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Thema: Citalopram

  1. #1
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    Frage Citalopram

    Hallo, ich habe mich grad angemeldet und habe eine wichtige Frage: wann wirkt Citalopram?
    Besser: wann hat es bei Euch gwirkt? Und wie? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie sich mein Zustand bessern kann wenn doch die Umstände nicht besser werden...
    Ich nehme es jetzt seit sieben Tagen 10mg und soll jetzt erhöhen auf 20mg.
    Ich habe gelesen daß eine Wirkung schon ab 2 Wochen eintreten kann, zählt da die erste Woche mit nur 10mg schon mit?
    Ich habe starke Probleme auf der Arbeit, deshalb dränge ich so

    Ich freue mich auch über allgemeine Erfahrungsberichte mit kurzer Beschreibung Eurer Symptome und wie es besser wurde.

    Ich denke das gibt mir Mut und Hoffnung daß nicht alles vorbei ist...

    Liebe Grüße, Gartenkatze

    Noch kurz hinterher: Bis jezt habe ich keine Nebenwirkungen gespürt, bis auf leichten Kopfdruck der aber auch von Schlafproblemen herrühren kann.

  2. #2
    Gast784
    Gast

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    Hallo Gartenkatze,

    als Tipp: wir haben hier eine Suchmaschine. Da hab ichs grad mal reingeworfen und es gibt hier schon einiges über das Thema. Da kannst Du schon mal gucken gehen.

    z.B. http://www.psychologieforum.de/cital...onen-8266.html

  3. #3
    Schreibkraft
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    Viele Psychopharmaka haben einen verzögerten Wirkungseintritt. So auch Citalopram. Es wird sich zeigen, ob es bei dir wirkt. Auf jeden Fall kann es wirken, auch ohne, dass sich deine Lebensumstände ändern...

    Gruß
    Jan

  4. #4
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo Gartenkatze,

    wenn du weißt, was an deinem Leben nicht stimmt, warum änderst du dann nicht die umstände, sondern nimmst ein Medikament und lässt alles so, wie es ist? Findest du das sinnvoll?

    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Waris für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (05.01.2011)

  6. #5
    Neuling
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    Hallo Waris,
    wenn sich die Umstände so leicht ändern ließen, hätte ich das schon längst getan, bzw. ich habe es eigentlich schon getan, vor einem halben Jahr, mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes - ich hoffte am neuen Arbeitsplatz wird es besser, aber ich habe die selben Probleme - Versagensängste,Magenschmerzen, Panik wenn der Chef neben mir steht (mein neuer Chef ist absolut nett, es gibt null Grund ängstlich zu sein...)
    Alles dreht sich nur noch um die Arbeit, auch in meiner Freizeit kann ich an nichts anderes mehr denken
    Also ich denke es liegt nicht so sehr an den Umständen sondern doch an mir.
    (Früher hatte ich in meinem Job solche Probleme nicht gekannt)
    Ich kann ja nicht einfach aufhören zu Arbeiten...
    L.G. Gartenkatze

    Danke Jan und Gabiannarele für Eure Beiträge.

    Jan: Wie kann ich mir das vorstellen? Wird im Kopf ein Schalter umgelegt und ich sehe alles locker?

  7. #6
    Schreibkraft
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    Bei manchen ist es vielleicht ein Schalter, der plötzlich umgelegt wird.
    Bei mir war der Eintritt, bei den Psychopharmaka, die ich nehme, schleichend.
    Lass dich überraschen...

  8. #7
    Nachwuchs Autor
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    Hallo Gartenkatze,
    bei Citalopram wirst du erst nach ca. 4 Wochen mit der vollständigen Wirkung rechnen können. Du schreibst, dass deine Probleme "nicht an den Umständen, sondern doch an dir liegen" und nimmst deshalb Psychopharmaka? Es gibt auch andere Möglichkeiten, sich selbst zu verändern - die "chemische Veränderung" ist nur eine. Versagensängste usw. hängen vor allem mit deinen Gedanken usw. zusammen. Vielleicht solltest du es Mal mit einer Beratung (psychosoziale Beratungsstelle) versuchen, während du auf den Termin bei der Therapeutin wartest? Psychopharmaka sollten eigentlich das "letzte Mittel" sein und nicht das erste, wenn man versucht, etwas "an sich" zu verändern. Leider werden von einigen Psychiatern Psychopharmaka viel zu schnell und nur nach kurzen Gesprächen verschrieben. Du kannst es ja trotzdem noch weiter nehmen, aber es ist nur ein "Versuch", letztendlich wird für dich wohl vor allem die Arbeit an dir selbst, deinen Gedanken und Gefühlen, bedeutsam sein.
    LG

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei SirWiwor für den sinnvollen Beitrag:


  10. #8
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard Hey Gartenkatze

    Also bei mir wurde auch erst mit 10 mg angefangen, dann gesteigert mit 20mg .....bis auf 40 mg hoch bis sich endlich Wirkung zeigte.Das muss bei dir natürlich nicht so sein, ich war nicht mehr in der Lage zu Arbeiten oder mich selbst zu versorgen. Die Einstellung hat ein paar Wochen gedauert bis ich wieder am Leben teilnehmen konnte. Und ich meine wirklich nur teilnehmen. Diese Tabletten machen dich einfach nur Gleichgültig gegenüber alles, du kannst erstmal mit deinem Leben weitermachen.Aber ebenso wie ich keinen Kummer mehr empfinden konnte, konnte ich auch keine Freude oder andere Emotionen mehr empfinden. Das war für mich kein Leben deshalb habe ich so schnell wie möglich eine Therapie angefangen und nach 1 Jahr konnte ich die Tabletten wieder absetzen. Deshalb mein Rat an Dich: Antidepressiva sollten wirklich nur als Übergangslösung genommen werden, suche dir Hilfe bei einem Psychologen und arbeite an deinen Problemen denn Tabletten können dich nicht glücklich machen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Kampf gegen die inneren Dämonen.

    Grüße von Caris

  11. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Caris für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (10.01.2011)

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