Ich möchte einfach mal schreiben was mich belastet. Der Text könnte im Chaos enden, da ich ziemlich chaotisch denke.

Ich bin männlich und 24 Jahre alt.

Ich errinnere mich da war ich 3 und mein leiblicher Vater stand an der Tür mit noch einer Person. Er meinte: "Ich bin nicht mehr dein Vater, das ist jetzt dein Vater" und zeigte auf diese Person.

Meine Mutter hatte viele Partner und wir zogen dementsprechend oft um.
Fand ich Freunde zog ich um... Kreislauf

Als ich so 7 o. 8 war lernte meine Mutter meinen Adoptivvater kennen.
Ich verstand mich prächtig mit ihm. Wir haben viel rumgealbert untereinander und als Familie.
Doch als ich so 12 war fing mein Leben an, mein Leben voller Chaos. Ein Leben
das von einem Krebsgeschwür umschlingt wird.
Meine Eltern stritten sich jeden Tag. Laut, sehr laut. Ich höre immer noch das Schreien von meiner Mom in meinem Ohr. Wie das so ist bekam ich natürlich von der schlechten Laune meiner Mutter stets was ab. Mein Vater hat sich bemüht mir gegebnüber immer fair zu bleiben und mich da nicht mit rein zu ziehen.
Ich weiß noch als meine Mutter meinte ich solle beim Streiten dabei sein, damit ich weiß wie sowas geht. *Ich weiß nicht ob ich im nachhinein lachen oder weinen soll*

So mit 13 fing ich mit Kiffen an. Und ich hab viel gekifft ich war jeden Tag zu. Es endete so, dass ich nicht mehr denken konnte und nicht verstanden habe was einer gesagt hat, als ob er Chinesisch sprach.
Mein Vater war ausgezogen und das Schreiverlangen meiner Mutter fokussierte sich auf mich. Wir stritten uns jeden Tag, noch schlimmer als sie mit meinem Dad. Sie schrie und schrie... Liebe gab es schon mit 12 nicht mehr.
Privatsfähre, Fehlanzeige. Sie ist ein Kontrollfreak. Ständig machte sie mich fertig wie: du bist dumm, das machst du falsch etc. #leider kann ich mich an Einzelheiten nicht mehr errinnern da ich mein Hirn weggekifft hatte. Ich weiß nur noch, dass es der totale Horror war von der Schule nach Hause zu kommen# Ich durfte nix, kein TV nix.
Manchmal sperrte sie mich zu Hause ein, wenn ich ihrer Meinung nach ******* gebaut hatte. Sie stand nie hinter mir. Das war das schlimmste überhaupt, kein TV, nicht telefonieren, nicht spielen, ich durfte nix. Minuten kamen mir wie Stunden vor. Immer im Hinterkopf wie schlecht ich doch bin. Wie sauer meine Mutter auf mich war. Meine Gedankenwelt beschränkte sich nur noch auf Verzweiflung. Sie kam natürlich auch ständig rein und mäckerte auf mich ein. Meine Sicht der Dinge wurden natürlich nicht beachtet. Ich war der Böse. Wusste aber nicht mal was ich falsch gemacht habe.
Manchmal kam sie einfach so in mein Zimmer schrie und schlug auf mich ein und ging wieder raus.

Naja die 10. Klasse hatte ich komplett geschwänzt...
Ihr neuer Partner schlief bei uns, hab den nie gesehen. Nächsten morgen, kam sie rein und rufte ihn in mein Zimmer. Ich noch in meinem Bett und er sollte mir Guten morgen sagen. lol? Ich hab den nie gesehen und der kommt in mein Allerheiligstes und drängt sich da auf. Naja meine Mutter drängte ihn auf... n paar Wochen später als mein Adoptivvater auszog, zog er ein...

