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04.03.2009, 20:27
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#1 (permalink)
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Gast
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Das Gedächtnis des Körpers..
...von Joachim Bauer
Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Ich habs schon ein paar mal erwähnt, stelle es zusätzlich noch hier rein, weil es wirklich zu vielen Themen passt.
Ich finde das Buch hochinteressant, weil es aufgrund von neuen neurologischen Erkenntnissen die Wechselwirkung zwischen biologischen und psychologischen Faktoren erklärt. Und das sehr verständlich, aber auch sehr fundiert.
Aus dem Klappentext:
...unser Gehirn verändert sich durch das, was wir in zwischenmenschlichen Beziehungen erleben.... Beziehungserfahrungen und Lebensstile hinterlassen einen "Fingerabdruck" in den biologischen Abläufen unseres Körpers. Der Grund: Gene steuern nicht nur, ihre Aktivität wird umgekehrt auch selbst gesteuert...
Konkret wird dieser "Mechanismus" in Bezug u.a. auf folgende psychische Beeinträchtigungen bis Erkrankungen erklärt:
Stress, Depressionen (beides in ihrer Verbindung mit Herzkrankheiten, Immunabwehr, Tumorrisiko), Schmerzgedächtnis, Traumen (mit Folgekrankheiten wie PTB, Dissosation, Borderline), Burn-out. Ausserdem ne kritische Auseinandersetzung mit Psychopharmaka, Gewalterfahrungen und Medienkonsum.
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14.02.2010, 07:44
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#2 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 03.02.2010
Beiträge: 304
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Hi Gaby,
dat klingt ja mal hochinteressant...! Werd ich mir merken!
Liebe Grüße, O-I
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"Life is intrinsically, well, boring and dangerous at the same time. At any given moment the floor may open up. Of course, it almost never does; that’s what makes it so boring.” ~Edward Gorey
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14.02.2010, 09:09
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#3 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Gabi, sind da auch so praktische Übungen drin?
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Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!
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14.02.2010, 09:27
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#4 (permalink)
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Gast
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praktische Übungen? Nee würd ich so nicht sagen. Aber mir hat es geholfen, die Dinge unter einem anderen Aspekt zu sehen, was mir sehr hilft, manche Reaktionen und Aktionen von mir zu verstehen. Hilfreich bei der Verhaltensänderung
Für mich ist es einfach ein sehr wohltuender Ausgleich zu diesem ganzen Biologen-Soziologen-Gekeife, das wir hier ja auch immer wieder haben, da ganzheitlich, und meinem Verständnis daher entsprechend. Und es ist immer alles in Bewegung und nichts zementiert. Sollte man auch mal anerkennen
Geändert von Gast784 (14.02.2010 um 09:30 Uhr)
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14.02.2010, 09:35
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#5 (permalink)
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Gast
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Hört sich wirklich interessant an...
werde das mal mit auf meine Liste setzen!
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14.02.2010, 10:05
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#6 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Mhmhm..das ist schade. Ich denke da an Alexander Lowen und seine Biogenetik. Es ist doch so, dass unsere psychischen Probleme auf Gefühlen und nicht auf dem Denken beruhen. Klar, das Denken beeinflusst das Fühlen. Aber der Rückwärtsgang geht dabei nur sehr langsam...Vielleicht können Körperübungen da etwas bewirken...
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Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!
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14.02.2010, 10:12
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#7 (permalink)
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Gast
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Waris, das mit dem Fühlen und Denken ist doch wechselseitig. Unsere Erfahrungen und Gefühle bilden neurologische Netzwerke, die wiederum in die Bewertung zukünftiger solcher Erfahrungen reinwirken usw. Ein kleiner Haarriss in der Psyche kann so zu einer fetten Rinne werden. Drum sind Wahrnehmung, Bewusstseinsarbeit, Reflektion etc so wichtig. Wenn wir auf Körperebene ansetzen, sind wir unmittelbarer mit unserer Gefühlen in Kontakt. Das gehört aber auch mit dem Kopf verarbeitet, also es geht immer um alle Ebenen, damit wir ganz werden und bleiben.
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14.02.2010, 10:22
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#8 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Ja, ich stimme dir zu Gabi. Glaubst du aber, dass man auch ohne Körperarbeit, also mit dem Denken und Bewusstsein, alte Gefühlsmuster besiegen kann?
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