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Thema: Denken und Fühlen

  1. #25
    Neuling
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    Lieber MartinSpin,

    ich lese deine Beiträge in diesem Thema seit einiger Zeit mit Interesse und einem gut Stück innerer Aufgeregtheit. Du schreibst vieles, wie ich es fühle und von dem ich manchmal denke: wow, wie treffend ausgedrückt. Genau so isses!
    Ich habe dich als einen der interessantesten und schillerndsten Persönlichkeiten in diesem Forum kennen gelernt.
    Als du mir zur Seite gestanden hast, habe ich dich hauptsächlich in den Teilpersönlichkeiten: Analytiker, Realist, Macher (sehr leistungsstark, um mal einen deiner Ausdrücke zu bemühen!!) und Mitfühlender erlebt.
    Geh deinen Weg, und vielleicht noch öfter draußen als im Forum, aber wie im Forum. Du kannst das!
    Ganz liebe Grüße,
    JeffB.
    Sorge gut für dich selbst. Sonst tut es niemand!

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei JeffB. für den sinnvollen Beitrag:

    martinspin (25.01.2012)

  3. #26
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hi Petra

    Zitat Zitat von JeffB. Beitrag anzeigen
    Lieber MartinSpin,

    ich lese deine Beiträge in diesem Thema seit einiger Zeit mit Interesse und einem gut Stück innerer Aufgeregtheit. Du schreibst vieles, wie ich es fühle und von dem ich manchmal denke: wow, wie treffend ausgedrückt. Genau so isses!
    Ich habe dich als einen der interessantesten und schillerndsten Persönlichkeiten in diesem Forum kennen gelernt.
    Als du mir zur Seite gestanden hast, habe ich dich hauptsächlich in den Teilpersönlichkeiten: Analytiker, Realist, Macher (sehr leistungsstark, um mal einen deiner Ausdrücke zu bemühen!!) und Mitfühlender erlebt.
    Geh deinen Weg, und vielleicht noch öfter draußen als im Forum, aber wie im Forum. Du kannst das!
    Ganz liebe Grüße,
    JeffB.
    Vielen Dank für dein riesiges Kompliment und deine moralische Unterstützung

    Die von dir beschriebenen Teilpersönlichkeiten sind momentan sehr aktiv und vielleicht sind die auch so eine Art Stärke von mir

    Hab grad heute wieder daran gedacht, dass ich seit ein paar Tagen nichts mehr in meine Tagebuch geschrieben habe. Mein Leben läuft alles andere als rund und manchmal interessiert mich jenes mehr als dieses.

    "Jetzt läuft es rund!", sagte der Spatz und flog in den Ventilator
    So fühle ich mich öfters, bin manchmal voller Lebensenergie und am nächsten Tag zieht es mich wieder brutal runter

    Alles halb so wild, wir sind ja geübte Stehaufmännchen, gell

    Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich merke, dass es mir an Demut fehlt. Das ist ein ziemlich altmodisches Wort, trifft es aber ziemlich gut. Es gibt so viele Dinge in meinem Leben, mit denen ich Mühe habe, sie zu akzeptieren:

    • Ich bin ganz alleine auf dieser Welt.
    • Ich werde von niemandem geliebt.
    • Ich werde immer wieder schlecht behandelt.
    • Mir ist es einfach nicht möglich, mehr Nähe zu meinen Mitmenschen herzustellen.
    • Mir geht vieles viel zu langsam.
    • Ich werde nicht verstanden.
    • Meine Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit ist nicht erfüllt.
    • Ich verstehe mich und andere nicht.
    • Ich bin ein absolutes nichts in der Gesellschaft.
    • Ich sehe öfters nur meine Defizite und nicht das, was ich alles habe und kann.
    • Ich bin ein Niemand.
    • Ich lebe nicht ewig auf dieser Welt.
    • Mein grössten Träume sind bis dato unerfüllt geblieben.

    Du siehst, ich hab noch ne Menge Arbeit vor mir. Da ich momentan aus dem Hier und Jetzt agiere, bin ich an diesen Punkt gelangt und zwar über ein körperliches Symptom.

    Seit meiner traumatischen Erfahrung vor Weihnachten hab ich ein dumpfes und gefühlloses Empfinden in meiner linken Hand. Es ist, als ob der kleine Finger traumatisiert ist und so quasi nicht richtig durchblutet wird. Heut hab ich dem kleinen Finger mal eine Stimme gegeben. Er hat mir sehr schnell verraten, dass er eine Art zwanghafte Seite an mir ist, die ich zu wenig beachte. Erst hab ich den Wink nicht verstanden und dann ist mir bewusst geworden, dass ich schon in einem gewissen Masse auch zwanghafte Anlagen in mir drin habe.

