Moin,
Ich bin ein ziemlicher Suchtcharakter. Hatte Probleme mit Alkoholkonsum, hab viel geraucht (wovon ich zum Glück los bin), und war auch cannabisabhängig. Diese Abhängigkeit habe ich innerhalb einer Psychose gelöst, als ich im Sündenwahn dachte, ich dürfte nicht mehr kiffen, weil es eine Sünde sei und ich, um ins Paradies zu gelangen, auf jegliche Sünde verzichten müsse.
Das ist jetzt über ein halbes Jahr (Anfang Juni) her. Seitdem habe ich nicht mehr gekifft, außer letzter Woche, wo ich an einem Joint mitgezogen habe. Der Rausch war wirklich genial, auch wenn ich dabei ein wenig paranoid wurde.
Nun ist die Sucht wieder voll da. Ich kann an kaum was anderes denken als ans Kiffen. Doch auch vorher schon hatte ich ständig den Gedanken, mal wieder einen zu rauchen. Und jetzt ist es noch schlimmer: Ständig kann ich an nichts anderes denken, als noch mal einen zu rauchen. Und stets ist der Gedanke, dass es ja der letzte sei, nur noch dieses eine Mal. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Habe mir überlegt, mal mit meiner Psychiaterin darüber zu reden, leider hab ich da erst wieder im nächsten Monat 'nen Termin.
Eben saß ich mit nen paar Freunden zusammen, die auch kiffen, und ich wollte unbedingt einen rauchen. Zum Glück hielt mich eine Freundin ('Wenn hier wer baut, dann ich!') davon ab - ich hab mir noch kein eigenes Gras wieder geholt. Bin dann abgehaun von da, weil ich nicht wieder rauchen wollte.
Wie kann das sein, nach so langer Zeit Abstinenz? Und eigentlich, so sagt man ja, macht Cannabis doch gar nicht abhängig?
Gruß,
Leo


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Ich konnte Bäume ausreißen, um mal bildlich zu sprechen. Ich hab gearbeitet, war ein Wunder der Produktivität, hab mir tausend neue Leute gesucht, von denen leider kein einziger übrig geblieben ist.

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