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Thema: Depression

  1. #1
    Neuling Avatar von RonJah
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    Standard Depression

    Hallo Liebes Tagebuch.... Liebes Forum... Liebe Leser....


    Eigentlich halte ich nicht immer so viel von Tagebüchern....
    Aber heute ist mir sehr danach zu schreiben und alles von heute loszuwerden....

    Der Tag fing doof an,
    ich km nicht aus dem Bett raus, hatte dabei doch wie immer Montags um 10 meinen Termin für die Holzwerkstatt in der Tagesklinik...
    bin aber einfach liegen geblieben, mir war zum Heulen zumute....
    Meine Unsicherheit bezüglich meines Psychologen, verwirrte Gefühle, Trauer und Wertloses Gefühl von mir, alles zog mich noch weiter runter und ich konnte nur weinen...

    Hatte keine Lust auf die Klinik, seltsamerweise auch nicht mal Lust auf meine Therapeutn, auf die ich mich sonst immer so freue... Selbst der Psychologe, von dem ich sonst hellauf begeistert bin, ging mir heute gegen den Strich.

    Habe mich dann irgendwann doch berappelt und bin kurz Einkaufen gefahren, ein Stück Brot und Katzenfutter....
    Das Frühstück habe ich weg gelassen... Mittag auch.... Mein Körper hatte Hunger, aber mein Kopf nicht... Mein Magen hat geknurrt, aber mir war schlecht und schwindelig und ich wollte einfach nichts essen...

    Im seltsamen Gedanken, den ich schon lange habe: "Wenn ich einfach gar nichts mehr esse, vielleicht werde ich dann irgendwann so dünn, dass ich einfach verschinde"
    Natürlich ist der Satz Blödsinn, das weiß ich selber... Wenn Verhungern doch nur so einfach wär...

    Hatte vor einigen Tagen eine Babymaus gefunden, meine Hunde hatten ein Nest ausgebuddelt...
    Heute Morgen lebte sie noch, war aber schon schwach und kühl. Ich konnte sie nicht wärmen, weil meine Hände so kalt waren, ich hab gefroren...
    Ich hab ihr eine Wärmflasche gegeben, schön warm, wie ich es die letzten Tage immer hatte.
    Sie quiekte noch einige Male, dann zuckte sie noch ein wenig, und wurde still...

    Warum kann bei mir Sterben nicht so einfach sein?



    Ich fing wieder an zu weinen, fuhr mit dem Fahrrad zur Klinik...
    Bin vor einigen Wochen umgezogen, weil die Klinik meinte, meine Familie ist ein schlechtes Umfeld für mich. Verstehe ich auch.
    Aber ich komme mir nur vor, wie ein vermittelter Hund, der aus einer schlechten Haltung befreit wurde und ins nächstbeste Haus gesteckt wurde, mit Aufsicht.




    In der Klinik saß ich 5 Stunden untätig rum....
    4 Stunden hätte ich an meiner Holzarbeiten oder am Töpfern teilnehmen können, wie ich es sonst auch jeden Montag mache...

    Keine Lust... Heute nicht...

    Ich saß nur in der Klinik, habe gehofft, dass mein Psychologe mich sieht und mich anspricht...

    Aber wie soll er? Wenn ich doch immer weglaufe, mich vor ihm verstecke, wie ein wilder Hund, vor einem fremden Menschen....

    Hab mich im leere Gruppentherapieraum - neben seinem Büro - verkrochen... Man hat mich nicht gesehen, wenn man über den Gang ging...
    Es führte noch eine 2. nie benutzte Tür von diesem Gruppenraum in sein Büro. Wie gesagt, sie wird wohl nie benutzt.
    Wie ein Hund, legte ich mich neben diese Tür, drückte mich ran, un legte mich auf den Boden, lag da, ganz wie ein Hund... 2 Stunden lang, lauschte ich seinem Getippsel vom Computer, und einigen kurzen Telefonaten und Terminabsprachen. Hörte wie er in den Raum rein und raus ging, Sachen holte, auspackte, wegpackte....