    Weil vieles in mir drin unerfüllt ist und ich darunter brutal leide, habe ich zwanghafte Gedanken entwickelt. Ich sehne mich nach Liebe, Nähe, Geborgenheit und Verständnis. Das kann ich eben nicht erzwingen und darum ist es für mich existentiell wichtig, solche Tatsachen zu akzeptieren.

    Momentan stehe ich also an dem Punkt, dass ich lerne, alles was nicht meinen Vorstellungen entspricht zu akzeptieren. Das tönt erst mal ziemlich resignativ, ist es aber nicht. Das Akzeptieren hat mir immer in schwierigen Zeiten geholfen. Warum soll ich es nicht tun, wenn die Zeit nicht ganz so schwierig sind?

    Ich setze also grosse Stücke auf diesen Aspekt und hoffe, dadurch einen kleinen Schritt weiter zu kommen
    Geändert von martinspin (25.01.2012 um 21:35 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  4. #27
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hoi zäme

    Wenn einer wie ich, fast sein ganzes Leben lang gewisse Bedürfnisse unterdrückt hat, ist es nicht einfach, das von einem auf den anderen Tag zu ändern.

    Es ist schon mal gut, wenn ich diese unterdrückten Bedürfnisse bei mir erkenne. Ich wurde und werde z.B. immer mal wieder respektlos behandelt. Das dürfte es eigentlich nicht geben und offenbar ziehe ich sowas an. Ich versuche grundsätzlich über die Vernunft zum Miteinander zu kommen. Es gibt jedoch Leute, die mit Vernunft und Intelligenz nicht so viel am Hut haben. In solchen Situationen versagt mein System. Ich kann mich zurückziehen, ausweichen, totstellen oder kämpfen.

    Ich glaub ich hab das schon mal geschrieben. Kämpfen, totstellen bzw. anpassen oder zurückziehen kommen für mich nicht in Frage. Mir bleibt glaub ich nur das Ausweichen. Ich bleib zwar da, wo ich bin, weiche den Angriffen jedoch aus.
    Geändert von martinspin (26.01.2012 um 21:34 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  5. #28
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hoi zäme

    Weitere Teilpersönlichkeiten sind momentan fassbar für mich.

    Das Opfer
    Es gibt Phasen, wo ich absolut kraftlos bin. Ich kann mich nicht wehren und bin meiner Umwelt hilflos ausgeliefert. Ich sehe in solchen Zeiten absolut keine Möglichkeit, irgendwas zu verändern. Mein Denken ist sehr eingeschränkt und ich fühle mich schlecht.

    Der Verlierer
    Ok, in Machtkämpfen hab ich öfters schlechte Karten. Ich kann nicht kämpfen, weil mich das zu sehr mitnimmt. Ich finde Leute, die nur Machtspiele liefern, einfach nur beschränkt. Die brauchen ihren Kopf nicht wirklich. Für ihr Spiel ist ihnen noch so jedes beschränkte Argument recht, hauptsache es hilft, ihre Macht zu stärken. Wenn es konkret um Handlungen geht, bin ich diesem Typ absolut unterlegen.

    Der Unabhängige
    Aus Sicht des Hier und Jetzt, wo ich mich grad befinde, kann mir niemand schaden. Leute, die im Hier und Jetzt leben, machen dich nicht fertig. Leute, die nicht im Hier und Jetzt leben, haben absolut keine Chance gegen dieses Prinzip. Hier und Jetzt ist absolut unberechenbar und jeder Moment kann anders verlaufen. Die schizoiden, depressiven und zwanghaften Personen können mit dem Hier und Jetzt wenig anfangen. Sie sind grundsätzlich an der Zeit interessiert, entweder Zukunft, Vergangenheit oder Ewigkeit.
    Liebe Grüsse, Martin

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  6. #29
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Standard Hier und Jetzt

    Ja, das ist schon ein komischer Ort, das Hier und Jetzt. Da gibt es absolut keine belastenden Angelegenheiten, weil die Zeit keine Rolle spielt.

