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Thema: Dämonen

  1. #1
    Neuling
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    Pfeil Dämonen

    Hallo Forum,

    ich selbst bin ein sehr rational denkender Mensch. Das vorweg.
    Ich bin auch nicht religiös. Weiterhin wurde ich auch nicht religiös oder anti-religiös erzogen.

    Ich schaute im Alter von 14 Jahren den Film "Der Exorzismus von Emily Rose".
    Den schaute ich dann noch 2 weitere Mal.
    Die 2 ersten Male waren noch in Ordnung.
    Als sich jedoch beim 3ten Mal die Story so richtig verfestigt hatte, begann ich zu denken woher wir denn eigentlich wissen wollen ob es Dämonen gibt. An einen Gott dachte ich aber in dem Zusammenhang nicht XD!

    Und so begann ich mich ernsthaftig vor Dämonen zu fürchten. Es war nur eine Anst. Nie hatte ich Probleme im Schlaf oder gar Wahnvorstellungen. Manchmal merkte ich wie mir meine Phantasie Spaß machte indem ich plötzlich sah dass mich die Frau im Poster direkt anschaute. Doch sowas bekam ich schnell wieder mit meiner Rationalität in den Griff.

    Das eigentliche Schlimme:

    Nun war ich aber vor nicht allo zu langer Zeit in einem fremden Haus auf einem Bauernhof mit meiner Freundin zusammen. Dort haben wir uns in einem eigenen Zimmer aufgehalten. Ich bin plötzlich Nachts munter geworden dort in dem Zimmer. Und meine eigentliche Angst vor Dämonen wurde mitten in der Nacht binnen weniger Sekunden zunehmend stärker. Ich sagte sofort laut zu meiner Freundin dass sie mal das Licht anmachen sollte weil ich nicht über den Bettrand hinausgreifen wollte (so schlimm war es schon). Meine Rationalität hat mir da gar nichts gebracht. Da kann man als Mensch eben auch nichts tun wenn die Angst mit einem durchgeht. Das tat sie sofort und fragte mich auch umgehend was denn los sei. Meine eben erst aufgebrachte Angst verflüchtigte sich. Aber eine viel merkwürdigere Sache fühlte ich in mir: Das Zimmer war schlecht. Es war böse oder auch anders gesagt "nicht gut". Es hatte eine "Wirkung" auf mich plötzlich. Vielleicht schon als wir zum ersten Mal hinein gingen in den Raum aber in dieser Nacht so richtig richtig deutlich.
    Wir waren ruhig und haben die Sache gut überdacht. Aber dann: Es wurde wieder schlimmer, trotz Licht. Angst kam wieder in mir auf. Ich selbst hatte wohl auch noch Angst vor der Angst. (Was sicher auch nicht heilend wirkt). Ich wollte mich meiner Rationalität besinnen aber die Wirkung des Zimmers ließ nicht nach. Es war einfach da - dieses Gefühl. So sagte ich meiner Freunden, wenngleich wir nicht einem Gott gedenken oder einem Teufel oder den Dämonen so müssen wir in der Situation gegen das sprechen und uns vereinigen dass mir da Angst macht. Ich tat es nicht auf Grund des Glaubens an einen Exorzismus. Ich sagte es weil ich dachte das Gemeinschaft und Zusammenhalt sowie die Wirkung von Liebe eine grundauf gute Weise haben.
    So war es dann auch:
    Ich sagte ihr wir müssen gegen das Böse sprechen. Und das nenne wir einfach Teufel (ist wirklich am einfachsten in so einer Situation). Also glaubten wir da an den Teufel und seine schlechten Machenschaften. Wir hielten fest unsere Hände und sie begann zu sprechen. Und was dann folgte war für mich nicht fassbar und auch nicht begreiflich und das wird es auf rationaler Ebene auch nie sein.

    Mein Herz begann zu rasen und mein Körper bewegte sich. Er bebte wie bei einem starken Zitteranfall. Hätte ich gestanden so wäre ich zusammengebrochen. Es war als würde mir ein sehr sehr schwerer Stein vom Herzen fallen. Als wäre eine Hülle welche sich um mich gefestigt hätte wieder gelöst. Es war weg und nicht da. Ich entspannte mich.
    Ich spürte selbst nach der Entspannung wie ungalublich schnell mein Herz raste. Unglaublich schnell! Ich bin mir sicher dass der gesamte Prozess kopfgesteuert war. Dennoch verstehe ich ihn nicht.

