...von Joachim Bauer
Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Ich habs schon ein paar mal erwähnt, stelle es zusätzlich noch hier rein, weil es wirklich zu vielen Themen passt.
Ich finde das Buch hochinteressant, weil es aufgrund von neuen neurologischen Erkenntnissen die Wechselwirkung zwischen biologischen und psychologischen Faktoren erklärt. Und das sehr verständlich, aber auch sehr fundiert.
Aus dem Klappentext:
...unser Gehirn verändert sich durch das, was wir in zwischenmenschlichen Beziehungen erleben.... Beziehungserfahrungen und Lebensstile hinterlassen einen "Fingerabdruck" in den biologischen Abläufen unseres Körpers. Der Grund: Gene steuern nicht nur, ihre Aktivität wird umgekehrt auch selbst gesteuert...
Konkret wird dieser "Mechanismus" in Bezug u.a. auf folgende psychische Beeinträchtigungen bis Erkrankungen erklärt:
Stress, Depressionen (beides in ihrer Verbindung mit Herzkrankheiten, Immunabwehr, Tumorrisiko), Schmerzgedächtnis, Traumen (mit Folgekrankheiten wie PTB, Dissosation, Borderline), Burn-out. Ausserdem ne kritische Auseinandersetzung mit Psychopharmaka, Gewalterfahrungen und Medienkonsum.