    Probleme gibt es nur, weil es die Zeit gibt. Entweder wir haben Zukunftspläne, die sich nicht erfüllen oder wir werden von schlechten Gefühlen der Vergangenheit eingeholt oder wir krampfen uns fast zu Tode, für ein bescheidenes Stück Lebensqualität. Resultat ist, wir sind ängstlich, frustriert und verletzt.

    Ich frage mich langsam, ob das Leben im Hier und Jetzt ein absolutes Ziel für jeden Mensch ist oder ob das einfach zu meinem Typ passt?

    Ich erkenne heute schon ziemlich gut, wenn ich wieder einmal in die Zeit abdrifte und kann Gegensteuer geben. Wie weit das geht, kann ich nicht abschätzen und interessiert mich nicht wirklich
    Liebe Grüsse, Martin

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  7. #30
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Hoi zäme

    Weitere Teilpersönlichkeiten sind momentan fassbar für mich. Wie lange dauert das noch?

    Der Lehrer
    Ich bin von Beruf Musiklehrer. Da liegt es doch nahe, dass ich den Lehrer auch als Teilpersönlichkeit habe. Ja, ich möchte die Leuten was lehren. Ich bin ja keine 20 mehr und hab doch schon einiges an Lebenserfahrung sammeln können. Als Lehrer geht es mir hauptsächlich darum, die Leute dazu zu bringen, dass sie lernen, eigenständig und eigenverantwortlich zu handeln. Selber war ich viel zu oft "ferngesteuert" und das möchte ich durch meine Lehrerpersönlichkeit bei meiner "Kundschaft" anders machen.

    Der Weise
    Das ist so ein Art Steigerung des Lehrers. Hier geht es mehr um das Leben und die Einstellung dazu. Da kann ich sehr genau realisieren, was bei einer Person abgeht und diese Meta-Ebene einnehmen, die sehr genau trifft und hoffentlich die Leute im Bezug auf die angesprochene Ebene weiter bringt.

    Das überforderte Kind
    Ich weiss, dass ich eine sehr komplexe Persönlichkeit bin. Das macht mich immer wieder unsicher und ich habe meine liebe Müh und Not, den Durchblick zu behalten. Ich studiere und probiere viel aus, um Klarheit zu schaffen. Oft ist das alles auch etwas kopflastig, aber in solchen Momenten geht es nicht anders. Wenn ich überfordert bin, wird irgendwann alles zuviel und meine Lebensenergie sinkt sehr rapide.

    Der Mann
    Super, sowas liebe ich - Ich bin ja nicht schwul und mich erregt ein gewisser Frauentyp ungemein. Dazu braucht es nicht mal eine gewisse Nähe und es kann schon in einer grösseren Distanz stattfinden. Ich mag das überhaupt nicht und doch gibt es den Trieb in mir. Natürlich mag ich die Erregung und doch weiss ich ganz genau, dass da nie und nimmer was laufen wird. Vielleicht steigert diese Tatsache das Ganze. Ich fühle mich nicht schmutzig und hab keine Schuld- und Schamgefühle. Das ist einfach Natur pur. Ich kann sogar homosexuelle Neigungen entwickeln, wenn mir eine männliche Person attraktiv erscheint. Das Ganze hat nix mit wirklicher Nähe zu tun und beruht wohl mehr auf Distanz.

    Der Gleichgültige
    Wenn ich müde bin, ist mir alles egal. Ich bin locker drauf und hab nix zu verlieren. In solchen Momenten bedeutet mir Erfolg absolut nix. Es ist so ein geniales Verhalten, was hin und wieder zu unglaublichen Momenten führt und hin und wieder zu absolut kläglichen Leistungen. Ich kann in solchen Momenten nix steuern und lasse einfach das zu, was momentan ist. Es ist so wie es ist und damit hat es sich

    Der Wissenschaftler
    Das ist eine sehr komplexe Persönlichkeit, die auf der Suche nach den Hintergründen des menschlichen Verhaltens ist. Er denkt sehr analytisch und detailliert. Der Typ ist echt umständlich und sein Gedankengänge sind nicht einfach zu verstehen. Er weiss genau, dass es Objektivität nicht wirklich gibt und trotzdem bemüht er sich darum, möglichst alle Einflussgrössen bei einem Problem zu berücksichtigen.
    Geändert von martinspin (01.02.2012 um 09:09 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  8. #31
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Es tauchen immer neue Teilpersönlichkeiten auf

    DER STRATEGE
    Das ist keine dominante Funktion und doch beschäftige ich mich immer mal wieder mit Lösungsideen für ein bestimmtes Problem. Ich probier auch vieles aus, da ich mehr der rechtshirnige Typ bin. Eigentlich sind die Ansätze ziemlich gut und doch hapert es bei mir oft an der Umsetzung. Als ADHS-lastiger Typ vergesse ich mir Vorgenommenes sehr schnell und merke erst im Nachhinein, dass mir wieder mal was durch die Lappen gegangen ist. "Der Wille ist stark, aber das Fleisch ist schwach", könnte das Motto des Strategen sein.