    In den nachfolgenden 3 Tagen bekam ich Abends dann ab und zu ein bedrückendes Gefühl welches mir das Zimemr gab aber eben absolut nicht mehr so stark. Dennoch bewusst. Es lag im Haus. Das glaube ich bis jetzt. Ich habe es nie wieder so gefühlt. Und auch zu Hause jetzt nicht mehr. Ich schlafe allein, aber ohne solch große Probleme.

    Es war eine Geschichte die mich sehr bewegte und die ich unbedingt jemandem erzählen wollte den es interessiert. Ich habe es meinem besten Freund erzählt der Christ ist, aber der fands nicht so interessant -.-'!

    Naja. Andere Kommentare von mir dazu:
    - der Text ist von mir mitunter nett gestaltet um das Ganze so darzulegen wie es für mich war: kein Albtraum aber sehr bewegend
    - ja es ist dumm wenn man Angst vor Dämonen hat und dann den Film 3x guckt (aber ich fand die Story so interessant)
    - der Film bewegte mich weil ich mich in der gleichen Situation sah wie das Mädchen: ohne Probleme und ohne Schwierigkeiten im Leben und nie was gehabt

    Danke für eure Zeit, ich würde mich sehr freuen wenn hier rationale, religiöse oder auch esotherische Antworten zu finden wären.

    Liebe Grüße,
    Ich

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Schatten
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    Hallo glück.

    Ein Thema, bei dem man schnell in Teufels Küche kommt.

    Wo man „das Böse“ lokalisiert ist im eigentlich egal, aber es ist sehr gut ihm einen Namen, eine Form und einen gewissen Raum im eigenen Leben zu geben.

    Das ist manchmal schon die halbe Miete, dem Bösen ins Angesicht zu blicken und mit ihm in Kommunikation zu sein.
    Man muss das nicht übertreiben mit der Kommunikation, sonst wird man manchmal die Geister die man rief nicht mehr los, psychologisch würde man sagen, dass man paranoide Tendenzen entwickelt, die sich im schlimmsten Fall bis in den Wahn (paranoide Schizophrenie) steigern können, gibt man dem Bösen aber gar keinen Raum in der eigenen Psyche verdrängt man einen Aspekt von sich und die Auswirkungen sind manchmal auch nicht so prickelnd, der Schatten fordert sein Recht.

    Es gibt nun eine lange und kontroverse Diskussion darüber, wie man mit etwaigen Vorstufen der rationalen Weltsicht umgehen sollte und für beide Sichtweise gibt es Argumente die dafür sprechen und andere, die dagegen sprechen.
    Unsere Psyche funktioniert, anders als man denkt, nicht immer sehr rational.
    Es war eine von Freuds bahnbrechenden Erkenntnissen, dass die Psyche zwar für alles was man tut und sagt gute Erklärungen findet, leider aber auch für Dinge, deren Ursache ganz wo anders liegt. Unserer Psyche ist es aber wichtig Erklärungen parat zu haben, im Notfall irgendeine Erklärung, als nicht zu wissen, was passiert. Rationalisierung nannte Freud das später.
    Doch die Welt in die wir geboren werden, ist aus unserer subjektiven Erlebniswelt heraus betrachtet keine rationale Welt der Begriffe und Sätze, sondern eine Welt, in der das Erleben, die spontanen emotionalen (besser: affektiven) Eindrücke und Bilder eine Rolle spielen.

    So macht jedes Kind im Laufe seiner Entwicklung eine sogenannte „magische“ Phase durch, eine Welt in der es Geister und Zauberer und schwarze Männer unterm Bett gibt.
    „Gibt“ kann man hier dadurch erklären, dass die Psyche nach und nach verschiedene Stufen der Komplexität durchläuft und verschiedene Erklärungen innerhalb dieser Stufen gefunden werden. Ein Kind blickt staunend in die Welt, in eine Welt in die es eben erst geboren wurde und entdeckt lauter Wunder und Geheimnisse. Die müssen nicht mal sehr „geisterhaft“ oder dämonisch daherkommen, das sind die größeren und kleiner Wunder des Alltags: Feuerzeuge, ein kleines Wunder für ein Kind, Stimmen die aus einem kleinen Kasten kommen, Männchen die im Fernseher wohnen, all so was. Das Kind kann sich – ganz naiv – den Fernseher wie ein kleines Puppenhaus vorstellen, in dem der Nachrichtensprecher oder die Märchenfiguren irgendwo wohnen – im Zeitalter der Flachbildschirme wird das natürlich eng – und so gibt es vieles mehr.
    Wenn Nachrichtensprecher dort wohnen können, dann ist auch klar, dass es schwarze Männer unterm Bett oder im Schrank geben kann, bekommt man Märchen vorgelesen oder sonst wie präsentiert, wird diese Phantasie noch angeregt, was sehr gut ist, weil man sich mit diesen Aspekten auseinandersetzen kann. In Träumen, in den Bildern, die Kinder gerne malen, im Spiel werden diese Welten bearbeitet und wenn sie genug be- und verarbeitet sind, lässt man den Kram irgendwann hinter sich und tritt in eine neue Erlebenswelt ein, mit neuen Gesetzen und neuen Erklärungen. Die „alte Welt“ lässt man mehr oder weniger hinter sich, einfach deshalb weil die Psyche nun reif ist komplexere Erklärungen zu verstehen und sich die eigene Welt auf einer höheren Komplexitätsstufe zusammen bastelt. (Noch nicht die rationale, aber eine mythische. Die Unterschiede von magisch und mythisch brauchen uns hier nicht zu interessieren.)

