Ich bin abhängig von einem Mann und einer Schule, für die ich nur ein 'Klotz am Bein' bin.
Meine Mutter, ihr Vater und eine ehemalige Freundin (Katinka) haben mich soweit gebracht,- indem sie immer wieder daran gedacht, geredet und gemutmaßt haben. Über meinen Kopf hinweg und hinter meinem Rücken, sodass alle, die ich kenne - die ganze Kleinstadt - sagt: "Christine ist in Huub verliebt und war bei der UNO."
Es geht mir schlecht damit. Ich fühle die Abhängigkeit in jedem Muskel. mein Vater ist Alkoholiker und hat offensichtlich nichts dagegen. Wenn jemand verliebt ist oder Erfolg hat, sollte es ihm/ihr gutgehen - und mir geht es nicht gut.
Eine andere Freundin, die ich sehr schätze, ist abhängig von mir; sie schreit nur rum, wenn ich dabei bin, säuft sich die Hucke voll und hurt rum. Aber ihr geht's gut: Sie hat ihren (UNO-)Job, ihren (Huub-)Mann und ihr (Wohn-)Heim geschafft. Und ich geh einfach davon aus, dass die schlechten Teile in ihr durch mich inspiriert sind und ich aufpassen muss, ihr nicht zu nahe zu treten - sie ist abhängig von mir. Aber sie kämpft dagegen. Wie macht man das? Wie überzeugt man eine Kleinstadt, dass man nur ein Abhängiger ist von UNO und Mann...


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