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Thema: depression

  1. #1
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    Standard depression

    allo zusammen

    ich habe heute dieses forum per google gefunden und ich möchte mal schauen was für rückmeldungen über diese forum zurück kommen.

    also, seit rund 4 jahren arbeite ich bei einem grossen dienstleitungsunternehmen im bereich des gebäude management. ich bin in diesem unternehmen für ca. 57 objekte und ca. 50 mitarbeiter/innen zuständig. dieser job macht mir eigenlich sehr viel spass und der umgang mit meinem personal ging mir eigentlich leicht von der hand. ebenfalls wahr es mir grundsätzlich egal wieviel stunden ich gearbeitet habe, oft wahr ich um 19.00 uhr noch im büro.
    vor rund 1 jahr hat mein leidendes weg begonnen. nach einem ärzte spiessrutenlauf hat sich eigentlich die diagnose im rahmen eines bandscheibenschadenens und arthrose in der lws bestätigt. lange habe ich mich mit dieser diagnose auseinandergesetz und nach den gründen gesucht. leider habe ich keine antwort auf die frage des wieso gefunden, eigentlich spielt das wieso je sowieso kein rolle mehr. in der wirklich akutenphase wahr ich sicher 2 mal kurz davor mich an einem baum zu erhängen, diese erfahrung hat mir sehr angst gemacht.
    in den letzen 7 monaten habe ich mich wieder zurück in den arbeitsalltag gekämpft und bemerke eigentlich keine einschränkungen mehr. die schmerzmittel habe ich vor ca. 6 wochen komplett abgesetzt. ich habe vorher die medis, daflagan 1mg, tramal 100, temesta 1g, apranax 550, eingeworfen. währen der einnahme der medis habe ich innert ca. 12 wochen stattliche 17 kg abgenommen.
    derzeit werfe ich noch die antidepressiva, saroten 75mg, venlafaxin 150mg und zum schlafen trittico 50mg, ein.
    nun hat mein arbeitsgeber einschieden dass ich meine alte funktion nicht mehr ausführen kann und hat mich an einen anderen arbeitsort versetz. das arbeitsklima am neuen ort ist eigentlich um 500% besser als im alten umfeld, aber ich fühle mich in der neuen funktion massiv unterfordert.
    es ist mir bewusst dass sich mein gesundheitszustand längerfristig ein grosses problem dahrstellen wird, aber auf der anderen seite möchte ich mich nicht einschränken lasse und noch etwas erreichen in meinem leben. auch ist mir bewusst das ich sicher in der vergangenheit zuviel garbeitet haben und mein privatleben massiv vernachlässigt habe. vieleicht habe ich meinen job als flucht möglichkeit benutzt, damit ich keine sozialen kontakte pflegen muss.
    derzeit nehme ich eine berufliche standort bestimmung vor und ich versuche heraus zufinden was ich beruflich noch erreichen will. leider ist es mit meinem rückenleiden nicht so einfach einen neuen arbeitsgeber zu finden.

    nun meine fragen:
    gibt es tipps wie ich mich besser gegenüber meiner arbeit abgrenzen kann?
    wie bekomme ich die work -life -balance in den griff?
    wie kann ich in zukunft verhindern dass die spirale wieder erneut zu drehen beginnt?

    gerne schreibe ich euch weiter über meine situation, einfach nur fragen. besten dank für euere rückmeldung.

    grüsse
    gromit

  2. #2
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    Standard

    Hallo
    ...wahr es mir grundsätzlich egal wieviel stunden ich gearbeitet habe, oft wahr ich um 19.00 uhr noch im büro.
    Also mit so vielen Mitarbeitern könntest Du zwischen 40 - 50 sein. In diesem Lebensaltersbereich kenne ich mehrere Leute, die ähnliche Symptome aufweisen oder gehabt haben.
    Gruß Sonnenkraut

  3. #3
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    Standard rückmeldung

    hallo sonnenkraut

    tja, leider bin ich nicht 40 - 50 jahre alt, sondern nur 33 jahre. es wahr eigentlich einen glücksgriff das ich diesen job bekommen habe.

    dieser job hat mir sehr gut gefallen und hat mir auch die herausforderung, welche jeden tag brauche, gegeben. ich muss was mit menschen und verantwortung tun.