    Irgendwann etabliert sich dann eine rationale Welterklärung in der den Geistern, Göttern, Monstern, Magiern und Dämonen der Stecker gezogen wird.
    Nun ist es aber so, dass diese alten Erlebniswelten nicht einfach weg sind, so als wenn man seine Festplatte neu formatiert, um ganz neue Programme aufzuspielen, sondern die alte Welt läuft sozusagen im Hintergrund mit.
    An der Oberfläche merkt man nichts mehr, nur von Zeit zu Zeit, wenn man bestimmte Dinge nicht versteht, sich nicht erklären kann, weil man die Regeln nicht kennt, nicht kapiert oder sie einen nicht überzeugen, also wenn man intensiven Stress erlebt, wird in ein altes früheres „Programm“ zurückgeschaltet.

    Um mal in meinem etwas verkorksten Computer-Beispiel zu bleiben, funktioniert die normale Benutzeroberfläche dann nicht, aber man kann die Kiste dennoch vom abgesicherten Modus aus starten, eingeschränkte Funktion, aber man kann eben dennoch funktionieren und herumwurschteln.
    Etwas Ähnliches macht die Psyche auch und Freud nannte das Regression.
    Es ist der Rückfall auf frühere, bewährte Handlungs- und Denkweisen, die im Grunde überwunden und auch recht primitiv sind, aber wenn die Welt zu anstrengend wird, greift man – vollkommen unbewusst, nicht geplant – auf diese einfache Ebene zurück.
    Hier wird die Welt dann wieder ganz einfach, es gibt nur noch gut und böse, Freund oder Feind, schwarz oder weiß, keine Grautöne oder Zwischentöne oder Abstufungen, kein sowohl/als auch. Man ist wieder in einer entweder/oder-Welt angelangt.
    Aber, es funktioniert.

    Diese Rückgriffe der Psyche, dieses Eintauchen in frühe und manchmal kollektive Strömungen und Stimmungen sind nicht unbedingt schlecht. Bei Konzerten, dem Public Viewing bei der Fussball-WM und anderen Ereignissen, kann man immer wieder für Stunden aus der verantwortungsvollen und komplizierten Welt des rationalen Ichseins ausbrechen und in andere Welten abtauchen, dort tobt man sich kräftig aus und danach kehrt man wieder in die Welt der vernünftigen Menschen zurück und fühlt sich im besten Fall aufgetankt.
    In schlechteren Fällen, ist dies die Quelle kollektiver Ängste vor virtuellen Bedrohungen.
    Der unbekannte, allmächtige böse Feind, der völlig unkontrollierbar überall sitzt.
    Hier taucht der schwarze Mann aus dem Kinderschrank auf einmal wieder auf, vielleicht in der Gestalt desjenigen mit der anderen Hautfarbe in der U-Bahn, von dem man ja nicht weiß, ob er nicht ein Terrorist sein könnte.
    (Ich will reale Bedrohungen nicht allein auf Psychologie reduzieren, hier geht es mir nur darum, woher solche teilweise paranoiden Regressionen kommen, die oft auch dann welche sind oder sich mit denselben vermischen, wenn man die Gefahren ernst nimmt.)

    Der Teufel ist nun die Summe alles Bösen in einer mehr oder weniger personifizierten Weise.
    Man knüpft dabei an Urängste an, man regrediert ein Stück und wenn man sich diesen Bereichen in sich gestellt hat, ist der Druck erst einmal wieder weg.

