Hallo,
ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. seit den letzten 5 monaten fühl ich mich desöfteren recht beschissen. diese tiefs kommen immer phasenweise, zwischenzeitlich gehts mir eigentlich ganz ok. wenns dann wieder so weit ist fühle ich mich durchweg niedergeschlagen und antriebslos. ich bin dann leicht reizbar und ekelhaft zu meinen mitmenschen. irgendwann werde ich dann auch sehr zynisch und arrogant. ich weiß, das klingt wirklich bescheuert, aber manchmal sehne ich mich sogar nach diesem zustand. mir ist es nämlich dann egal was andere über mich denken und ich fühl mich in irgendeiner weise stärker. andererseits schäme ich mich dann dafür was für ein arschloch ich zu meiner familie und freunden bin. aber wie schon gesagt, es gibt auch tage an denen es mir besser geht, deshalb glaube ich eigentlich nicht, dass es sich um eine wirkliche depression handelt.
nachdem ich im mai mein abitur gemacht hatte, hatte ich gut 3 monate so ziemlich nichts zu tun und war viel daheim. das hat mir nicht sonderlich gut getan, da fing das ganze verstärkt an.
ich bin 18 jahre alt und schwul. habe angst unmännlich zu wirken. Fühle mich unmännlich und schwach, hässlich und minderwertig. Ich kann nicht sonderlich gut mit anderen menschen, bin dazu zu verklemmt und schüchtern. meine mutter meinte letztens ich bemitleide mich selber. kann gut sein, ich will eigentlich nur eine veränderung. aber ich bin es leid es zu versuchen, das tue ich nämlich schon mein ganzes leben.
ich würde mich über antworten freuen.


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