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Thema: Cannabis

  1. #1
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Standard Cannabis

    Moin,

    Ich bin ein ziemlicher Suchtcharakter. Hatte Probleme mit Alkoholkonsum, hab viel geraucht (wovon ich zum Glück los bin), und war auch cannabisabhängig. Diese Abhängigkeit habe ich innerhalb einer Psychose gelöst, als ich im Sündenwahn dachte, ich dürfte nicht mehr kiffen, weil es eine Sünde sei und ich, um ins Paradies zu gelangen, auf jegliche Sünde verzichten müsse.

    Das ist jetzt über ein halbes Jahr (Anfang Juni) her. Seitdem habe ich nicht mehr gekifft, außer letzter Woche, wo ich an einem Joint mitgezogen habe. Der Rausch war wirklich genial, auch wenn ich dabei ein wenig paranoid wurde.

    Nun ist die Sucht wieder voll da. Ich kann an kaum was anderes denken als ans Kiffen. Doch auch vorher schon hatte ich ständig den Gedanken, mal wieder einen zu rauchen. Und jetzt ist es noch schlimmer: Ständig kann ich an nichts anderes denken, als noch mal einen zu rauchen. Und stets ist der Gedanke, dass es ja der letzte sei, nur noch dieses eine Mal. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Habe mir überlegt, mal mit meiner Psychiaterin darüber zu reden, leider hab ich da erst wieder im nächsten Monat 'nen Termin.

    Eben saß ich mit nen paar Freunden zusammen, die auch kiffen, und ich wollte unbedingt einen rauchen. Zum Glück hielt mich eine Freundin ('Wenn hier wer baut, dann ich!') davon ab - ich hab mir noch kein eigenes Gras wieder geholt. Bin dann abgehaun von da, weil ich nicht wieder rauchen wollte.

    Wie kann das sein, nach so langer Zeit Abstinenz? Und eigentlich, so sagt man ja, macht Cannabis doch gar nicht abhängig?

    Gruß,
    Leo

  2. #2
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    Hey Leo

    Cannabis hat viele Nebenwirkungen aber wem erzähl ich das.

    Ich habe drei Söhne und ich bin Kinderkrankenschwester vom Grundberuf her.....damals bin ich mit meinen Söhnen zu der Kinderklinik gefahren in der ich meine Ausbildung gemacht habe. Dort habe ich mit ihnen die Neurologie besucht. Immer wieder liegen Jugendliche mit schweren Hirnkrämpfen dort die gekifft haben und durch unsauberen Stoff "schwertstmehrfachbehindert" wurden. Ein Joint hat ihnen alles geraubt was man als Gesunder "lebenswert" findet. Meine Söhne waren schockiert. Es hat bewirkt das sie es nicht wollten.

    du musst dir vor Augen halten das es dein Wesen, dein Ich auf Dauer verändert, das es Halluzinationen und Depressionen führt und du dir auf lange Sicht deine Lebensqualität nimmst......

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Zitat Zitat von ksaderfi Beitrag anzeigen
    Hey Leo

    Cannabis hat viele Nebenwirkungen aber wem erzähl ich das.

    Ich habe drei Söhne und ich bin Kinderkrankenschwester vom Grundberuf her.....damals bin ich mit meinen Söhnen zu der Kinderklinik gefahren in der ich meine Ausbildung gemacht habe. Dort habe ich mit ihnen die Neurologie besucht. Immer wieder liegen Jugendliche mit schweren Hirnkrämpfen dort die gekifft haben und durch unsauberen Stoff "schwertstmehrfachbehindert" wurden. Ein Joint hat ihnen alles geraubt was man als Gesunder "lebenswert" findet. Meine Söhne waren schockiert. Es hat bewirkt das sie es nicht wollten.

    du musst dir vor Augen halten das es dein Wesen, dein Ich auf Dauer verändert, das es Halluzinationen und Depressionen führt und du dir auf lange Sicht deine Lebensqualität nimmst......
    Hi ksaderfi,

    Naja, das ist ja Teil des Problems, so rechte 'Lebensqualität' habe ich nicht. Ich komme gerade aus der Psychiatrie, in die ich aufgrund akuter Suizidalität eingewiesen wurde. Ich bin schizophren und depressiv. Ich muss Medikamente nehmen, die mich schlapp machen, ich bin total down die meiste Zeit. Und eben wenn ich so down bin kommt eben der Gedanke, dass ich unbedingt wieder kiffen muss, denn das wirkt ja auch ein wenig antidepressiv ... es würde mir alles kaputt machen, aber andererseits gucke ich auf mein Leben und da ist schon alles kaputt. Und dann denk' ich mir: Dann kannste ja auch kiffen ... es ist wirklich problematisch.

