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Thema: Buchtipp: Die Kunst der Selbstveränderung

  1. #1
    Neuling
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    Standard Buchtipp: Die Kunst der Selbstveränderung

    Hallo,

    ich versuche zu Zeit meine kleineren und größeren Schwierigkeiten besser in den Griff zu kriegen. Dafür habe ich mir ein Ratgeber-Buch zur Hilfe genommen, von dem ich wirklich überzeugt bin und euch deshalb empfehlen möchte. "Die Kunst der Selbstveränderung" von Dr. Rudolf Stroß ist eine gute Hilfe zur Selbsthilfe. Es zeigt einen Weg auf, wie man in kleinen Schritten auch große Probleme bewältigen kann.

    Irgendwie hat ja jeder schonmal Erfahrungen mit kleinen oder grossen Selbstveränderungen gemacht. Mit diesem Buch geht es nur strukturierter und zielgerichteter.

    Mich würde auch interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Selbstveränderung gemacht habt?? Glaubt ihr, dass diese Methode euch auch helfen würde??

    Einen lieben Gruß,
    Johanna


  2. #2
    Gast784
    Gast

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    hallo Johanna,

    jeder Mensch muss da wohl seinen eigenen Weg finden.

    Ich kann nur für mich sprechen und bei mir war es so, dass ich mich am meisten dadurch verändert habe, indem ich die Dinge, so wie sie sind einfach gelernt hab wahrzunehmen (für wahr zu nehmen).
    Der dringende Wunsch nach Veränderung entsteht ja meist aus einem Schmerz heraus. Und den versucht man oft zu übergehen, indem man sich auf die Veränderung ausrichtet. Darum haut das auch so oft nicht hin. Denn den Knackpunkt will man nicht angucken - weil er eben so unspektakulär mies schmerzt.

    Hängt natürlich ganz vom Fall und vom Thema ab. Wie gesagt - so war und ist mein Weg.

    lg Gaby

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Craven
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    Zitat Zitat von Johanna1977 Beitrag anzeigen
    Glaubt ihr, dass diese Methode euch auch helfen würde??
    Was für ne Methode? Ehrlich, ich würd gern mehr drüber erfahren wie das ganze strukturiert ist, mehr Details wären sicher hilfreich. Denn wenn das Werbung darstellen soll - mich hats nicht überzeugt, aber das Thema finde ich sehr intressant.

    Mich würde auch interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Selbstveränderung gemacht habt??
    Abgesehn von der üblichen Entwicklung -das Schlechte vermeiden das Gute suchen- arbeite ich noch regelmäsig mit Affirmationen. Wirklich regelmäßig, das ist für mich wie Zähneputzen. Als nächstes kommt mein grundlegendes Mistrauen gegenüber Mitmenschen dran, in etwa einem Monat werde ich 40% netter zu meiner Umgebung sein Ich plane das ziemlich genau.
    Wenn du nichts Schlechtes über jemanden sagen kannst, sag lieber garnichts.

  4. #4
    Neuling
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    Also das hast du schon ganz richtig gesagt Gabiannrela, das dass wirklich vom Fall abhängt.
    Ich finde nähmlich das Ratgeber und Fachliteratur durchaus helfen können.
    Zumindest vermitteln sie einem Wissen.
    Wissen das dir hilft dich und die Gesellschaft zu verstehen.
    Ich glaube je mehr du darüber weißt warum du und die Menschen um dich herum sich so verhalten wie sie es tun um so mehr möglichkeiten hast du dich aus Problemen zu befreien.
    Unwissend zu sein ist hingegen wie im dunkeln zu tappen und erschwert es dir Strategien zu entwickeln und durchzuführen.

    Klar muss jeder seinen eigenen Weg finden! Aber sich auf Veränderung auszurichten ist doch auf jeden fall der richtige Schritt!
    Du hattest das nähmlich kritisiert.
    Was nützt es Veränderungsschritte durchzuführen aber sich geistig nicht damit zu beschäftigen und den neuen Weg auch im Kopf zu gehen?
    Man muss eben die richtigen dinge verändern. Die unspektakulär mies schmerzenden Kackpunkte wie du sie nanntest, um genau zu sein. Und dabei kann Literatur auf jeden Fall helfen.

  5. #5
    Gast784
    Gast

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    Zitat Zitat von new001 Beitrag anzeigen
    Aber sich auf Veränderung auszurichten ist doch auf jeden fall der richtige Schritt!
    Du hattest das nähmlich kritisiert.
    .

