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Thema: Bruder zerstört die Familie. Suche richtigen Umgang mit ihm.

  1. #1
    Neuling
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    Standard Bruder zerstört die Familie. Suche richtigen Umgang mit ihm.

    Hallo zusammen.

    Habe mich soeben registriert und möchte euch mein Problem darlegen und hoffe auf eine Antwort dir mir hilft.

    Es geht um meinen Bruder. Er treibt mich in den Wahnsinn und zerstört unsere Familie. Er macht es nicht mit Absicht sondern wie ich glaube ungewollt aus Kraftlosigkeit sich selbst zu helfen.

    Naja genug der Vorworte. Kurze Vorstellung. Mein Bruder ist jetzt 26 Jahre alt wohnt daheim und hockt nur vor der Glotze. Man kann mit ihm nichts anfangen. Es ist bei ihm eine Art Teufelskreis. Er arbeitet nicht. Hat demzufolge kein Geld. Hat aber Kosten die er decken muss. Das macht ihn dann logischerweise fertig. So dermaßen das er zu anderen Mitteln greift (Drogen (ich vermute immernoch Gras)).Dies macht ihn dann auch fertig weil er raus will aber die Kraft dazu nicht hat. Professionelle Hilfe will er nicht. Demzufolge sitzt der Kerl wieder vor der Glotze weil er keine Kraft hat etwas zu machen ist ständig krank und total unzuverlässig. Verspätet sich immer. Dazu kommt noch das er einem nicht die Wahrheit sagt oder sie verschweigt. Das macht er jedoch so geschickt das es einem kaum auffällt. Zu seinem Problem kommt noch sein bald einjähriger Sohn der 100km weit weg wohnt bei der Mutter. Wegen dem er um ihn zu besuchen Geld borgt für den Sprit.

    Das tut er meist von meiner Mutter die seid 2 Jahren geschieden ist. (Er war auch in der Ehe ein Streitfall.) Mein Vater wollte ihn mit Gewalt davon abbringen. Einfach rausschmeißen. Da war meine Mutter natürlich dagegen.

    Meine Mutter steht schon seid vielen Jahren zu meinem Bruder. Hilft ihm wo sie kann will aber das er rauskommt. Also an Unterstützung kriegt er alles was er will. Nur kommt er selbst nicht klar weil er vermutlich zu schwach ist. Das Thema selbst ist für ihn unangenehm, auch wenn er sehr einwillig ist und zustimmt das er im unrecht ist. Also kurzgefasst. Er weiß was er anstellt und will es nicht, ist aber irgendwie machtlos. ich selbst stand auch früher zu ihm und hab versucht ihm zu helfen. Finanziel schuldet er mir 1600€ (Habe meine Erssparnisse für meine Zukunft geplündert wegen ihm).

    Das geht nun seid vielen Jahren so (ca 4 Jahre) davor hatte er ein wenig arbeit und Geld nach Hause gebracht und belastete uns nicht noch zusätzlich mit finanziellen Problemen. Dies ist nun seid ca 4 Jahren anders. Ich war Schüler und bin jetzt bei der Bundeswehr meinen Wehrdienst ableisten (9 Monate) meine Mutter arbeitet auf 2 Nebenjobs (zusammen ca höchsten 700€). So leben wir Monat für Monat mit finanziellen Problemen. Er selbst geht aber keiner Hilfe nach. Öffnet Briefe vom Arbeitsamt erst garnicht weil er weiß das sie was von ihm wollen. Einen ganzen Stapel hatte er davon bis meine Mutter vor kurzem die ganzen Briefe für ihn weggereumt hat.

    Ich habe mittlerweile so eine Wut auf ihn das ich ihn durch die Wand prüggeln könnte es aber nicht tue (man muss dazu sagen das man normalerweise sehr lange braucht um mich wütend zu machen). Es ist dieser Stress der auf der Familie lastet. Meiner Meinung nach wegen ihm.

    Falls ich noch was vergessen haben sollte werde ich das ergänzen.

    Was ich suche ist der Umgang wie man mit so einem Menschen umgeht. Soll man ihm aufhören zu helfen und ihn sich selbst überlassen? Oder soll man sich regelrecht schon fast ganz opfern damit er irgendwann sieht das er seine Familie zerstört hat es aber dann schon zu spät ist. Der Stress daheim die Last die in der Luft liegt (durch die Probleme die jeder weiß aber niemand anspricht um nicht noch mehr Stress zu erzeugen) ist erdrückend. Man hofft eigentlich nur das es aufhört weil man nicht weiß was man tun soll.

    Ich hoffe das Stück ließt sich jemand durch und kann mir helfen.

    Liebe Grüße

    Remus87

  2. #2
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo Remus,

    siehe zu das du ganz schnell da weg kommst , dein Geld abschreibst und deinen Bruder ggf. incl. deiner Mutter abschreibst. Du wirst die Beiden nicht ändern können - wenn sie es nicht selber wollen !

    So einfach ist die Lösung.
    Wenn die Beiden schon glücksresistent durch Leben laufen ...lasse dir Deins nicht vermiesen!
    Geändert von Gast1006 (10.01.2009 um 17:32 Uhr)

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Remus,

    so lange ihr ihm alle "helft", muss er sich schon nicht selber helfen. Er mag unglücklich sein, aber er hat nen vollen Magen und ein warmes Dach überm kopp. Und genug Zeit sich zu bedauern und Dummfug zu treiben. Du kannst so einem Menschen gar nie genug "helfen", das ist wie ein Fass ohne Boden. Ehe Deine Hilfe irgendwas fruchtet, ruiniert sie Dich mit und der ist keinen Deut glücklicher und besser dran. Völlig vergeudetes Opfer!

    Er muss die Konsequenzen seines "nicht"-handelns am eigenen Leib spüren, ansonsten hat er keinen Grund anders zu handeln. Es läuft trotz allem doch ganz gut für ihn.

    lg Gaby

  4. #4
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    So ist es. Er weiß ja, dass unangenehme Dinge von Muttern für ihn erledigt werden-sie schmeißt ja sogar die Briefe vom Arbeitsamt weg. Sorry-aber wieso sollte er irgendwas ändern? Er wohnt in Hotel Mama, bekommt warme Mahlzeiten und muss sich um nichts kümmern.
    Ich sehe da leider falsche Mutterliebe. Solange Deine Mutter ihren "missratenen Sohn" als Beschäftigungstherapie sieht, haben ja beide Nutzen davon.
    Dir kann man nur raten, Dich nicht in dieses Gespann miteinspannen zu lassen. Das Geld wirst Du wahrscheinlich nicht mehr sehen-verbuch es unter "unnötige Ausgaben" und leb Dein eignes Leben.

    Grüße,

    Natz
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

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