Es kam die Zeit, wo ich Nächte nicht nach Hause kam.
Es war an einem Freitag, Tage weg, schlich ich mich Nachts in mein Zimmer und wollte pennen. Da kam Mom rein und mäckerte, dass ich nächsten Tag für ein paar Wochen ins Heim gehe. Ich sagte ihr ich würde nicht zurückkommen würde sie das tun. Und so war es auch. Da war ich 15.
Komischer Weise zog sie kurze Zeit später mit ihrem Freund nach Potsdam. Baute sich n neues Leben auf. Ich störte wohl...

Bis zu meinem 19. Lebensjahr lebte ich in Berlin. Ich liebe diese Stadt, da ist immer was los.
Als ich 18 wurde schmiss man mich von heut auf morgen aus dem Heim, weil ich die BVB schwänzte. Ich stand nun auf der Straße.

Naja, dann endlich mit 16 hörte ich Aufgrund von Horrortrips mit Drogen auf, bis auf nen paar Ausnahmen. Diese Horrotripps wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind.

Gegenwart: Nun wohne ich seit 6 Jahren in Potsdam. So allmählig hab ich mich an diese Ruhe gewöhnt. Es ist echt schön. Zumal man keine Angst haben brauch auf die Fresse zu kriegen in der Bahn, Berlin ist da anders.

2 Jahre 8-12 Stunden Akkordarbeit am Tag, die nur zur Hälfte gezahlt wurde, als Gebäudereiniger, hab ich auch schon hinter mir.

Status: 24 jähriger Kerl, Jungfrau, noch nie ne Freundin gehabt und schon sehr lange keine Freunde. Das belastet mich sehr. HAb viel verpasst im Leben.
Depression, Persönlichkeitsstörung, Minderwetrtigkeitskomplexe, null Selbstwertgefühl, Selbsthass, kein Selbstbewusstsein.
Keine Hobbies, keine Interessen. Sitz nur vorm PC und langweile mich. Mir fehlt anscheinend so Lebenswillen.
Seit kurzen geh ich zur Schule und will meinen Abschluss nachmachen. Fällt mir sehr schwer Aufgrund der psychischen Störungen. Es gibt kein Tag an dem es mir gut geht, ich hab immer irgendwas... Ich beneide die Menschen, die so unbeschwert durchs Leben gehen, Spaß haben. Natürlich hat jeder so seine Probleme. Aber wenn man so psychisch und körperlich eingeschrenkt ist wie ich, kann man einfach kein erfülltes Leben führen. Ich sitz in der Bahn mit dem ständigen Gedanken wo nen Klo is, weil ich ständig das Gefühl habe auf Klo gehen zu müssen, kann das nicht unterscheiden ob ich nun wirklich muss oder nicht. und dann schau ich mir so die anderen Leute an und denke die habens gut, die ham nicht so ne Macke wie ich und können unbeschwert weiterziehen. Wenns das nicht ist schieb ich Depri oder hab ständige Kritik im Kopf,der anderen. Wenns das nicht ist, hab ich einfach Angst, keine Ahnung wo vor.

Mir ist aufgefallen, dass ich ständig von meinen Fehlern rede. versuch das abzustellen. Das kommt nicht gut an.

Wenn ich zurück denke, war das zur Jugendzeit anders da war ich beliebt, auch wenn ich nen Mitläufer war und keine eigene Meinung hatte, aber ich war wer. also hatte auch gute tage.

Alles so n Teufelskreis. Frauen -> Depri. etc.

hört sich vllt so nach Selbstmitleid an. Sind aber alles nur Fakten. hm
Natürlich versuch ich aus diesem Loch rauszukommen. versuch positiv zu denken, aber schnell holt mich alles wieder ein. Nur nen kleines Beispiel:
worüber soll ich mit meine Klassenkameraden reden, hab keene Hobbies oder interessen... oder Rumalbern: ist n bissel schlecht mit Depression. und das depremiert dann noch mehr. Alles n Teufelskreis.

Nein das ist kein Selbstmitleid. Ich versuche zu analysieren um einen Weg zu finden ein erfülltes Leben zu bekommen.
Vllt hat ja auch einer Tipps & Tricks die er mir nicht vorenthalten will