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Thema: Bringt Religion den Sinn?

  1. #17
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    Wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb: Ich unterscheide zwischen Glaube, Religion und Kirche. Was die verschiedenen Kirchen getan haben, ist mir bewusst. Dies hat in diesem Thread aber, finde ich, nichts zu suchen.

    Und wie du an dem Zitat von dir unschwer erkennen kannst, bezog ich mich in meinem letzten Beitrag auf deine angebliche Offenheit und nicht auf deine Toleranz.
    Zu deiner Toleranz kann ich nichts sagen, die habe ich noch nicht bemerkt.
    "Who, being loved, is poor?" - Oscar Wilde
    Wo und wie habt ihr eure(n) Liebste(n) kennengelernt?

  2. #18
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    Hallo Empty,

    was meinst du in diesem Zusammenhang mit Offenheit? Für mich bedeutet das, die Aussagen anderer zu überdenken und nicht von vorneherein abzulehnen. Wenn ich dann nicht derselben Meinung bin, toleriere ich die andere Meinung und gut. Aber wie gesagt, wenn ich die Meinung "ertrage", kann ich sie trotzdem unsinnig finden.

    LG
    Anna

  3. #19
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    Ich sehe in diesem Kontext Offenheit als genau das: Anderer Leute Meinung/Ansichten nicht von vornherein ablehnen.
    Wie kannst du die Aussage "Und beide sind der Wahrheit verpflichtet." ablehnen, wenn du nicht mal meine Ansichten zur Wahrheit kanntest (und kennst)? Ich vermute außerdem, dass du Glaube und Kirche nicht voneinander trennst, sodass du wohl auch noch denkst, dass ich meinen würde, dass die Kirche der Wahrheit verpflichtet wäre.

    Und wie gesagt: Ich konnte bei dir noch keine Toleranz erkennen...
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  4. #20
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    Zitat Zitat von Empty Beitrag anzeigen
    Ich sehe in diesem Kontext Offenheit als genau das: Anderer Leute Meinung/Ansichten nicht von vornherein ablehnen.
    Wie kannst du die Aussage "Und beide sind der Wahrheit verpflichtet." ablehnen, wenn du nicht mal meine Ansichten zur Wahrheit kanntest (und kennst)?

    Und wie gesagt: Ich konnte bei dir noch keine Toleranz erkennen...
    ok, wo war dann meine Intoleranz, d.h. das "Nicht ertragen" anderer Meinungen?
    wie ich schon gesagt habe, kann meinetwegen jeder glauben, was er will.
    Wogegen ich mich wehre, ist, dass nach heutigem Wissenstand höchst unwahrscheinliche Vorstellungen als "Wahrheit" hochstilisiert werden.
    Wenn ich das nicht richtig verstanden haben sollte, dann erkläre mir doch bitte, was das heisst: "der Glaube ist der Wahrheit verpflichtet".

    LG
    Anna

  5. #21
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    Hallo,

    Viele Menschen leben unter Zwang. Durch die Erziehung vorprogrammiert. "Du musst noch deine Hausaufgaben machen!". Ständig wird dem Kind gesagt, was es zu tun und zu lassen hat. Diese Kommunikation prägt sich fürs weitere Leben ein.
    "Du musst ..." ist eine Anweisung. Der Anweisung ist folge zu leisten, sonst gibt es Schläge oder Vorwürfe. Der Begriff "Du musst ..." ist mit Erwartungen verbunden, was zu Enttäuschungen, Depressionen usw. führt, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden.

    Eine aus dem Psychosetrio hat sich durch die Religion aus einen Teil der Zwänge befreit. Mir geht es nicht um den Sinn und Zweck des Glaubens, sondern, wie weit kann der Glaube bei psychischen Problemen helfen.

    Die alternative zu "Anderen Anweisungen geben" ist "Der Austausch von Kenntnisse und Erfahrungen" Mehr bei Anfrage.

    Gruß Mops

  6. #22
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    Wenn du etwas erträgst, dann kannst du natürlich trotzdem (geistig) dagegen sein.
    Aber wenn du dagegen bist, dann greifst du eine Ansicht nicht mit "Blödsinn", "Unsinn" oder ähnliches an. Du kannst erklären warum du anderer Ansicht bist, aber du greifst die Ansicht Anderer nicht an.

    Ansichten sind keine Wissenschaft. Die muss man nicht falsifizieren oder verifizieren.
    (Mit "Ansicht" beziehe ich mich hier aber ausschließlich auf Ansichten zum Glauben)

    Achja:
    "Wogegen ich mich wehre, ist, dass nach heutigem Wissenstand höchst unwahrscheinliche Vorstellungen als 'Wahrheit' hochstilisiert werden."
    Zum letzten mal: Ich schreibe hier von nichts Abstraktem. Ich schreibe hier nichts von unwahrscheinlichen Vorstellungen. Ich schreibe hier von ganz konkreten Handelsvorschlägen in die richtige Richtung (in Richtung Wahrheit).
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  7. #23
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    Zitat Zitat von mops Beitrag anzeigen

    Eine aus dem Psychosetrio hat sich durch die Religion aus einen Teil der Zwänge befreit. Mir geht es nicht um den Sinn und Zweck des Glaubens, sondern, wie weit kann der Glaube bei psychischen Problemen helfen.

    Hallo Mops,

    bestimmt gibt es Leute, denen der Glaube helfen kann. Es gibt für sie dann jemanden der dem Ganzen einen "vermeintlichen" Sinn gibt, dem man seine Probleme "anvertrauen" kann, von dem man meint, Hilfe erwarten zu können. Für mich ist das ein Konstrukt, um nicht mit der Realität umgehen zu müssen.
    Wenn du jemandem in einer bestimmten Situation eine erfundene Story erzählst, weil er die Tatsachen schlecht ertragen würde, wie würdest du das dann bezeichnen? Es wäre in diesem Moment eine Hilfe. Trotzdem ist es fragwürdig, jemanden zu belügen, oder?

    LG
    Anna

  8. #24
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    Zitat Zitat von Empty Beitrag anzeigen
    Wahrheit beginnt dort, wo Worte aufhören
    Hallo Empty,

    diese Vorstellung von Wahrheit kann keine Diskussionsgrundlage sein.

    LG
    Anna

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