    Und hier liegt auch die Wurzel der Kontroverse, die ich ansprach:
    Erklärt man nun, dies alles sei nur Psychologie und ein gewisser Tanz der Neurotransmitter im Gehirn, so dass man diesen anderen Welten rigoros die Türe verschließt, oder geht man auf die Ebene, wo derjenige der es erlebt sich gerade befindet? Die Gefahr ist, dass wenn ich die „Geister“ ernst nehme und nun einen Abwehrzauber auf dieser Ebene vornehme, der berühmt-berüchtigte Exorzismus oder andere magische Rituale, dann kann ich jemanden auf dieser Ebene festnageln und er ist zwischen immer mächtigeren Zauberern hin- und hergeworfen, verharrt vielleicht ausschließlich in einer magisch-paranoiden Welt, was nicht gut ist.

    Auf der anderen Seite erreicht man jemanden mit drögen Gerede über Hirnfunktionen, Neurotransmitter und dergleichen oft nicht, wenn der in einer völlig anderen Welt zu Hause ist. Die oft nicht sehr elegante – aber manchmal notwendige – Zwischenlösung ist, jemanden, der sich von Geistern verfolgt fühlt mit Medikamenten zu sedieren. Das ist besser, als wenn jemand in Panik aus dem Fenster springt, oder sich chronisch magisch verfolgt fühlt, auf der anderen Seite gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass Völker in denen der Geisterglaube noch eine Rolle spielt, wie z.B. in Afrika oder Südamerika, keine schlechteren Erfolge mit der manchmal ganz pragmatischen Behandlung haben.
    Man geht zu einem Medium, Voodoo-Priester oder sonst wohin, opfert den Geistern dies oder das, oder führt bestimmte Rituale durch und der „Spuk“ ist vorbei.

    Auch bei uns ist es oft so, schenkt man den Geistern und Göttern, oder den abstrakten Urprinzipien oder psychischen Prinzipien die sie verkörpern Aufmerksamkeit, „opfert“ man ihnen, ist der Spuk oft beendet.

    In die Sprache der Psychologie übersetzt, könnte man sagen, dass man sich seinen unbewussten Vorläufern in der eigenen Psyche, in der Summe oft „der Schatten“ genannt, von Zeit zu Zeit widmen sollte, damit sie nicht chronisch verdrängt werden und sich so auf merkwürdigen und pathologischen Wegen ihre Bahn brechen und uns den Alltag versauen, in Form von Ängsten, Zwängen und narzisstischen oder paranoiden Durchbrüchen oder Regressionen.

    Meine momentane „Lösung“ ist die, dass ich glaube, dass es gut und richtig ist, von Zeit zu Zeit in mythischen und magische Erlebniswelten, in Form von Bilderreisen, Kunst, Meditation und ähnlichem abzutauchen, nicht nur um gesund zu bleiben, sondern auch, weil diese Ebenen eine Quelle der Inspiration, Kreativität und letztlich eines runden und zufriedenen Lebens sind.
    Wichtig scheint nur zu sein, dass man Herr im eigenen Haus bleibt, kein Zauberlehrliung wird, dem die Geister dann auf der Nase rumtanzen, dann ist man vermutlich in Teufels Küche, geht man schrittweise und langsam vor, kann dieser, dann bewusste, Kontakt, mit verschiedenen psychischen Erlebenswelten sehr fruchtbar sein.

    Nun ist das eine lang geratene Antwort, die Deine Erfahrung, glück, von der Du uns erzählt hast, etwas „missbraucht“, um eigene Themen anzusprechen, dafür meine Entschuldigung.
    Dennoch würde mich interessieren, was die anderen im Forum zu diesem Thema denken.

    Gruß,

    Schatten

  3. #3
    Gast784
    Gast

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    hallo Glück,

    auch wenn es eine rationale Situation war - ich würde es trotzdem mal ähnlich betrachten wie ein Traumbild : unzensiert und vielschichtig.

    Du erwähnst mehrfach, dass Du ein rationaler Mensch bist. Das fand ich auffallend. Wie (be-)wertest Du Deine emotionale Seite in Dir, Dein Bauch- bzw. Herzensgefühl? Für rationale Menschen ist das oft was, das sie nicht so ganz ernst nehmen wollen, das sie lieber belächeln und bei sich selbst kontrollieren wollen, weil es ihnen nicht geheuer ist. Das bedeutet aber, ein Stück seiner vielfältigen Psyche zu unterdrücken. Und alles, was unterdrückt wird, meldet sich unterschwellig und macht Angst.