    DER GENIESSER
    Ich hab es zeitweise gerne gemütlich und geniesse das Leben in vollen Zügen. Ich mag dann absolut keine Herausforderungen und möchte nur die Früchte des Lebens pflücken und einfach geniessen.

    DER PERFEKTIONIST
    Der Typ vertritt eine sehr harte Linie. Er treibt dich unermüdlich an, ein Leben voller Arbeit und hohen ethischen Prinzipien zu leben. Er ist sehr streng und toleriert absolut keine Abweichungen von seinem Weltbild. Von sich verlangt er genau so viel wie von anderen.

    DER FRUSTRIERTE
    Wenn alle Bestrebungen mich nicht irgendwie weiterbringen, ist der Frustrierte voll da. Das Leben macht kaum noch Sinn und am liebsten würde er sterben. Das Problem ist, dass er einfach zu viele Niederlagen in seinem Leben einstecken musste und seine Rolle hat sich dabei tief eingespurt. 
    Geändert von martinspin (01.02.2012 um 15:22 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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  9. #32
    Nachwuchs Autor Avatar von martinspin
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    Momentan hab ich langsam aber sicher genug von diesen ganzen Teilpersönlichkeiten. Letztlich geht es drum, dass alles ins Hier & Jetzt zu integrieren.

    Ich finde diesen Schritt mit dem Trennen von Ich-Zuständen wichtig, um ein besseres Verständnis von sich und mehr über innere Konflikte zu erfahren. Mehr ist es nicht bei mir.

    Für mich geht es momentan deutlich in die Richtung Hier & Jetzt. Der einzige Ort und Zeitpunkt, womit ich klar kommen muss, ist die Gegenwart. Der Rest interessiert mich zurzeit nicht.

    Für mich ist es momentan wichtig, mich OK fühlen zu können und zwar mit all meinen Sonnen- und Schattenseiten. Wenn ich das schaffe, fällt es mir auch leichter, meine Mitmenschen als OK zu erleben.

    Im Hier & Jetzt zu leben tönt sehr gut. Nur, leicht ist das nicht immer. Das ist ziemlich viel Verlust mit dabei: Verlust von Vorstellungen über die Zukunft, die einem jahrelang geholfen haben, zu überleben.

    Ja, ich bin wohl resilient und hab es trotz schwierige Startbedingungen ins Leben trotzdem so weit geschafft.

    Niemand erleidet gerne Verluste. Wenn es sich um Illusionen handelt, ist das jedoch bitter nötig.

    Nochmals, all die Strategien von mir haben mir geholfen zu überleben und hin und wieder auch eine gute Lebensqualität zu haben.

    Irgendwann haben diese Muster wohl ausgedient und können entsorgt werden. Willkommen in der Gegenwart, die es nicht umsonst gibt

    Das Ich mit seinen ganzen Verhaftungen ans Diesseits muss lernen, mehr ans Jenseits zu vertrauen. Loslassen ist gut und allumfassende Kräfte zulassen noch besser.

    Ich glaube, ohne ein tiefes Vertrauen in das Leben, die Schöpfung, Gott oder weiss ich nicht was, kann ich nicht wirklich voll und ganz loslassen.

    Ich brauch keinen Namen für diese Kräfte, denn sind sind in Wirklichkeit namenlos.

    Zitat Zitat von Tao Te King
    Der Sinn, der sich aussprechen läßt,
    ist nicht des ewige Sinn.
    Der Name, der sich nennen läßt,
    ist nicht der ewige Name.
    "Nichtsein" nenne ich den Anfang von Himmel und Erde,
    "Sein" nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
    Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
    zum Schauen des wunderbaren Wesens,
    die Richtung auf das Sein
    zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
    Beides ist eins dem Ursprung nach
    und nur verschieden durch den Namen.
    In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
    Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
    ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.
    Geändert von martinspin (09.02.2012 um 13:44 Uhr)
    Liebe Grüsse, Martin

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