    Hallo news,

    meinst Du mich damit? Ich hab das nicht kritisiert. Ich sage nur, zur Veränderung gehört den Ist-Zustand erstmal wahrzunehmen, auch und gerade wenn er schmerzhaft ist. Und natürlich kann Literatur da helfen.

    Aber viele Bücher sind sehr reißerisch aufgemacht: in nur 5 Schritten zum großen Glück usw. Da es so viele davon gibt und Bestseller sind, kann man schon annehmen, dass eben sehr viele Menschen nicht so genau hingucken wollen und alles konsumieren, das ihnen verspricht, dass es auch ohne genaues hingucken geht.

    Und es braucht einfach eine gewisse Fähigkeit zur Selbstreflektion, um wirklich mal den Finger in die eigene Wunde zu legen. Das ist sicher nicht immer nötig, aber manchmal durchaus. Vor allem, wenn man mit einem Thema schon länger rummacht. Manche Veränderungen kommen einfach nicht ohne diesen Schritt in Gang. Aber dieser Schritt ist sehr unbeliebt und vielfach auch völlig unbekannt.

    Und auch das reine theoretische vor-sich-hinbruddeln wird zu keiner wirklichen Veränderung führen, wenn es dabei bleibt und das angelesene Wissen nicht in die Praxis gelangt. Was ich immer wieder beobachte, ist dass des Wissen lediglich dazu benutzt wird, um sich überlegen zu fühlen oder zu glauben, man hätte es gecheckt. Aber im Kontakt und in der Kommunikation mit der Außenwelt bewegt sich deshalb nicht zwangsläufig was. Das ist ein Schritt, den kann man sich nicht anlesen, den muss man tun. Und da hapert es nämlich oft.

    Aus Gedanken werden Worte, aus Worte werden Taten.
    Viele Menschen bleiben in den Gedanken oder in den Worten stecken. Und merken es nicht einmal.

    lg Gaby

    PS: o.g. Buch kenne ich nicht und will es daher natürlich nicht kritisieren. Im Gegenteil, es klingt sehr interessant, weil von Strukturierung die Rede ist. Meine Antwort bezog sich nur auf die Frage nach den eigenen Erfahrungen.
    Geändert von Gast784 (20.11.2008 um 16:13 Uhr)

  6. #6
    Ira
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Hallo news,

    meinst Du mich damit? Ich hab das nicht kritisiert. Ich sage nur, zur Veränderung gehört den Ist-Zustand erstmal wahrzunehmen, auch und gerade wenn er schmerzhaft ist. Und natürlich kann Literatur da helfen.

    Aber viele Bücher sind sehr reißerisch aufgemacht: in nur 5 Schritten zum großen Glück usw. Da es so viele davon gibt und Bestseller sind, kann man schon annehmen, dass eben sehr viele Menschen nicht so genau hingucken wollen und alles konsumieren, das ihnen verspricht, dass es auch ohne genaues hingucken geht.

    Und es braucht einfach eine gewisse Fähigkeit zur Selbstreflektion, um wirklich mal den Finger in die eigene Wunde zu legen. Das ist sicher nicht immer nötig, aber manchmal durchaus. Vor allem, wenn man mit einem Thema schon länger rummacht. Manche Veränderungen kommen einfach nicht ohne diesen Schritt in Gang. Aber dieser Schritt ist sehr unbeliebt und vielfach auch völlig unbekannt.

    Und auch das reine theoretische vor-sich-hinbruddeln wird zu keiner wirklichen Veränderung führen, wenn es dabei bleibt und das angelesene Wissen nicht in die Praxis gelangt. Was ich immer wieder beobachte, ist dass des Wissen lediglich dazu benutzt wird, um sich überlegen zu fühlen oder zu glauben, man hätte es gecheckt. Aber im Kontakt und in der Kommunikation mit der Außenwelt bewegt sich deshalb nicht zwangsläufig was. Das ist ein Schritt, den kann man sich nicht anlesen, den muss man tun. Und da hapert es nämlich oft.

