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Thema: citalopram Erfahrungen

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich citalopram Erfahrungen

    Hallo!

    Also, erst mal zu meiner Problematik: Ich hab mit ganz blöden Angstgefühlen zu tun. Menschenmassen, geschlossene Räume, Mann-Mann Gespräch und so weiter plagen mich. Dann bekomm ich nen trockenen Mund, wackelige Knie, Kloß im Hals und Würgegefühl mit Übelkeit,...!
    Letzten Mittwoch war ich bei einem Psychologen der mir Citalopram verschrieben hat. Jetzt hatte ich die beiden letzten Tage nach Einn ahme des Medis körperliche Probleme. Komisches Gefühl im Körper, so Unruhe, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Trockener Mund usw. also Nebenwirkungen des Medis. Kennt sich irgendwer aus, ob das nachläßt oder sollte ich das Medikamt absetzen und ein anderes nehmen? Mein Doc sagt, solange ich es aushalte ist es O.K.
    Ich fühle mich so hilflos, wer will schon sooo eine Situation haben. Am liebsten würde ich einen Schalter anknipsen und alles ist normal.

    Ich freu mich auf schnelle Antwort!

    LG herbstblume

  2. #2
    Schreiberling
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    Hallo,

    mhh ich würde es auch so machen wie der arzt es sagt so lange du es aushalten kannst würde ich es nehmen.
    Wenn du sagst nein das ist nichts für mich ich würde gerne eine anderes aus probieren ist das auch okay und für mich ziemlich verständlich.

    Machst du zu den medikamenten auch eine Therapie?

    liebe grüße licht

  3. #3
    Neuling
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    hallo!
    Danke für die schnelle Antwort.
    Also es ist so angedacht, dass ich eine Tiefenpsychologische Therapie mache, um erst mal der Ursache auf den Grund zu gehen. Er hat auch von einer Verhaltenstherapie gesprochen, also Konfrontation pur mit den Problemen. Das kann ich mir zur Zeit gar nicht vorstellen. Allein der Gedanke daran, bringt mich total durcheinander.
    Hast du Erfahrung mit dem Medikament. Gehen diese Nebenwirkungen weg oder werden weniger?

    LG herbstblume

  4. #4
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo herbstblume

    Eine Verhaltenstherapie mit "Konfrontation pur mit den Problemen" gleichzusetzen, geht an dem, was da gemacht wird, an dem wie und warum es gemacht wird, aber völlig vorbei ...

    In gewisser Weise würde dies, so wie es da steht, auf alle Therapieformen zutreffen: um etwas zu ändern, musst Du es Dir zuerst einmal ansehen - und wenn dieses "es sich ansehen" bereits negativ mit "Konfrontation" vorbesetzt wird ...

    Nimm Verhaltenstherapie einfach mal als "Training" dafür, mit Konflikten besser umgehen zu können - über den Umweg des steuernden Eingreifens in die (eigenen!) bisherigen Verhaltensmuster, die Dich erst in diesen Prozessen festhalten.

    Zu Deinen Fragen bezüglich Citalopram:
    Benutze mal die erweiterte Suche hier und gib den Medi-Namen als Suchbegriff ein: die Trefferliste ist inzwischen ziemlich lang geworden.
    Vielleicht lässt sich Dein Anliegen so schon mal etwas besser eingrenzen.


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    herbstblume (24.09.2011)

  6. #5
    Schreiberling
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    Hallo,

    nein ich habe keine erfahrung mit Medikamenten.

    Ich galube,dass du deine Probleme n icht weg medikementieren kannst und du dich mit einer Therapie vielelicht erst schlechter fühlen wirst es dann aber wieder besser gehen wird.

    Wann fängt deine Tiefenpsychologische Therapeie an?

    gnaz lieb grüße licht

  7. #6
    Neuling
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    meine Therapie beginnt am Montag. Ich habe auch keine Angst vor der "Wahrheit meines Lebens". Ich möchte nur einfach, wieder normal leben zu können. Ich habe eine liebe Familie und es ist in letzter Zeit sehr viel auf der Strecke geblieben,obwohl ich eigentlich viel mehr machen möchte. Aber alleine der Gedanke daran verunsichert mich schon.

    herbstblume

  8. #7
    Neuling
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    ängste sind dinge, die einen immer sehr belasten und stark einschränken können.
    ich selbst hab ca. 1 jahr citalopram genommen, aber keine nebenwirkungen gehabt.
    ich würde versuche entspannt an die therapie ranzugehen.
    ich selbst hatte ne selbstunsichere persönlichkeitsstörung und war 2 1/2 jahre in therapie.
    bei mir gehörte da auch ein konfrontationstraining dazu. also menschen in der stadt nach einem taschentuch fragen etc. und es hat mir sehr geholfen. die ersten mal war ich ziemlich kaputt, aber es wurde immer besser.
    also kopf hoch. ich hab durch die therapie erlebt, was der eigene wille alles leisten kann, wenn man will und übt und das ist ne menge und ich entwickel mich immer noch weiter.
    ich wünsche dir viel glück für den nächsten montag. du schaffst es, wenn du willst!

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