Hallo Community.
Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.
Nachdem ich mich hier ein wenig umgeschaut habe, und gesehen habe wie viele Menschen hier kleine bis größere Probleme haben, kommen mir meine Probleme gar nicht mehr so schlimm/erwähnenswert vor.
Dabei bin ich froh mich endlich mal aufgerafft zu haben, um mir ein wenig Hilfe/Rat zu holen.
Denn immer wenn es mir besser ging, hielt ich es für komplett sinnlos und übertrieben...
Es ist sehr schwer überhaupt zu beschreiben was mich so derbe fertig macht.
Ich versuche es einfach mal...
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr beim Zahnarzt im Warteraum sitzt, kurz bevor ihr eine sehr schmerzhafte Behandlung bekommt?
Oder erinnert ihr euch an das Gefühl vor eurer Fahrprüfung, kurz bevor der Fahrprüfer in euer Auto einstieg?
-Richtig: Angst, Frust, Vezweiflung und Erfolgsdruck.
Die Angst vor etwas schlimmen wie versagen, Schmerzen....
Das dich etwas richtig fertig macht, und du weißt, das du nichts daran ändern kannst...
Diese Gefühle trage ich ständig mit mir herum.
Vor nicht all zu kurzer Zeit, habe ich jedes Problem was mich beschäftigt versucht einzeln zu lösen, um jetzt fest zu stellen, das das Hauptproblem ich selber bin.
Ich stehe mir bei sehr vielen Dingen durch Ängsten im weg.
Die größte Angst die mich begleitet, ist die, bei anderen Menschen im Ansehen zu sinken, weswegen ich für alle und jedem oft schon mein letztes Hemd gegeben habe.
Meine Verunsicherung ist so groß, das in meinem Kopf hoher Seegang herrscht, wo die Wellen ohne Pause hin und her schwappen.
Gleichzeitig, empfinde ich es aber nicht als erwähnenswert schlimm, aber irgendwas sagt mir, das irgendwas einfach nicht mit mir stimmt.
Am liebsten würde ich wie ein verrückter vor Schmerz und Verzweiflung schreiend durch die Straßen laufen, um mich gleichzeitig bei diesem Gedanken lächerlich zu fühlen, weil ich es ja eigentlich noch irgendwie aushalten kann...
Dieses Gefühl, kaputt zu sein, und nicht mehr weiter machen zu können, und das gleichzeitige Gefühl, das man eigentlich damit klar kommt, und man ewig damit leben könnte ist das Verwirrendste an der ganzen Sache.
Ohman, mich beschäftigt so viel, das wenn ich alles aufschreiben wollte, ich an die vorgegebene Postingbuchstabengrenze stoßen würde, und ich einen zweiten Treath aufmachen müsste (kein Scherz), und einige irgendwann die Lust verlieren sich meinen Roman durch zu lesen xD
Ich könnte jetzt von meinem Vater anfangen, der mir keine Liebe gegeben hat, oder von meiner Mutter, die nach vielen psychiologen besuchen für mich damals, wo ich 5-8 Jahre Alt war wegen meiner Aufgedrehtheit, mich fast zur Adoption freigeben musste,
Meiner Schulzeit wo ich nur gemobbt wurde, oder jetzt von meiner Freundin (Borderliner) anfangen...
Ich schreibe das jetzt nicht um Mitleid zu bekommen, sondern um eventuell den richtigen Arzt/Behandlung für mich zu finden...
Das alles ist nur die Spitze vom Eisberg.
Ach was laber ich eigentlich hier rum^^....
Das ist soviel was euch sagen möchte, aber ich bin gerade echt überfordert, und komme mir ziemlich Dumm vor^^
Das ist soviel... als ob man ein Puzzel auspackt, und beim Anblick der 10000 kleinen Teile dann doch kein Bock mehr hat an zu fangen^^
Ich stehe gerade echt vor einem Berg, und frage euch einfach mal, an was für einen Arzt ich mich wenden kann?
Muss ich erst zu meinem Hausarzt, damit der mich weiter vermittelt, oder kann ich direkt zu einem Psychiater gehen?
Wenn ja, wie heißen diese genau usw?
Danke fürs durchlesen
Levis


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