    Aus Gedanken werden Worte, aus Worte werden Taten.
    Viele Menschen bleiben in den Gedanken oder in den Worten stecken. Und merken es nicht einmal.

    lg Gaby

    PS: o.g. Buch kenne ich nicht und will es daher natürlich nicht kritisieren. Im Gegenteil, es klingt sehr interessant, weil von Strukturierung die Rede ist. Meine Antwort bezog sich nur auf die Frage nach den eigenen Erfahrungen.
    Hallo Gabi wie du das schon mitbekommen hast ,bin ich Neuling hier. Ich würde mich nicht nur ändern wollen sonder erst finden. Welche Literatur müsste, sollte ich da lesen. Ich habe mich auf dieses Wochenende bei NLP- angemeldet. Du klingst ziemlich sicher. Ich war mal das und jetzt sagen zu mir viele Leute ich wäre das aber das bin ich nicht. Viel schlimmer ich habe mein Kind in seiner Entwicklung gehemmt. Jetzt hat er so viel Schwierigkeiten. Ich denke wenn ich mir selber jetzt helfen könnte würde es ihm auch besser gehen. Aber dafür wie gesagt müsste ich mich selber erst finden . Ich weiss nicht wer ich bin mehr. Hört sich doof an nicht war? Ich schäme mich für meine Sätze.Für alle kann ich einstehen bloß nicht für mich selber. Was list man da am besten oder soll ich eine Therapie anfangen. Ich habe Angst vor einem Therapeut, der mir den Kopf noch viel schlimmer verdreht.Dur sagst die dinge verstehen wie sie sind, aber das ist doch auch relativ. Jeder versteht es anderes. Oder?
    Kannst du mir was empfehlen? Was zum Lesen?
    Liebe Grüsse Ira

  7. #7
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Ira,

    mach doch nen Thread zu dem Thema auf. Du hast so viel reingepackt, wäre schade, wenn das versickern würde. Vieles- z.B. die Verunsicherungen als Mutter und die Balance zwischen Vorbild, Führung und eigener Entwicklung, das sind sehr komplexe Themen, die wohl so ziemlich alle Mütter kennen. Du brauchst Dich deswegen absolut nicht zu schämen. Es ist gut, dass Du die Dinge beim Namen nennst, denn nur so wird Bewusstwerdung und Veränderung möglich. Und die gute perfekte Ramafamilie gibst nicht. Von der bin ich traumatisiert Wir sind alle nur Menschen.

    Zu Deiner Frage Literatur:

    ich machs immer so: ich geh in den Buchladen oder Leihbücherei und schmökere mich durch. Es ist nicht nur eine Frage des Themas, es ist ja auch eine Frage der Sprache und des Ansatzes - also des Hintergrunds, den ein Autor hat. Ich wähle oft Bücher von Autorinnen, die eher einen ganzheitlichen systemischen Hintergrund haben, oder eine Biografie, in der ich meine ein Stück weit wieder finde.

    Ich tu mir mit männlichen Autoren deswegen eher schwer, weil sie meist von einer männlichen Lebenwirklichkeit ausgehen. Und die unterscheidet sich aber oft von der weiblichen, besser gesagt von der mütterlichen. Wir haben keine so gradlinigen Biografien, einen anderen Stand in der Wirtschaft und tun uns schwerer Anerkennung zu finden. Ich finde die Bücher von Julia Onken sehr nährend. Sie ist Psychologin und schreibt sehr persönlich und spritzig. Man entdeckt da, wieviel Themen eigentlich universell sind. Und das ist schon mal stärkend.

    lg Gaby

  8. #8
    Gast784
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ira Beitrag anzeigen
    Dur sagst die dinge verstehen wie sie sind, aber das ist doch auch relativ. Jeder versteht es anderes. Oder?
    Dazu noch kurz: Innenschau halten, sich selbst reflektieren, das ist Übungssache. Man merkt mit der Zeit, was in einem Resonanz auslöst und was eher Erwartungshaltungen und Wertungen sind, die man von außen übernommen hat. Man kann das ganz gut über Wahrnehmungsschulung lernen. Dazu gibts vielfältige Wege: Meditation, kreatives tun sind zwei, die mir spontan einfallen.

    Außerdem sehe ich gerade, dass Du nur 2 Jahre jünger bist als ich. Deine Themen sind in der Lebensmitte völlig legitim. Da will alles nochmal überdacht werden und es gibt neue Prioritäten und Ausrichtungen. Wir müssen uns in dem Alter tatsächlich u.U. nochmal neu finden, auch wenn wir uns früher schon mal hatten.
    Geändert von Gast784 (26.11.2008 um 22:58 Uhr)

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