    Warum tat ich das?????

    Ich weiß nicht... Nicht ganz...
    Mir war danach.... Mir war einfach sehr danach.....


    Er hat mich gar nicht bemerkt...
    Erst am Ende des Tages, als ich aus dem Raum raus kam, und er gleichzeitig in seinen Raum rein wollte, hat er mich rauskommen sehen und mich angesprochen...
    Dann hatte ich ein 5 Minütiges kurzes Gespräch mit ihm...

    Ich konnte ihm nicht sagen, was mich bedrückt....
    Zumal es auch mit Misstrauen zu tun hat und ihm gegenüber auch zu tun hat....

    Ich mag das nicht...

    Ich mag auch gar nicht so denken, wie ich denke....



    Im Gespräch wollte er nur meine Telefonnummer, fragt nebenbei, wies mir geht... "Ihnen ist heute wohl eine Laus über die Leber gelaufen?"

    Mehr wars nicht....



    Aus dem Gespräch raus, saß ich wieder auf meinem kleinem Ledersessel im Multifunktionsraum...

    Und schlug immer mal wieder, mal leichter, mal döller, mit dem Kopf gegen die Wand....
    Aber ich weinte nicht....
    Eigentlich bin ich kein Borderliner, bin kein Fan von Schmerz...
    Aber ich biss mir immer und immer wieder in den linken Arm... Wollte das Blut sehen, aber ich konnte nicht so doll beißen... Es tat irgendwie weh...



    Da sitzt man in einer Klinik, eigentlich umgeben von 14 Therapeuten, Psychologen, Psychiatern, Ärzten, Pädagogen und Pflegern....

    Und doch fühlt man sich hoffnungslos wertlos, fertig, kaputt, und macht sich selbst noch mehr kaputt....
    Und keiner merkts....
    Was mich dazu trieb, noch weiter, noch doller, noch öfter mit dem Kopf gegen die Wand zu hauen...




    Eine Ergotherapeutin kam rein und meinte, sie wolle jetzt die Tür abschließen, ich müsse leider gehen, es ist Feierabend...


    So ging mein Tag in der Klinik schleppend zu ende....
    Mit Kopfschmerzen, und Schwindelgefühlen... Übelkeit, weil ich immer noch nichts im Magen hatte....
    Geändert von RonJah (27.09.2010 um 22:21 Uhr)

  2. #2
    Neuling Avatar von RonJah
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    Heute mal wieder ein wenig schreiben....

    Mir ist zwar nicht schlecht heute, ich bin recht gut drauf, weil endlich eine Sache geklärt wird, die mich schon bedrückte...

    Aber die gute Chance möchte ich nutzen, endlich aufzuschreiben, wie es mir wirklich geht...

    Ich fange jetzt langsam an, in den Situationen, wo es mir schlecht geht, Stichworte auf kleine Zettel zu schreiben, damit ich mich später noch daran erinnern kann, und berichten kann, wie es mir geht, während ich in einem schwarzen Loch sitze und weine...



    Generell kann ich jetzt etwas zusammen fassen, wie es mir geht:

    Ich habe keinen Hunger, ich war nie die große Esseren, aber derzeit esse ich wirklich nur eine Portion am Tag. Ich habe einfach keinen Hunger, oder mir wird schlecht, weil mein Körper Hunger hat, wenn ich dann aber was esse, wird mir noch schlechter als vorher und ich habe angst, dass ich spucken muss... Aber ich musste zum Glück noch nie spucken... Doch diese Übelkeit habe ich sehr sehr häufig...
    Dank Pantozol ist es jetzt etwas besser geworden mit der Übelkeit, doch Hunger habe ich immer noch nicht...
    Dann gibt es die Tage, wo ich nur Kopfschmerzen habe, den ganzen Tag lang... Manchmal ist es so schlimm, dass ich 4/7 Tagen die Woche Kopfschmerzen habe....
    Derzeit ist es aber in Ordnung, ich habe nur circa einmal die Woche Kopfschmerzen...