    Und dann sitz ich mit Freunden zusammen, und die baun einen auf. Und dann kommt der Gedanke: Rauch doch einfach mit. Und dann sitz ich zuhause und will mich umbringen, und dann kommt der Gedanke: Dann rauch doch lieber erst noch mal einen. Es ist total paradox, mein Gehirn präsentiert mir das Kiffen als Generallösung für alles, dabei macht es die Situation ja nicht besser.



    Gruß,
    Leo

  4. #4
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    Hi Leo

    mein Sohn ist 22 und bevor er zum studieren ins Ausland ging, hat er mir eine riesen Aufgabe hinterlassen....seinen gleichaltrigen Freund der von daheim abgehaun ist, ohne Schulabschluss und ohne Perspektive...zugekifft und ....DEPRESSIV.

    He, ich hatte gedacht irgendwann gehen meine Kinder aus dem Haus, leben ihr Leben und ich darf meins leben..weit gefehlt. Seit 18 Monaten wohnt der junge Mann bei mir und meine Freunde sagen...schmeiss den Schmarotzer raus

    meine Antwort...NEIN! Weisst du auch warum?

    Er hat genau diese schizophrenen Züge und die Depression wegen der Kifferei.....die Droge macht einem zwar an dem Tag des Rauchens ein gutes Gefühl, aber danach???? Was hast du danach??? eine noch tiefere Depression, ein noch tieferes Loch aus dem man nur rauskommt indem man wieder kifft!!!!

    Du nimmst Medis? Du warst in Therapie? Man, dann lass das nicht alles für den nächsten ******* Joint fallen!! Mit jedem Zug machst du ein kleines Stück Zukunft kaputt. Hol dir deinen Kick doch bei nem Hobbie, bei was, was dich interessiert, was dir das Gefühl gibt gut zu sein.

    An sonem Ding zu ziehen und sich "cool" zu fühlen ist doch eigentlich arm oder? Mein "Pflegesohn" sitzt Nacht für Nacht bei mir in der Küche und wir reden.....er hat ein ******* Leben daheim hinter sich, aber ich habe ihm gesagt egal was kommt ich steh hinter ihm...nur einen Joint hier und er ist raus weil ich noch 2 Jungs in der Pupertät hier habe und nicht zusehe wie ihnen ihr "Kick in der Zukunft durch Verwirklichen von Träumen" genommen wird weil sie vielleicht Cannabis als "nicht gefährlich sehen"

    Seit 18 Monaten hat er nicht mehr dieses Zeug genommen, wir wohnen 15 Minuten von der holländischen Grenze entfernt, mein Sohn studiert in NL...er käme also leicht ran......

    Sag mir einen Sinn im kiffen, der nicht nur den Augenblick sieht?? Sag mir was das kiffen einem Menschen für sein Leben bringt? Nenn mir einen Grund zum kiffen der klar macht, das es dich weiterbringt??? He...nur einen und ich sag nix mehr.....

    Sag nicht...es hilft dir an dem Tag....denn was ist am nächsten Tag wenn du wach wirst? Was eine Woche später? Bei meinem Pflegesohn kamen die Depressionen ca 3 Tage nach Konsum!

    Warum glaubst du macht Cannabis nicht abhängig? Klär mich auf.....ich kann mit allem umgehen aber ich wünsche mir immer das ein Mensch eine plausible Erklärung hat, für das was er tut.

    bin ja nicht Engel..ich RAUCHEEEEEEEEEEEE und meine Kids hassen das ABER..es beruhigt mich ab und zu ne Zigarette zu rauchen, und es verändert meine Psyche nicht...es macht keine Veränderungen meiner Charakterzüge.....und trotzdem muss ich mich dafür verantworten vor denKids und kann nur im Garten rauchen.....
    Geändert von ksaderfi (16.03.2010 um 21:01 Uhr)

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Hi ksaderfi,

    Zitat Zitat von ksaderfi Beitrag anzeigen
    Hi Leo

    mein Sohn ist 22 und bevor er zum studieren ins Ausland ging, hat er mir eine riesen Aufgabe hinterlassen....seinen gleichaltrigen Freund der von daheim abgehaun ist, ohne Schulabschluss und ohne Perspektive...zugekifft und ....DEPRESSIV.