    gruss
    gromit

  4. #4
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    Standard

    Hallo Gromit
    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Traumjob! Und dass Du noch über ein Jahrzehnt bis zur vermuteten Altersangabe hast!
    Eimerweise Tabletten "einzuwerfen" - also das kanns nicht sein!
    arbeitsklima am neuen ort ist eigentlich um 500% besser als im alten umfeld, aber ich fühle mich in der neuen funktion massiv unterfordert.
    Tja, vielleicht hat Dein Arbeitgeber für Dich die "Konsequenzen" gezogen?
    Vielleicht hattest Du Dich unmerklich aber konsequent immer mehr in Richtung Workaholic entwickelt. Irgendwann einmal sagt Dir Dein Körper Stop!
    ...egal wieviel stunden ich gearbeitet habe, oft wahr ich um 19.00 uhr noch im büro.
    Jetzt bist Du zum Nachdenken gekommen:
    es ist mir bewusst dass sich mein gesundheitszustand längerfristig ein grosses problem dahrstellen wird,
    aber auf der anderen seite möchte ich mich nicht einschränken lasse und noch etwas erreichen in meinem leben. auch ist mir bewusst das ich sicher in der vergangenheit zuviel garbeitet haben und mein privatleben massiv vernachlässigt habe.
    ...erlaubst Du mir schon die Frage, ...ob das nur ein Lippenbekenntnis ist?
    Gruß Sonnenkraut

  5. #5
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    Standard lippenbekenntnis

    hallo sonnenkraut

    du hast mich zum nachdenken gebracht, also ich denke dass ich jetzt keine andere wahl habe und ich mein leben umstellen muss. sonst werde ich auf absehbarer zeit lebenserfahrung machen welche ich mir ersparen möchte.

    in den gesprächen den vielen gespräche die mit verschiedensten personen geführt habe, stellte ich fest dass ich wohl hohe erwartungen an mich selbst und auch an mein gegenüber habe. nun macht mir mein rücken ein strich durch die rechnung, vieleicht ist es ein zeichen und ich muss geschwindigkeit aus meinem leben nehmen.

    ich habe mich bis heute jeder herausforderung gestellt und versucht jede zu meistern. dies mit mehr oder weniger erfolg. also werde ich mich auch dieser herausforderung stellen und versuchen die gratwanderung zwischen meinen erwartungen an mich und meinem rückenleiden zu meistern.

    durch meine krankeheit musste ich bereits ein grosses hobby, die feuerwehr, an den nagel hängen. dieses hobby hat mir den nötigen ausgleich zu meinem job gegeben. langsam bin ich daran meine freitzeit aktivitäten hochzufahren und versuche besser auf meinen körper zuhören.

    der zeit beginnen die schmerzen wieder stärker zu werden, auf grund dieser tatsache muss ich versuchen dass ich nicht mehr in den strudelfalle in welchem ich mich vor rund 4 monate befand. ich werder oder lasse mich von diesen schmerzen nicht einschränken, auch werde ich möglichst lange auf die einnahme von den schmerzmittel verzichten. die antidepressiva bringen eigentlich eine massive verbesserung der psychischen situation. in der nacht nehme ich ein leichtes schlafmittel damit ich wenigistens schlafen kann.

    regemässig gehe ich ins fitnesstraining zur stärkung der bauch- und rückenmuskel. dies ist eigentlich die einzige möglichkeit die lage zu stabilisieren. ich habe breits rund 17kg abgenommen, dies innert rund 12 wochen. ich muss sagen mir geht es eigenlich viel besser und meine kondition hat sich massiv verbessert.

    jetzt geht es darum die längerfriste herausforderung an zunhemen und schritt für schrit vorwärts zugehen. ich möchte auch herausfinden welche belastungen ich noch übernehmen kann.

    die grosse und schwere arbeit beginnt jetzt.........

    gruss
    gromit

  6. #6
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    Standard Eine neue Perspektive!

    Hallo,
    vielleicht ist die Zeit jetzt reif für eine neue Perspektive in Deinem Leben!?
    Höre Dir bitte den Vortrag - Gibt es ein "Navi" fürs Leben? - von Ulrich Parzany vom 20.1.2008 aus der Berliner Gedächtniskirche (Ev. Landeskirche) an:http://www.gottesdienste-als-entdeck....de/downloads/

    Herzliche Grüße und Gottes Segen
    Claus

    Claus F. Dieterle Heilpraktiker / Psychotherapie

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Claus-F-Dieterle für den sinnvollen Beitrag:

    Gromit (06.11.2011)

  8. #7
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    Standard neue perspektive

    hallo zusammen

    jetzt gibt es wohl plötzlich eine neue perspektive in meinem berufsleben.

    letzten mittwoch hatte ich ein sehr gutes gespräch mit meinem arbeitsgeber, ich erhalte jetzt die möglichkeit für meine neue stelle ein konsept zu erarbeiten und meiner neuen stelle eine profil zugeben.

    so kann es im leben gehen, die up's und down's liegen so nah zusammen.

    besten dank für euere unterstützung.

    liebe grüsse
    gromit

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