    Ich habe keine Energie, keine Lust mich aufzuraffen..
    Komm nicht aus dem Bett raus..
    Selbst manche Termine in der Klinik lasse ich einfach vergehen und ich bleibe im Bett liegen...
    Wenn ich aufstehe wird mir schwindelig und schwarz vor den Augen, ich muss mich schnell irgendwo anlehnen und warten, bis ich wieder etwas sehen kann...
    Ich habe keine Lust Haare zu bürsten, muss es doch, aber will es immer herauszögern...
    Ebenso habe ich keine Lust Zähne zu putzen, zu duschen, zu baden... Nicht einmal ein heißes Bad mit Schaum und Kerzen kann ich genießen... Ich habe es die letzte Zeit öfter versucht... Aber es bringt nichts... Selbst in der Wanne ist mir zum Heulen zumute... Hab keine Lust Haare zu waschen, laufe lieber einige Tage mit fettigen Haaren rum, - die anderen müssen ja den Anblick ertragen - ich nicht... Ich schaue schon lange nicht mehr in den Spiegel... Schminke mich nicht, frisiere mich nicht...
    Wenn ich sie wasche, habe ich keine Lust sie zu föhnen.... Lasse sie lieber an der kalten Herbstluft trocknen...
    Wenn ich etwas zu tun habe, zum Beispiel Haare bürsten, dann muss ich erst aufstehen... Sitze dann in meinem Bett und lasse einige Minuten vergehen.... Suche dann auf dem Tisch die Bürste... Friemel ein paar Haare raus... Schau meine Bettdecke an... Schau meine Katze an.... Kratze mich am Rücken oder sonstiges.... Bis ich das Zopfgummi aus meinen Haaren nehme... Lasse dann wieder Minuten durch Nichtstun vergehen... Wippe vor uns zurück... Ich denke nichteinmal nach... Ich denke an nichts... Gar nichts....
    Bis ich dann anfange meine Haare zu bürsten... Sie sind so zottelig von meiner Schlafstörung...
    Ich schwanke immer morgens und abends mit dem Kopf im Kissen hin und her, hin und her, von einer Seite zur anderen, immer wieder, teilweise bis zu 2 Stunden lang...
    Dementsprechend sind meine Haare morgens katastrophal verfilzt und zerwühlt...
    Das Haare kämmen dauern bei mir dementsprechend schon Mal 10-20 Minuten jeden Morgen...


    Später fangen die Gedanken in mir an zu kreisen...
    Alles Verarschung...
    Die Medikamente sollen nur meine Gedanken an meine Probleme blockieren..
    Aber ich weiß doch, dass die Probleme da sind...
    Und überhaupt, warum helfen mir die Therapeuten? Die Psychologen und all das Fachpersonal?
    Doch nur, einzig und allein nur, weil sie dafür gutes Geld verdienen.... Es interessiert sie, was für Dreck andere am Stecken haben, was für ******* andere erlebt haben... Dass deren Probleme viel größere sind als die eigenen... Um sich selbst bestätigt zu haben, wie gut sie es doch haben...

    Würden sie, egal wer von ihnen, kein Geld bekommen, wenns auch nur ein einziger Patient wäre, der nicht zahlen würde, würden sie ihn nicht behandeln...
    All der Stress wegen den Krankenkassen...
    Warum eigentlich? Was bildet sich die Krankenkasse ein? Weiß die, wie es mir geht? Wie ernst es einem ist?
    Geldgier, Geldgier, alles Geldgier, vorne und hinten Verarschung und Geldgier...

    Dabei fühle ich mich von meinen eigenen Gedanken verarscht...
    Habe ich die Therapeuten nicht lieb gewonnen?
    Warum denke ich dann so?
    Warum denke ich eigentlich überhaupt immer nur an mich?

