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Thema: Den Zwang zum Kämpfen - im psychologischen Sinn.

  1. #1
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    Standard Den Zwang zum Kämpfen - im psychologischen Sinn.

    Hallo,

    ich habe den eigenartigen Zwang, das ich so gut wie nie aufgeben kann.

    Also ich weiß noch nicht mal ob es in die Kategorie gehört oder ob es überhaupt eine psychische Abnormalität ist, aber ich würde gerne wissen, wenn es so ist, ob es dafür eine offizielle Bezeichnung gibt.

    Um mal ein paar Beispiele zu nennen:
    Ich versuche nun seit über 1 Jahr mit dem Rauchen aufzuhören. Mal gehts für 2 Monate, mal für 2 Wochen, mal für ein Wochenende. Aber ich werde es immer weiter probieren, bis ich es geschafft habe.

    Wenn ich in irgendeinem Wettkampf oder Spiel hinten liege - egal wie weit ich hinten liege und wie aussichtslos die Lage erscheint... ich gebe nicht auf. Ich muss weiter machen.

    Ich habe mir große Ziele für die Zukunft gesteckt, Ziele die ich eigentlich schon immer erreichen wollte, aber da hatte ick noch nich diesen Zwang. Ich will mein allgemeines Abi nachholen, will einen 1er-Schnitt, will Studieren, will einer der Besten werden auf meinem Gebiet und erst wenn ich das erreicht habe bin ich glücklich und ich werde auch nicht aufgeben... ich werde mir so viel Zeit nehmen wie nötig dafür ist!

    Wenn ich mal wieder irgendwie down bin, weiß ich, das ich weiter machen werde. Ich kann nicht aufgeben. Es kommt mir wie ein Fluch und Segen zu gleich vor. Ich mach weiter und weiter und weiter. Ich kann nichts anderes. Solange bis ich meine Ziele erreicht habe oder sie wie eine Seifenblase endgültig zerplatzen.

    Ist das irgend eine Art von Zwangsverhalten oder eine positive psychische Störung? Ich will einfach nur wissen woher das kommt und was das ist. Ich hab dieses Gefühl auch erst seit ein paar Monaten... zumindest nehme ich es erst seit dem intensiv wahr.

    Ich hoffe jemand kann mich aufklären! Danke.

  2. #2
    Gast4461
    Gast

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    Hallo lieber Lobert,

    Eine Kämpfernatur zu sein ist an sich ja erstmal nichts schlechtes
    Nur kämpfst du um den Kämpfens Willen oder um dein Ziel zu erreichen? Überlegst du dir ob die Ziele, die du dir steckst auch realistisch sind? Und planst du auch genau wie und wann du die Ziel erreichen möchtest? Oder geht es dir nur darum irgendwelche wilden Pläne in deinem Kopf zu haben, die du dann irgendwie umsetzt, auf Biegen und Brechen? Ist es wirklich ein Zwang? Oder ist es nur eine sehr große Motivation die du grade hast?
    Und wie fühlst du dich wenn du weisst, dass du dein Ziel nicht erreichen kannst?

    Achja, falls du das mit dem Nichtrauchen schaffst, dann kannst du mir ja Tipps geben. Ich versuche es schon seit Jahren

    Alles liebe,
    Elerina

  3. #3
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    Hallo Elerina!

    Danke schon mal für deine Antwort!

    Ich halte meine Ziele für realistisch aber extrem hoch gesteckt.

    Wenn ich ein Ziel nicht mehr erreichen kann, kann ich auch schon sehr emotinal reagieren (hängt von der Relevanz des Ziels ab). Ich glaube von extrem wütend bis extrem enttäuscht und ausgelaugt kann alles dabei sein.

    Sollte ich aber ein Ziel nur vorübergehend aus den Augen verloren haben... zB wenn man doch mal wieder mit dem Rauchen anfängt... dann macht man halt ne "Pause" vom Entzug und setzt in 1-2 Wochen spätestens wieder an. Ist halt dumm in der Situation aber man macht weiter.

    LG
    Lobert

  4. #4
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    Hi Lobert,

    magst Du uns sagen, wie alt Du bist?

    Das war aber nicht immer so bei Dir, oder? Mir fällt auf, dass Du schreibst, Du magst das Abi nachholen. Kann ich daraus schließen, dass Dir früher einmal ein geringerer Abschluss genügte, sich dies aber geändert hat? Seit wann ist das denn so, dass Du große Ziele verfolgst?

    Gruß,

    Physalis

  5. #5
    Gast784
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    Ist das irgend eine Art von Zwangsverhalten oder eine positive psychische Störung?
    hallo,

    bei was stört Dich das denn jetzt eigentlich genau?

    Würdest Du Dich denn wohler fühlen, wenn Du eine Störung hättest?

    Das mit dem Rauchen nennt man Sucht.

  6. #6
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    @ Physalis
    ich bin 21 und wie ick schon geschrieben hab (2. Antwort) hab ick dieses GEfühl seit einigen Monaten erst - zu mindest spüre ich das erst seit dem intensiv. und ja, damals hatte ich mich mit der mittleren reife zufrieden gegeben... hatte mein abi abgebrochen.

    @ Gabiannarele
    ich weiß auch nicht genau was mich daran stört. es ist wahrscheinlich eine art luxusproblem welches ich habe, aber ich habe einfach das gefühl, dass es manchmal besser ist einfach mal los zu lassen, als weiter zu kämpfen - wahrscheinlich weil ein kampf sehr kraftraubend ist. und trotzdem mach ick weiter.
    und ich glaube nicht das ich mich wohler fühlen würde wenn es ein störung wäre, es wäre mir eigentlich egal, ich will nur wissen was es sit - ob es einfach nur gesunder ehrgeiz ist oder doch was anderes.
    Geändert von Lobert (30.03.2011 um 16:21 Uhr)

  7. #7
    Gast784
    Gast

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    Vll ist es auch einfach nur eine Art Bewusstseinswerdung, also dass Dir jetzt auffällt, wie Du tickst, was bisher mehr intuitiv ablief

  8. #8
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    Ok... Interessant - könnte sein. Danke dir erst mal!

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