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Thema: Depression - suche Wege hinaus

  1. #1
    Neuling
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    Standard Depression - suche Wege hinaus

    Nun, wo und wie soll ich anfangen...

    Am besten ein paar kleine Kindheitsinformationen.
    Ich war als Kind recht lebhaft und auch ein kleiner Störenfried, der gern ind er Schule mit dem stuhl Kippelte und im Untericht quatschte, was die lehrer dazu veranlasst hat meiner Mutter nahezulegen sie sollte es mit Ritalin probieren um mich ruhiger zu bekommen.
    Ende der geschichte war das ich mich bei einer Ärztin wiederfand die mir ADHS und ansätze zur Hochbegabung bescheinigte.. und natürlich Ritalin.
    Dieses nahm ich dann auch mehrere jahre bis ich es nichtmehr aushielt von einem medikament ruhig gestellt zu werden und setzte dieses dann eigens ab (nahm es einfach nur zum schein und spuckte es später aus).
    Ob es half weiss ich nicht, ich wurde so ruhig das ich mich auch nichtmehr gegen Mobbing und Schlägerein wehrte und somit auch das beste Ziel dafür war.
    In dieser zeit hatte meine Mutter sich auch längst von meinem Vater getrennt und jemand neues gefunden mit dem ich mächtige Probleme hatte.
    (Er wollte die Authorität über mich, von mir bekam er diese allerdings nicht)
    Zur folge hatte dies diverse Verbote, was mir auch gerade zu diesem Zeitpunkt die Zeit vertrieb (Handy/TV/PC/Gameboy) wurde eingezogen und zum verbot erklährt. Irgendwann trimmte ich mich darauf zu lernen an nichts spas szu haben, damit es mich nicht immer so hart traf..wohl einer der größten fehler.


    Bis zur 8ten (in etwa?) Klasse blieb das auch so, ich war der stille typ der mit keinem etwas zutun haben wollte.
    Schleichend entwickelte sich dann eine müdigkeit die nicht mit zuwenig schlaf zusammenhing sondern (wie ich es von jetzt aus sehe) aus fehlendem Antrieb/Sinn. Dies bewegte mich dann auch dazu zu einem Arzt zu gehen, welcher mich weiterverwies an eine Psychologin.
    Der Ausgang davon war eine diagnose zu Depressionen.. Antidepressiva verschrieben bekommen, ein paar wochen eingenommen und abgesetzt.
    8uhr eingenommen, 10-12uhr hibbelig wie nen Duracell häschen und danach kaputt wie sonstwas.
    Es folgten ein Schulwechsel und eine weiterführende Schule in der die fähigkeit zum Lernen immer mehr verschwand und ich mein Leben immer schwärzer sah.
    "wofür mache ich überhaupt irgendwas"
    "hat doch eh keinen sinn"
    "wenn ich es zu nem Job schaffe arbeite ich von früh bis abends, komme nachhaus, mache die liegengeblieben Arbeiten, schlafe und wiederholde das ganze"



    Ich bin mittlerweile 21 und Studiere oder vielmehr versuche es..
    Der Antrieb ist nahezu 0, lernfähigkeit ist nicht mehr sehr viel da (ich verstehe das meiste, kann es aber einfach nicht merken oder micht nicht darauf konzentrieren), die geselligkeit ist auch nichtmehr wirklich da, man könnte es fast als Misantropisch bezeichnen..obwohl ich im inneren eigendlich das gegenteil will, jedoch steuert bei mir zu jedem versuch mich zum besseren zu bewegen eine mindestens genausogroße Kraft entgegen (das soll keine Ausrede sein..nur ich komme dagegen allein nicht an..)

    Den letzten Schlag bekam ich am Wochenende als die Frau mit der ich seit jahren Schrieb/Redete/versuchte "sie zu bekommen" und auch die ganze Zeit über positives Feedback bekam sagte es würde einfach nichtmehr reichen.
    Das böse an der Sache war das ich mit ihr glücklich war, ich wollte weihnachten / Silvester mit ihr verbringen, aber kurz davor bahnte sich das unglück an, ich nervte plötzlich nurnoch, kein interesse mehr, bis zum besagtem Wochenende.
    Nun scheint mir das sie was "besseres" gefunden hat.

    Moral des Romanes:
    Ich sehe immerweniger Sinn im Leben, habe einfach keine Lust mehr darauf.
    Ich merke das etwas passieren muss, da sich die grenze immer gefährlicher verschmälert die mich davon abhält etwas sehr dummes zu tun (ich glaube jeder sollte wissen was damit gemeint ist).
    Genau dies will ich meiner Familie nicht antun.


    Kann mit jemand vorschläge geben wie was und wo ich etwas tun / mich hinwenden sollte?
    Mich hält immernoch der Gedanke vom Psychologen fern das dieser entweder mir sagt ich solle mehr selbstvertrauen entwickeln oder anfängt mich vor situationen zu stellen in denne ich mich beweisen muss ("frag doch mal die frau da nach der zeit, das tut deinem selbstbewusstsein gut").

    Bedanke mich schonmal an alle die sich diesen Text antun und nochmehr für die die etwas schreiben.

  2. #2
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Hey Iderise,

    Also, du hast geschrieben, dass dir "die Fähigkeit zum Lernen" mehr und mehr abhanden kam, was du weiter unten im Text mit "zwar verstehen, aber nichts merken können, fehlende Konzentration" beschreibst. Zugleich hast du anscheinend auch keinen Antrieb mehr fürs Studium. Habe ich das so richtig verstanden? Kann man daraus vielleicht ein generelles Desinteresse am Studienfach ableiten?

    Bezüglich deinem Mädel: das ist wirklich traurig aber für mich liest es sich so, als ob du dir da vielleicht zu viele Illusionen gemacht hast. Kann es sein, dass du allgemein viel Zeit "in deinem Kopf" verbringst?

    Warum hast du Angst, dein Selbstbewusstsein zu stärken?

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