    Was wäre, wenn die Dämonen gar nicht "draussen" sind, sondern wenn Du einen Teil von Dir selbst, der Dir unangenem - da unbekannt ist, dämonisierst?
    Das Besänftigen durch Beten etc sehe ich als eine Variante des positiv-denkens oder der Gedankenhygiene. Nur dass der eigene Geist dadurch besänftigt wird bzw. der Teil Deines Geistes, den Du in dem Moment als dämonisch empfindest.
    Geändert von Gast784 (20.10.2010 um 16:22 Uhr)

  4. #4
    Neuling
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    Der Text von Schatten hat mich seinerzeit so umgehauen das ich einfach sprachlos war, mir geht es jetzt auch nicht besser. Also es sind einfach zu viele Themen die er anspricht. Und ich hoffe es wird nicht als Respektlosigkeit aufgefasst, wenn ich jetzt nicht auf alles antworte. Ich möchte lieber ein paar zusammenfassende Worte finden:
    Ich denke das die personifizierung von bösen Dingen sowie die Beschäftigung mit Ihnen mir selbst hilft, vielleicht weil es mich konfrontiert was sonst aus bliebe oder so Ähnlich. Ich habe auch keine Angst vor der Angst, ich habe Angst vor Taten die ich nicht erklären kann. Angst vor dem Ungeheuer was in eben dem von mir erwähnten Film auftaucht (der Dämon in Emily). Ich will mich selbst eben noch beherrschen.

    Und nun noch zu dem Text von Gabi:
    Meine Gefühle haben völligen Raum in meiner Seele. Also sie sind nicht gezwungen. Wenn ich liebe, dann liebe ich. Und wenn ich hasse dann hasse ich. Aber ich kontrolliere trotzdem noch meine Taten, das heißt, ich schlage nicht, nur weil ich Hass empfinde. Und ich küsse nicht, nur weil ich liebe. Meine rationale Seite kontrolliert die Taten. Das muss sie auch sonst wäre ich gar nicht so glücklich. Weil ich ja dann (nur) tun würde was mir gefällt. Und das kann nicht der Kern sein ^.^

    Danke für eure Beiträge.
    Und falls sich noch jemand daran beteiligen möchte, so kann er das gerne tun, auch nach einem dreiviertel Jahr liegt mein Interesse an diesem Thema noch weit Oben.

    Lg
    Glück.

  5. #5
    Neuling
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    Hallo Glück.

    Ich kenne relativ viel Leute die an Dämonen und Geister glauben, da sich der Großteil meiner Bekannten in der Esoterik ansiedelt. Einige davon führen Austreibungen durch, die ich nicht wirklich als Exorzismus bezeichnen würde, eher positive Schwingungen aufnehmen und verteilen, Räuchern oder Siegeln.
    Um zum eigentlichen Thema zu kommen...
    Ich selbst denke schon dass es Dämonen gibt, aber ich sehe sie eher als eine Art negative Energie, die von Menschen erzeugt wird und in einem selbst, aber auch an Orten mit persönlichen Bedeutungen, verharren können.
    Es gibt Orte an denen man sich einfach unwohl fühlt, und auch andere Leute können das bestätigen. Wahrscheinlich ist es oftmals einfach nur die Überzeugung der einen Person, das dort etwas nicht stimmt, welche diese negativen Schwingungen ausstrahlt und somit den Geist der Anwesenden vernebelt.
    Ich hatte früher auch schreckliche Angst von Dämonen, das macht wohl jeder als Kind einmal durch. Bei einigen hält diese Angst länger an, es ist nur abhängig davon wie intensiv man sich damit beschäftigt.
    Entweder man lässt es bleiben und tut seine Angst als Unsinn ab, da der Glaube an Dämonen und Geister nicht in die Welt des rationalen Menschen passt oder man beschäftigt sich noch intensiver mit der Thematik, mit der Psyche und/oder mit dem Spirituellen um sich seine Ängst erklären zu können und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

    Mir hat es sehr geholfen einen Gegenstand bei mir zu tragen (eine Kette, einen Ring, was auch immer) den ich als positiven Pol benutzen konnte. Ich habe also immer wenn ich Angst hatte gewusst dass dieser Gegenstand bei mir ist und mich vor allem beschützen wird, allein aus der Überzeugung heraus
    Im Endeffekt wäre es nicht Nötig gewesen, aber es hilft sich auf etwas anderes zu verlassen, wenn man sich nicht auf sich selbst verlassen kann

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