nicht so optimal war (Noten).

    Ich kenne mich zwar in Deiner Branche nicht aus, aber ich könnte mir vorstellen, dass Du auch ohne Erfahrung eine Chance hättest, wenn Du klares Interesse an einer bestimmten Firma, einem Proiekt, über die Bewerbung vermitteln könntest, natürlich mit Deinem Profil, welches auch rüber bringt, warum Du da der richtige dafür wärst, und wenn Du dazu noch regional nicht gebunden bist. (evtl auch Ausland?)

    Um die innere Haltung Dir dafür zu erarbeiten (rein aufgesetzt läuft das meist nicht sehr überzeugend), und um Dir selbst auch mal das anzuerkennen, was Du geschafft hast, da könnte Dir evtl ein Coaching helfen.

    Du kannst aber auch mal ne kleine Übung versuchen:

    schreib die Sachen auf, die Du oben anführst, mach 2 Spalten. In die eine Spalte schreibst Du die Bewertung, die Du jetzt hast. In der anderen Spalte scheibst Du eine andere Sichtweise, die man auf die Dinge vll auch haben könnte. Nicht ganz einfach.

    z.B. Zeitarbeit: Deine Bewertung ist, dass die Dir das Weiterkommen eher versaut hat (am besten nochmal einzeln aufschlüsseln, warum Du das so siehst).
    Man könnte es aber auch so sehen, dass Du Dir dadurch eine Vielzahl an Einsatzorten und Fähigkeiten erarbeitet hast, was Dein Sprektrum ja erweitert.

    nur so als Beispiel...

    Angemerkt sei, das teilweise schon in der Schule teilweise geärgert wurde., das ich durch irgendwas immer Außenseiter gewesen bin (nein äußerlich bin ich ok)… nur durch was?
    ich vermute mal, dass bei Dir die sog. soft skills (soziale Kompetenz) etwas zu kurz geraten sind bei all dem existenziellen Stress und den Unsicherheiten.

    ich nehme das an aufgrund dieser Aussage:
    Nun es kam zum Konflikt und der eigene Chef hat mich sozusagen rausgemobbt), immer mehr weil er merkte ich hatte Recht.
    evtl. wäre auch eine Therapie für Dich mal ganz sinnvoll. Zum einen, um diese Dinge zu lernen, zum anderen auch, weil bei Dir vll sich jetzt auch ein chronischer Erschöpfungszustand aufgrund dieses rastlosen Daseins bemerkbar macht.




    Viel Glück
    Geändert von Gast784 (13.05.2011 um 11:38 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    hmm ja ich hatte vor dem Studium schon eine Gruppentherapie hinter mit .....und das half wirlkich.....nur ich finde zurzeit keinen Mut, oder weiss nicht mehr wo und wie ich eine erste Anlaufstelle aufgrund psychologisher Beratung finde.

    Manchmal laub ich auch das es an den Softskills liegt.
    Zuder Sache mit den Chef will ich nicht gross eingehen, dennoch zum Verständnis möchte ich die Sutuation kurz schildern, falls das so wirken sollte da sich mir keine Schuld eingestehen würde ....odernur meine Meinung vertrete.

    Es aht damit angefangen das ich für die Entwicklung ein eigenes Projekt hatte und ich festgestellt habe das wir zueinem mehr aus dem Gerät rausholen konnten und zum anderen das es kaum oder garnicht funktionieren würde....wenn wir es so konstruieren. Endeffekt würden wir es so nicht verkaufen können.Nun Chef ahhte noch nciht mal richtig zugehört zum anderen so getan das er mehr von Technik versteht als ich (als Medziner wohlgmerkt)..Der Konflikt hat sich zugespitzt, gerade weil unserer Grossuntermehmer Druck gemacht hat ...und Chef immer mehr gemerkt hat das sich recht hatte mit den was ich angemerkt hatte: Das einzige was ich mir vorwerfen kann ist tatsächlich villeicht die falsche heransgehenweise und den Umgang mit den Chef.


    Zurzeit ist mein grösstes Problem in diesen Depressionsstudel ...während der arbeitslosigkeit rauszukommen ..heute wieder eine Absage....weil mein Notenduchschnitt nicht ausreicht....und ich zwei Semster zuviel studiert habe .....und letztens kirege ich zu hören ich bin zu alt ...udn in etwa so ...naja das mit den Studim hätte ich mir kneifen können

    Alos der fFachkräftemangel gilt nicht für mich....



    LG

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