    He, ich hatte gedacht irgendwann gehen meine Kinder aus dem Haus, leben ihr Leben und ich darf meins leben..weit gefehlt. Seit 18 Monaten wohnt der junge Mann bei mir und meine Freunde sagen...schmeiss den Schmarotzer raus

    meine Antwort...NEIN! Weisst du auch warum?

    Er hat genau diese schizophrenen Züge und die Depression wegen der Kifferei.....die Droge macht einem zwar an dem Tag des Rauchens ein gutes Gefühl, aber danach???? Was hast du danach??? eine noch tiefere Depression, ein noch tieferes Loch aus dem man nur rauskommt indem man wieder kifft!!!!

    Du nimmst Medis? Du warst in Therapie? Man, dann lass das nicht alles für den nächsten ******* Joint fallen!! Mit jedem Zug machst du ein kleines Stück Zukunft kaputt. Hol dir deinen Kick doch bei nem Hobbie, bei was, was dich interessiert, was dir das Gefühl gibt gut zu sein.

    An sonem Ding zu ziehen und sich "cool" zu fühlen ist doch eigentlich arm oder? Mein "Pflegesohn" sitzt Nacht für Nacht bei mir in der Küche und wir reden.....er hat ein ******* Leben daheim hinter sich, aber ich habe ihm gesagt egal was kommt ich steh hinter ihm...nur einen Joint hier und er ist raus weil ich noch 2 Jungs in der Pupertät hier habe und nicht zusehe wie ihnen ihr "Kick in der Zukunft durch Verwirklichen von Träumen" genommen wird weil sie vielleicht Cannabis als "nicht gefährlich sehen"

    Seit 18 Monaten hat er nicht mehr dieses Zeug genommen, wir wohnen 15 Minuten von der holländischen Grenze entfernt, mein Sohn studiert in NL...er käme also leicht ran......

    Sag mir einen Sinn im kiffen, der nicht nur den Augenblick sieht?? Sag mir was das kiffen einem Menschen für sein Leben bringt? Nenn mir einen Grund zum kiffen der klar macht, das es dich weiterbringt??? He...nur einen und ich sag nix mehr.....

    Sag nicht...es hilft dir an dem Tag....denn was ist am nächsten Tag wenn du wach wirst? Was eine Woche später? Bei meinem Pflegesohn kamen die Depressionen ca 3 Tage nach Konsum!

    Warum glaubst du macht Cannabis nicht abhängig? Klär mich auf.....ich kann mit allem umgehen aber ich wünsche mir immer das ein Mensch eine plausible Erklärung hat, für das was er tut.

    bin ja nicht Engel..ich RAUCHEEEEEEEEEEEE und meine Kids hassen das ABER..es beruhigt mich ab und zu ne Zigarette zu rauchen, und es verändert meine Psyche nicht...es macht keine Veränderungen meiner Charakterzüge.....und trotzdem muss ich mich dafür verantworten vor denKids und kann nur im Garten rauchen.....
    Du hast ja so recht.

    Ich glaube nicht mehr, dass Cannabis nicht abhängig macht. Nur sagen mir das sämtliche Internetseiten über das Thema. Ich weiß es besser: Ganz offensichtlich hat es mich total abhängig gemacht, total kaputt. Ich kann ja an nichts anderes denken, also bin ich offensichtlich abhängig.

    Ich kann nicht mit, aber ich kann auch nicht ohne. Ich weiß nicht, ob mir eine Therapie helfen könnte, ich werd's auf jeden Fall probieren.

    Das Zeug zieht einen wie magisch an. Ich fahr demnächst nach Berlin, das einzige, woran ich denken kann, ist, zur Hasenheide zu fahren und mir 'nen Zehner zu holen, den ich dann zuhause rauchen kann. Keine Ahnung, warum; es bringt mir ja eigentlich nichts. 'Nen kurzen Kick, 'nen bisschen Paras, nen bisschen high sein. 'I aint going out like that' hören und auf das Lied absolut nicht mehr klarkommen, ja, das ist es, was mich daran so wahnsinnig anzieht. Es macht mir alles kaputt, aber gucke ich auf mein Leben, sieht für mich schon alles kaputt aus. Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich an die besten Alternativen denke, sehe ich stets Drogen oder den Tod.

    Ich meine, was hab ich? Ich bin 20, arbeitslos, komme gerade aus der Psychiatrie, kann meine Freunde nicht wirklich ab. Deren Lebensinhalt besteht sowieso in den Dingen, von denen ich mich fernhalten soll: Saufen, Kiffen, Rauchen. Absolut *******.

