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Thema: Das Gefühl nichts zu fühlen..

  1. #1
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    Standard Das Gefühl nichts zu fühlen..

    ...weder Freude und Glück noch Leid und Schmerz...Innere Leere...was dagegen tun?

  2. #2
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    Zitat Zitat von DieMauer Beitrag anzeigen
    ...weder Freude und Glück noch Leid und Schmerz...Innere Leere...was dagegen tun?

    ..das sind mit Abstand die schlimmsten Symptome ("innere Leere") überhaupt, richtig "menschlich" kommt man sich besonders dann vor, sobald sich ein Schicksalsschlag im Bekanntenkreis ereignet und man denkt: "hhhmm, was interessiert es mich eigentlich?!".., schlimm...

    "Was dagegen tun?" - Hhmm, ich werde es nun wieder vermehrt mit Sport versuchen, ob das allerdings das "Geheimrezept" ist, dat wees ich noch nicht..
    Geändert von Lars-Berlin (27.11.2011 um 06:49 Uhr)

  3. #3
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    Hallo DieMauer


    Du schreibst von einer "inneren Leere", vom Fehlen positiver und negativer Emotionen.
    Das Gefühl "nichts zu fühlen" hast Du also noch.
    Wie Dein Benutzername sich deuten lassen könnte, würdest Du eine Art "innere Mauer" aufgebaut haben.
    -Wie lange besteht dieser Zustand schon?
    -Oder könnte sich in Deinem Leben, Deinem Umfeld etwas ereignet haben, das eine Art Schock ausgelöst hat?

    Bildlich betrachtet kann eine Mauer verhindern, dass sich etwas in die eine oder andere Richtung bewegt. In diesem Fall wären es wohl Gefühle. Vielleicht könntest Du noch etwas ausführlicher darüber schreiben. Dies wäre der erste Schritt, den ich gehen würde.
    Bei Deinem Beitrag (Du hast nur wenige Worte geschrieben) könnte es auch so sein, dass Du etwas zurückhältst. Etwas, das Dich viel Kraft kostet?
    PS: Ich habe nochmal meinen Beitrag geändert, weil ich frühere Themen von Dir gefunden habe. Du hattest von einer Bewältigung Deiner Depression geschrieben. Könntest Du kurz mitteilen, ob Du eine Therapie hattest?
    Von wem wurden denn die Antidepressiva verschrieben? (vllt habe ich diese Stelle übersehen)
    Du hattest auch von einem Internat geschrieben: Bist Du noch dort? Hat(te) es Dir dort gefallen?
    ...und leider regen mich andere menschen (durch ihr verhalten etc) oft enorm auf
    Könntest Du bitte ein oder zwei Beispiele für solches Verhalten benennen? Danke im Voraus!

    LG Sonnenkraut
    Geändert von Sonnenkraut (27.11.2011 um 11:34 Uhr)
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    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

  4. #4
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    ok danke für eure antworten erstmal

    Ja, deshalb habe ich auh diesen Namen gewählt...leider hat sich diese Mauer ohne meine Erlaubnis erbaut.
    Der Zustand ist bestimmt schon so seit drei Jahren...

    Ich denke, die Depressionen hab ich bestimmt noch nicht so ganz bewältigt, immerhin brauch ich noch Mediakamente, und ich möcht nicht wissen, wie es ohne die wäre.
    Verschrieben wurden mir diese vor ca. einem halben Jahr von einer Psychiaterin, bei der ich vor einigen Jahren schon mal war. (Allerdings hat sie mir diese schon nach einem Fünf-Minuten-Gespräch verschrieben, was ich irgendwie fragwürdig finde...)
    Therapie hatte ich in letzter Zeit nicht so wirklich, war seit September drei, vier mal bei einer Psychologin, in unregelmäßigen Abständen. Das hat sich aber nichts gebracht, deshalb hab ich das "abgebrochen".

    Ich bin noch im Internat - voraussichtlich noch bis 2015 - eigentlich gefällt es mir schon dort, habs mir ja auch ausgesucht.

    Seit ich die Dosis vom Antidepressiva erhöht hab, regt mich eh nicht mehr so viel auf....Sonst warens halt echte Lapalien, wie zum Beispiel wenn eine Zimmerkollegin (vom Internat) auf meiner Gymnastikmappe mit Straßenschuhen rumsteigt, oder ihr Ladegerät stecken lässt ...was mir dann schon den Tag versaut hat (ja, echt lächerlich, ich weiß^^). Kann aber natürlich sein, dass es an der Person, und nicht an den Taten liegt..

  5. #5
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    Hallo DieMauer

    Habe ich das so richtig verstanden, dass Du die Therapeutin gewechselt hast?
    Hat Dir die Psychologin gepasst? Oder darf ich fragen, welche Therapie sie Dir empfohlen hatte?

    Wenn es sich um Kennenlern - Sitzungen (5 Probatorische Sitzungen) gehandelt hat, kannst Du sie meines Wissens jederzeit abbrechen und Dir dafür eine/n passendere/n Therapie/Therapeut/in/en suchen. Im Forum hast Du bestimmt schon darüber gelesen oder kannst es nachholen.

    Die von Dir genannten Lapalien können einen schon aufregen. Z.B. wenn sich andere einfach nicht unseren persönlichen Normen entsprechend verhalten. So gesehen würde ich die bei Dir ausgelösten Aufreger weniger an der Person oder dem Verhalten gänzlich festmachen, sondern auch darin, wie Du diese bewertest. Wie locker Du beispielsweise damit umgehen kannst, sie also geschehen lassen kannst. Darin steckt auch ein wenig Akzeptanz, die Du anderen zuerkennst, wenn sie sich gemäß "ihren eigenen Regeln" verhalten. Sie können unmöglich den gesamten Komplex Deiner Regeln kennen oder erahnen.

    Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig und, zeitraubend ist, dies den meisten Menschen in Deinem persönlichen Umfeld zu erklären. Das dürfte einiges an Kraft kosten. Diese Kraft fehlt Dir dann für andere Aktivitäten. Viel leichter wäre es mM, Dich ein wenig an das Chaos der anderen anzupassen, dann könntest Du etwas lockerer damit umgehen.

    Im Beispiel mit der Gymnastikmatte liest sich nicht, ob diese permanent auf dem Boden liegt, oder ob Du sie zu bestimmten Zeiten nutzt. Dann könntest Du mit Deiner Zimmerkollegin vereinbaren, zu bestimmten Zeiten Rücksicht zu nehmen. Das wäre für mich eine Regel im beiderseitigen Einverständnis. Denn so wie es sich liest, scheinen Deine vorrangigen Bedürfnisse und Verhaltensregeln nicht automatisch denen der anderen zu entsprechen. Du interpretierst womöglich, dass "man das halt weiß" und ärgerst Dich hinterher vllt, dass sie dagegen verstoßen. Könnte hier ein solches Denken vorliegen?
    LG
    Geändert von Sonnenkraut (27.11.2011 um 19:05 Uhr) Grund: Ausdruck
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  6. #6
    Neuling
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    ja hab die therapie mehr oder weniger abgebrochen... die Therapeutin hat gesagt, sie sieht keinen grund zur behandlung, und dann meinte ich, dass ich mich bei bedarf melde (weil ich eben nicht mehr hinwill..)
    okay waren wohl eh nur kennenlern-sitzungen..

    du hast das schon gut beschrieben...
    allerdings passe ich mich eh an, ich reg mich nur innerlich auf.
    meistens sag ich halt nix dazu - eben weil mir die energie dazu fehlt, bzw weil ich mich dann nicht bemaulen lassen will..

    MFG und danke für die antwort

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