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Thema: Depression hinterlässt Spuren

  1. #1
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    Standard Depression hinterlässt Spuren

    ...hallo zusammen, hoffe ich bin hier richtig!

    ca 1,5 Jahre habe ich mit einer Depression und einer Angststörung zu kämpfen gehabt.
    Die Angststörung habe ich momentan ganz gut im Griff und auch die Depression verbesserten sich aufgrund eines Klinikaufenthaltes, Medikation und viel über mich gelernt habe ich natürlich auch!

    Nun bin ich ins kalte Wasser geworfen worden, sprich wieder voll im Alltag drin(Schule und einen Nebenjob brauche ich auch noch).
    Mir ist klar dass es erst mal hart ist und kein Selbstläufer wird.(Bin auf keinen Fall mehr naiv).

    Aber was mich momentan am meisten belastet ist was anderes. Weiss nicht ob es ein Resultat meiner Krankheiten ist und ich fand auch nichts hier rüber.

    Ich denke den ganzen Tag über irgendwelche Dinge nach. Mein Kopf hat NIE Pause. Auch nicht, wenn ich müde im Bett liege!
    Ich denke wirklich über unwichtige Dinge nach wie z.b.
    Ist die Zahl 23 eine gute Zahl? gibts da noch bessere? Ja, gerade Zahlen sind allgemein besser...Diese Gedankengänge gehen dann noch viel tiefer und weiter, bis ich nicht mal mehr genau weiss, wie ich darauf kam.

    Oder:
    Wie wird eigentlich das Kunststoffgehäuse meines Laptops hergestellt? Und wo denn überhaupt? bekommen die Fabrikmitarbeiter denn überhaupt ein angemessenes Gehalt? können die so überhaupt ihre Familie ernähren? Tragen die Schuhe? oder selbstgemachte Sandalen?

    Ich könnte euch jetzt noch weitere Geschichten erzählen... also ich drifte andauernd ab und hirne und überlege und denke nach.
    Das macht einen echt verrückt!

    Habe gelernt, dass man z.b. manche Ängste durch Akzeptanz in Schach hält.
    Aber mir ist es momentan nicht möglich, ein unbeschwertes Leben zu führen! ich kann das nicht akzeptieren, dass mein Kopf fast platzt den ganzen Tag.

    In der Klinik war das eigentlich alles ganz gut, habe viel Entspannungstechniken gelernt und auch ein geschütztes Umfeld gehabt.
    Aber mit diesen Tecniken kann ich mir in meinem Alltag nur sehr eingeschränkt helfen.

    Bitte hilft mir!
    Vielen Dank im Voraus!

    Gruss stsv

  2. #2
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Standard

    Dieses Grübeln scheint dich ja sehr zu beschäftigen. Es sind aber nur Gedanken, die nicht mal unnormal sind. Ich denke, es kommt darauf an wieviel Raum man den Gedanken gibt. Ein Weg ist es sie einfach als Gedanken zu akzeptieren, denn mehr sind sie nicht - Nur das Produkt unser Denkfabrik... Möglich wäre in diesen Situationen Aktivitäten zu suchen, die dich ablenken und dir Spaß machen.
    LG daysleeper

    „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“ (Mutter Teresa)

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