    Und dann fange ich an mich selber zu hassen, meine Gedanken zu hassen, will nicht mehr denken - aber es ist so schwer, an nichts zu denken... Vor allem dann, wenn man an nichts denken will... Es kreisen doch die Aasgeier im Kopf herum...
    Ich fühl mich bei all diesen Gedanken von meiner eigenen Psyche verarscht...
    Und die Therapeuten meinen sie wissen, wie es mir geht... Sie sehen so viel an mir, was ich selber nicht verstehe, wie machen die das?
    Aber andererseits will ich das nicht... Bin ich so leicht zu durchschauen?
    Wieder verrät und verarscht mich meine eigene Psyche.... Hinterfotziges Dreckstück...

    Und im nächsten Moment sage ich Dinge, frei heraus, die andere verletzen, die anderen weh tun, die sie vielleicht als Beleidigung auffassen...
    Dabei will ich doch gar nichts böses... Ich denke, ich sage meine Meinung, vielleicht zu direkt... Oder aber ich sage totalen Stuss... Sachen, die da gerade gar nicht hingehören...
    Und dann bin ich enttäuscht von mir selber..
    Die Leute meckern mich an, und weichen mir dann aus...
    Warum sag ich denn solche Sachen? Und warum können sie mir nicht verzeihen?
    Dann bin ich sauer auf die anderen...
    Ich meinte es doch nicht so...
    Es tut mir leid, ich bereue es...
    Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen...
    Dann bin ich sauer auf mich...
    Und im nächsten Moment hasse ich mich selbst, abgrundtief.
    Ich habe den Wunsch, das absolute Bedürfnis, mit meinem Kopf mit voller Wucht gegen die Wand zu schlagen. Gegen die Tischkante...
    Oder am Besten direkt durch eine Glasscheibe...


    Will dann allein sein, weiche anderen aus,
    fange an zu weinen...


    Und dann merke ich, wie ich es seit Jahren schon habe - was unglaublich und komisch klingt, was aber wirklich passiert:
    Dann merke ich an einigen kleinen Flecken am linken Arm, eine Gänsehaut... Erst nur an diesen 3 kleinen Flecken am Arm, ganz stark, man sieht und fühlt es richtig. Und mir kribbelt es...

    Das habe ich immer, wenn ich enttäuscht oder wütend über jemanden oder über mich selber bin.

    Und dann breitet sich diese Gänsehaut aus, am ganzen linken Arm. Und seit letzter Woche hat sie sich sogar bis zur linken Schulter hoch bis zum Rücken auf der linken Seite ausgebreitet...

    Warum ist das so?

    Vor einigen Jahren hatte ich es so, dass nur der linke Unterarmknochen anfing zu brennen in solchen Situationen... Es brannte als wenn man mit einem Messer über den Knochen schaben würde...

    Jetzt kribbelt der Knochen und die Haut... Und breitet sich aus die Gänsehaut...







    Ich mag das alles nicht...



    Ich mag mich selber nicht...



    Mag mich nicht sehen, nicht hören, mag auch nicht, dass andere mich sehen und hören und ertragen müssen...


    Will einschlafen und nicht aufwachen, doch das will ich doch schon seit Jahren...





    Ich bin doch ein wenig gespannt...

    Wie wird das weiter gehen...?
    Wie wird das enden...?
    Geändert von RonJah (06.10.2010 um 23:21 Uhr)

  3. #3
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    Hi RonJah,

    gegen Deppressionen kannst Du vorgehen
    mit Sonnenlicht sprich UV - strahlung,
    und ernährungsmäßig was reichhaltig an Tryptophan ist, welches zur Bildung von Serotonin benötigt wird und zur positiven Stimmung beiträgt, enthalten in:
    Bananen, Vollei, Erbsen, Zwiebel, Kartoffeln, Schokolade, Lachs, Makrele, Hering, Nüsse und Milchprodukte.

    LG
    Moni

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Monika für den sinnvollen Beitrag:

    RonJah (09.10.2010)

  5. #4
    Neuling Avatar von RonJah
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    Danke dir, Moni,
    das mit den Lebensmitteln wusste ich noch nicht, ich esse aber ohnehin derzeit immer mal Bananen, danke für den Tipp! Muss ich mir merken...

