Hallo,
ich weiß nicht genau wie ich mein Problem beschreiben soll, ich versuche es einfach mal. Ich bin 33, habe schon zig Sachen gemacht, gearbeitet, Erfahrungen gesammelt, viele Dinge erlebt und gesehen..habe studiert, jedoch nicht abgeschlossen und bin eigentlich mehr jobben gegangen. Nach einiger Zeit, entweder in einer Wohnung aber auch in Beziehungen etc, überkommt mich immer ein Gefühl der Angst oder des Gefangenseins. Ich habe in meiner Kindheit durch die Trennung meiner Eltern und durch viele Probleme in meiner Familie oft unter einem psychischen Schmerz gelitten keine Ahnung wie man den beschreiben kann, vielleicht sowas wie Verlustangst und Unsicherheit. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, eine längere Beziehung ging vor 2 Jahren in die Brüche, danach gings mir ziemlich dreckig, hatte echte Suizidgedanken...arbeitstechnisch bin ich bis auf einen Job auch nicht zufrieden bzw. unglücklich gewesen, mache gerade eine Umschulung im kaufm. Bereich und merke schon wieder das mir Büroarbeit gar nicht liegt bzw. die Kollegen Idioten sind, die seit Jahren vor dem PC sitzen und völlig gefrustet sind. Dabei bin ich eigentlich jemand, der durchaus gerne in Gesellschaft ist und lacht,kreativ ist, sehe auch nicht so schlecht aus, bin sportlich etc..trotzdem ist da immer im Hinterkopf dieses undefinierbare Gefühl, was ich versucht habe zu beschreiben...langsam zermürbt mich das, träume oft davon einfach alles hinzuschmeißen und meinen Rucksack zu packen und abzuhauen ans Ende der Welt ohne Druck und Stress, mein Opa fuhr zur See, meine Mutter sagt immer ich hätte viel von ihm in mir...hat jemand ähnliches erlebt oder kann Ratschläge geben wie ich mit dieser Situation umgehen kann???Danke für Antworten...LG


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