    Aber Kiffen ist da auch nicht die Lösung; oder vielleicht doch: Für 2 Stunden. Und dann geht's weiter, dann darf ich auf den nächsten Flash hoffen. Und je mehr ich rauche, desto mehr rauche ich, und desto weniger flasht mich das Zeug, und desto mehr brauche ich. Alles ******* mit dem Cannabis; das kann's echt nicht sein.

    Ich wünschte, ich könnte einen Schalter in meinem Hirn betätigen und nie wieder daran denken, das Zeug auch nur anzurühren. Aber leider gibt's den Schalter nicht. Leider, leider.

    Naja, muss ich halt so klarkommen. Danke auf jeden Fall für die Antwort und viel Glück mit Deinem 'Zieh'sohn.

    Gruß,
    Leo

  6. #6
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo leo,

    Kiffen macht nicht körperlich abhängig, sehr wohl aber psychisch. Und es kann Schizophrenien auslösen und depressiv machen, aber das weißt du ja bestimmt.
    Hast du denn nicht gemerkt, als du aufgehört hast zu kiffen, dass viel mehr energie da war?
    Die Frage ist nun, was machst du mit der Energie? Weißt du, das schwierige ist nicht das aufhören an sich, sondern das, was danach kommt. Das Loch das die Droge gefüllt hat, ist leer und muss anderweitig gefüllt werden.
    Hast du keine Freunde, die nicht kiffen?
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  7. #7
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Zitat Zitat von Waris Beitrag anzeigen
    Hallo leo,

    Kiffen macht nicht körperlich abhängig, sehr wohl aber psychisch. Und es kann Schizophrenien auslösen und depressiv machen, aber das weißt du ja bestimmt.
    Hast du denn nicht gemerkt, als du aufgehört hast zu kiffen, dass viel mehr energie da war?
    Die Frage ist nun, was machst du mit der Energie? Weißt du, das schwierige ist nicht das aufhören an sich, sondern das, was danach kommt. Das Loch das die Droge gefüllt hat, ist leer und muss anderweitig gefüllt werden.
    Hast du keine Freunde, die nicht kiffen?
    Hi Waris,

    Nein, leider habe ich keine (oder kaum) Freunde, die nicht kiffen, bzw die sind alle in Berlin, und ich bin in Bremen. Der Lebensinhalt meiner Freunde besteht in erster Linie aus Kiffen und Saufen, so ******* das klingen mag.

    Als ich damals aufgehört habe war ich gerade in der Manie. Klar, da hatte ich massig Energie, aber sowas von. Ich konnte Bäume ausreißen, um mal bildlich zu sprechen. Ich hab gearbeitet, war ein Wunder der Produktivität, hab mir tausend neue Leute gesucht, von denen leider kein einziger übrig geblieben ist.

    Was empfiehlst Du mir? Ich hab das Loch mit Arbeit gefüllt, das ging auch ganz gut, vielleicht sollte ich das wieder probieren. Ist nur so schwierig, weil ich ständig so müde und kaputt bin. Werde innen paar Monaten erst mal in die Reha gehen, Arbeitstherapie, da wird mein Leben dann gefüllt, aber was mach ich bis dahin? Kiffen ist kaum eine Alternative, besonders problematisch wäre, wenn ich dann nicht wieder davon wegkommen würde. Sport ist eine Möglichkeit, aber da stehen die Medis noch irgendwie im Weg.

    Ich denke, wenn ich erst mal wieder arbeite, wird sich das Problem von selbst lösen. Nur derzeit ist die Versuchung sehr groß, weil ich absolut nichts zu tun habe und den ganzen Tag nur rumgammel.

    Gruß,
    Leo

  8. #8
    Verleger Avatar von Waris
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    Ich würde dir raten, dich von deinen Freunden etwas abzusondern. Kommt es dir nicht etwas arm vor, dass Saufen und Kiffen ihr Lebensinhalt ist? Sport wäre eine Möglichkeit. Versuche es doch langsam anzugehen. Es kann gut sein, dass die Müdigkeit dann weniger wird. Bewegung an der frischen Luft wirkt wunder. Radfahren z.B. ist kaum anstrengend, dennoch sportlich. Versuche eine Beschäftigung für dich allein zu finden, die dir Spaß macht. Warum ist denn von den andern Leuten niemand mehr übrig geblieben? Ich finde es sehr bewundernswert, dass du einfach so einen neuen Bekanntenkreis gefunden hast. Könnte dir das nicht wieder gelingen?
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

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