    Bisher bekomme ich nur Medikamente (Citalopram)
    Liebe Grüße, Ronja

  6. #5
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    hey ich kenne deine gefühle.
    deine vergangenheit kann ich aber selbstverständlich nicht beurteilen.
    du brauchst unbedingt etwas freude im leben
    also ich weiß nicht was dir freude macht, aber es gibt ganz bestimmt was
    und wenn es nur essen wäre
    wenn du so völlig unzufrieden bist mit deinem leben könntest du auch woanders hingehen. wie wärs mut nem anderen kontinent? ein neues leben!
    oder, was ich mir immer überlegt habe... wenn wirklich gar nicts mehr ginge in meinem leben würde ich nonne werden wollen!
    oder mein leben der natur verschreiben!
    die natur ist überhaupt sehr heilsam. vllt könntest du mal rausfahren und die die ganze schönheit ansehen.
    oder sport. treib richtig harten, körperlich erschöpfenden sport. kickboxen oder so. das hilft wunder. danach muss man sich einfach besser fühlen.
    und dann
    was ist mit geld ausgeben?
    es gibt so viele schöne kleider die dir ein tolles gefühl verleihen...
    essen.. ich liebe essen! butter und nutella auf richtig weichen, knatschigen weißbrot! das kannst du doch gar nicht nicht mögen! oder weißbrot mit butter und rohem lachs... ben und jerrys cookies eis oder überbackene käse-ei nudeln ... das sind doch genüsse!
    oder die wohnungseinrichtuing. du könntest es dir zu hause richtig schön machen!!
    oder die ganzen anderen sportarten die du noch nie ausprobiert hast. reiten, tennis, squash, wasserski.. klettern etc etc es gibt so viel das ich gerne machen würde!!
    oder lern was neues interessantes, eine sprache zb chinesisch und dann kannst du iwann da hinfahren!
    oder sei kreativ, male, stricke...
    und vor allen dingen such dir gleichgesinnte freundem du brauchst auf die du dich echt zu 100 prozent verlasssen kannst..
    das bedeutet im umkehrschluss aber das du dasselbe zu geben bereit bist.
    und dann kannst du durch deine freunde neue dinge kennen lernen und mit ihnen weggehen und spaß haben.
    und falls dir das alles zu sinnlos erscheint dann könntest du dich immer noch für andere menschen einsetzen oder für die natur oder tiere... es gibt so viels chützenswertes in dieser welt. selbst wenn dir all das nicht wichtig ist, gibt es menschen die davon abhängig sind. denen würdest du helfen... soviele kinder würden gerne ein leben gestalten dürfen... sie brauchen nur einw enig unterstützung und haben mehr lebenswillen als du.

    es tut mir leid falls dass alles naiv klingt aber es war gut gemeint.

  7. #6
    Neuling Avatar von RonJah
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    Und wieder weiß ich nicht weiter....

    Ich weiß nichteinmal warum....

    Aber ich kann nicht mehr... Ich bin einfach durch....
    Wie eine Sicherung... Durchgeknallt...
    Wie ein Kabel.... durchgeschmort...
    Wie ein Zahnstocher... Durchgebrochen...
    Kaputt, mürbe, rissig, gespalten, pulverisiert, krank, zerdrückt, erdrückt...
    Irgendwie voll - und doch leer...


    Wie lange hab ich gekämpft... Wofür?

    Wieder sind 6 Wochen Therapie durch und zu ende...
    "Leider erfolglos" wurde mir vermittelt, "Wir können Ihnen daher leider keine Verlängerung geben. Wir wünschen Ihnen alles gute und dass wir Sie so schnell hier nicht wieder sehen."


    Und nun?

    Ich weiß nicht weiter...
    Das wusste ich nie...
    Und doch, ging es immer weiter...
    Egal ob ich wollte, oder nicht...



    Eigentlich habe ich sogar einige Menschen gefunden nun, wieder einmal, welche, die mich halten, heilen wollen, helfen wollen, Freunde....

    Warum hält es mich nicht???


    Warum will ich immer noch einfach nicht mehr????



