Hallo Ihr Lieben,
Marge ist ne Frau von trauriger Gestalt. Ich bin mein ganzes Leben schon leistungsvermindert, dauertraurig und depressiv und suche jemanden, dem es ähnlich geht.
Viele Grüße
Marge
Hallo Ihr Lieben,
Marge ist ne Frau von trauriger Gestalt. Ich bin mein ganzes Leben schon leistungsvermindert, dauertraurig und depressiv und suche jemanden, dem es ähnlich geht.
Viele Grüße
Marge
hallo Marge,
Mal ganz naiv gefragt:Ich bin mein ganzes Leben schon leistungsvermindert, dauertraurig und depressiv und suche jemanden, dem es ähnlich geht.
Was erhoffst Du Dir davon?
Verständnis für die Situation und evtl. Tipps, wie man Alltagsprobleme bewältigt. Mehr nicht. Ich bin austherapiert. Evtl. geht es jemandem genauso. Nicht jeder hat ein Happyend.
Ich leben im Augenblick für meine Kinder und schenke ihnen das bisschen Kraft, was mir geblieben ist.
Ich suche einen Leidensgenossen.
Wär nicht schlecht.
Ich will keinem ständig was vorheulen, nur mich austauschen und auch lustige Sachen teilen. Ein bischen vom Alltag erzählen und von dem was man so mag und eben auch nicht mag.
Einfach entspannt plaudern.
hmmm, das klingt jetzt aber gar nicht so nach gemeinsamen Leiden (Leidens-genossen!), Marge. Da fühle ich mich als Nicht-Leidensgenossin ja fast schon angesprochen, weil ich ja auch nen Alltag hab und lustige Sachen mag und gern mal entspannt plaudereIch will keinem ständig was vorheulen, nur mich austauschen und auch lustige Sachen teilen. Ein bischen vom Alltag erzählen und von dem was man so mag und eben auch nicht mag.
Einfach entspannt plaudern
Vll überlegst Du Dir ja noch, ob Du Deine Einladung auch auf Nicht-Leidensgenossen ausdehnen willst
Ich hab mich jetzt ja nur mal frech reingequetscht, obwohl ich als Nicht(mehr)leidende gar nicht angesprochen war![]()
Gratulation zur Überwindung des Leids.
Da liegt bei mir der Hase im Pfeffer. Ich tausche mich natürlich auch gern mit anderen aus, aber es passt schon besser, wenn ich einen Astheniker finde. Ein Normaler (entschuldige!) kann nicht verstehen, wieso man für jede kleine Tätigkeit endlos Zeit braucht. Ich lebe praktisch in einer Dauerdepri. Bin weit entfernt von der psychischen oder auch körperlichen Belastungsfähigkeit eines Gesunden.
Früher habe ich mich gefragt, wie die Gesunden ihren Alltag bewältigen. Ich wußte es nicht, weil meine Krankheit schon in der Pubertät begann. Dann hatte ich 2 gute Jahre und war unglaublich überrascht, wie einfach der Tagesablauf sein kann. Wo der Unterschied zwischen kranker und gesunder Erschöpfung liegt.
Allerdings konnte ich die Kraft nicht sichern. Ich habe hart gekämpft und doch verloren.
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