    Ich will weg... Ganz weit weg...
    Aber ich kann nicht... Ich weiß nicht wie... Und ich weiß nicht, wohin...




    Und ab nächsten Monat soll ich wieder in eine andere Klinik...
    Diesmal Vollstationär, statt Tagesklinik...
    Teilstationär ist für mich nicht genug, wurde gesagt...





    Ach....

    Wieder einmal bin ich am Ende..

    Obwohl ich doch eigentlich erst am Anfang bin....


    Doch weiß ich nicht wohin...
    Und ich sehe auch keinen Sinn....



    Ich mag nicht mehr....

    Nicht, dass ich das Bedürfnis habe, mich selbst zu eliminieren jetzt, das nicht...
    Doch ich weiß auch nichts anderes... Ich weiß nichts...

    Weiß nichts anzufangen, mit mir und der Welt....






    Ja, ich weiß, es gibt schönes, vieles, tolles, herrlich duftendes, gefühlvolles, warmes, weiches, sanftes, glitzerndes, leuchtendes, witziges, heilendes, geschmackvolles, kribbelndes, buntes.....




    Aber ich kann nichts von alle dem genießen...

    Habs nicht verdient...

    Auch wenns alle sagen...

    Seh mich nicht so, wie andere mich sehen...



    Trotz meiner Minderwertigkeitskomplexe, die mir sagen, ich sei vollkommen wertlos...

    Sind mir doch selbst Polizisten, Psychologen, Patienten für mich als Individuen gleich und auch unbedeutend, wie ich selbst.....

    Mag sie nicht sehen... Wie mich selbst nicht....








    Fühl mich einerseits voll, obwohl da nichts ist, oder nur wenig, und doch fühl ich mich unglaublich leer...





    Und dazu diese Angst, vor dieser Krankheit, wo ich noch nicht weiß, ob sie eine ist - von der ich nur weiß, etwas ist anders, nicht normal, anders als sonst, ausgebeult, wie ein Geschwür - ist es eines? Ich weiß es nicht, ich sollte zum Arzt, doch Ärzte machen mir Angst. Die Untersuchungen machen mir Angst.... Die Ergebnisse, und die Heilungen und die Prozesse und die Zukunft - wie alles andere....




    Und zu alle dem diese Übelkeit, die mich übermannt, und mir alle Kräfte raubt....

    Kann nichts mehr essen, weil ich denke, ich muss es gleich wieder erbrechen....

    Mag nichts essen, denn ich habe Angst, es zu erbrechen... Habe doch Angst vorm Erbrechen.... Es ist ekelig und kratzig und ungesund....
    Mag lieber nichts essen, kann auch nichts essen, da mir durchgehend schlecht ist... Vor dem Essen, während des Essens und nach dem Essen....



    Diese Übelkeit raubt mir alle Kräfte, die mir ohnehin schon fehlen....






    Ich mag nicht mehr, ich mag einfach nicht mehr, und doch geht es weiter, ich weiß, es geht immer weiter, ich weiß nicht wie, will es auch nicht wissen, es ist mir egal, es geht weiter, ob ich will oder nicht...

    Es geht weiter... Obwohl ich es eigentlich nicht will....

    Geht es weiter und weiter und weiter und nimmt seinen Lauf.... Ins Ungewisse, in die Zukunft, die ich gar nicht wissen will, gar nicht erfahren will, habe kein Interesse.....




    Bin einfach durch, ausgebrannt, voll und doch leer....



    Und ich weiß einfach nicht mehr weiter, weiß nicht mehr weiter......

    Weiß nicht weiter.....
    www.daenische-woelfin.piczo.com -----> auf Weisse Wölfin klicken und meine Texte lesen...
    Stöbern auf meiner Homepage erwünscht

    Liebe Grüße, Ronja

  8. #7
    Neuling
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    liebe ronjah! vieleicht hilft dir das. überlege, welchen anderen menschen du kennst. überlege, wie du etwas nettes für ihn/ sie tun kannst. tus, auch wenn du angst hast, es kommt immer gut an.
    liebe grüße aurinko

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