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Thema: Depressionen oder einfach Tiefpunkt ?

  1. #1
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    Standard Depressionen oder einfach Tiefpunkt ?

    Hallo liebe Psychologie community!

    Ich wende mich an euch da ich zurzeit ein paar Dinge/Problem habe die mich belasten und die ich gerne hinter mir lassen würde aber nicht so recht weiß wie da ich auch nicht wirklich weiß in welche Gruppe diese Probleme einzuordnen sind.

    Gleich im Vorraus entschuldige ich mich dafür das es wohl etwas länger wird und für die Rechtschreibfehler natürlich auch

    Nun ich möchte ganz am Anfang beginnen!

    Es war vor ungefähr 3 jahren als der spaß begann....

    Anfänglich war alles super hatte grad das Abi hinter mir hatte eine tolle Praktikumsstelle wurde an meiner Wunsch Uni in meinem Wunsch Studiengang angenommen (übrigens nicht Psychologie ) und hatte echt tolle Ferien mit einer wirklich tollen Person.

    Zu dieser Zeit habe ich auch noch fast täglich gekifft und hatte das auch super unter "Kontrolle" da ich schon jahre zu vor mit angefangen hatte (man war eben jung und dumm ) nun ja irgenwann waren die Ferien vorbei und auch die Dame mit der ich die Ferien verbracht hatte, hatte plötzlich eigene Pläne ( Ich denke ihr versteht was ich meine ohne das ich jetzt ausschweifen muss). Das ganze hatte mich dann etwas aus der Bahn geworfen was ich natürlich niemanden zeigen wollte, ganz besonders nicht ihr das ganze lief dann etwas aus dem Ruter.

    Das Kiffen wurde immer mehr und auch mit den Trinken hatt sich nicht mehr aufs Wochenende beschränkt, der streß in der Uni begann und ich habe mir wohl eingebildet es hilft wenn ich einfach zuhause bleibe und weiter mache wie bisher
    Das ging dann natürilich gründlich in die Hose was mich dann zum Glück wachgerüttelt hat. Ich habe aufgehört mit den Kiffen und dem Trinken habe mich ins Studium gestürtzt mit aller Kraft. Als dann alles wieder beim alten war und es mir wieder gut ging fing das nächste Problem an.

    Plötzlich hatte ich unerklärliche Schmerzen einmal in der Brust dann wieder im Bauch war beim Arzt der mit mir das volle Programm durchgezogen hat aber immer ohne befund.
    Mittlerweile gestehe ich habe ich mich zu einem Hypochonder entwickelt (hoffe das heißt so ) ich habe riesen Angst ich könnte Krebs haben oder einen Herzinfarkt bekommen und ich fange schon beim kleinsten ziehn im Körper an Panik zu schieben.

    Oftmals ist es dann auch ein Gefühl das mir niemand hilft das ich Krank bin aber keiner hilft mir oder Glaubt es mir oder ich denke Teilweise auch die Ärzte sind einfach zu unfähig (wobei ich natürlich weiß das es schwachsinn ist und die schon wissen was sie tun). Übrigens beziehn sich diese Ängste nicht nur auf mich selbst sondern auch auf Personen die mir nahe stehen wie Freunde und Familie.

    Was seit ein paar Monaten dazu gekommen ist ist so eine Unlust Wie ich sagte habe ich mich ja voll ins Studium gestürzt was mir auch spaß macht aber seit einiger Zeit klappt es nicht mehr was mich zurzeit am meisten belastet ich weiß ich könnte bzw müsste jetzt dieses tun oder jenes tun und hätte auch genug andere Dinge mit dennen ich geplant hatte mich zu beschäftigen .. aber es geht nicht hört sich sicher dumm an aber es geht nicht mir fehlt die lust dazu bzw die Kraft die Motivation oftmals fühle ich mich extrem Müde und möchte einfach schlafen.

    Ich versuche mich immer selbst zu beobachten und zu Analysieren wobei mir auch aufgefallen ist das ich mir oft wünsche zeit zu haben für mich also meine Ruhe haben will zum Beispiel um zu lernen... aber im nachhinein betrachtet habe ich Zeit und das mehr als genug aber anstatt zu lernen oder etwas produktives zu tun verliere ich mich irgenwie in meinen Gedankenwelten ich lese Comics , zocke am PC oder schaue mir Si-fi Filme an natürlich lese und schaue ich zwischendurch immerwieder Dinge die etwas indirekt mit meinem Studium zu tun haben was mich immer wieder auf neue Gedanken bringt und Projekte die ich gerne tun würde aber die ich sowieso nicht tue und der Berg der unerledigten Dinge wächst und wächst.

    Gleichzeitig überlege ich mir aber immer wieder wie weit ich denn jetzt schon sein könnte was ich schon alles hätte getan haben können wenn ich denn nur Anfangen würde das macht das ganze nur noch mehr frustrierender.

    Was mir auch aufgefallen ist... Früher war es mir egal was andere Leute über mich Gedacht haben und habe einfach getan wo nach ich lust hatte und hatte wohl auch Erfolg damit da ich nirgends angeeckt bin. Jetzt ist es aber anders plötzlich mache ich mir Gedanken wie ich könnte irgenwas falsch machen? Vielleicht lachen die Leute hinter meinem Rücken? was denken sie von mir ?

    Ich war schon bei einem Psychologen wo ich aber allerdings abgebrochen habe.

    1. Weil ich mir gerne selbst helfe
    und
    2. weil der Typ immer etwas von entspannungs Übungen und Angst erzählt hat aber alles Sachen die ich wohl auch selbst bei Googel in erfahrung bringen kann.

    Also habe ich mir das ganze Geschenkt.

    Was ich mir nun von diesem Beitrag verspreche ist folgendes.

    1. Wäre es schonmal hilfreich zu wissen was es ist... Ist es eine Depression ? hängen meine geschilderten Probleme eventuell zusammen oder muss man sie einzeln angehn

    2. Freue ich mich über eine ernsthafte disskusion

    3. Vorschläge wie ich meine Probleme löse... Am liebsten würde ich mit der Lustlosigkeit anfangen ?

    PS.: Bitte keine Vorschläge wie geh zum Pschologen wie gesagt ich war da schon und möchte zunächst versuchen mir selbst zu helfen.

    Sorry ich hoffe ich bin nicht zuweit ausgeschweift wollte einfach nur von Anfang an beginnen in der Hoffnung das man mir so besser helfen kann.

    Falls es im Falschen Forum ist bitte ich um entschuldigung und Verschiebung.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. #2
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    Hallo Worle
    Plötzlich hatte ich unerklärliche Schmerzen einmal in der Brust dann wieder im Bauch war beim Arzt der mit mir das volle Programm durchgezogen hat aber immer ohne befund. ..und ich fange schon beim kleinsten ziehn im Körper an Panik zu schieben.
    Hast Du schon mal nach "Angst und Panikattacken" geforscht? Da gibt es ein paar sehr gute Seiten im Internet.
    Ich war schon bei einem Psychologen wo ich aber allerdings abgebrochen habe, ...weil der Typ immer etwas von entspannungs Übungen und Angst erzählt hat aber alles Sachen die ich wohl auch selbst bei Googel in erfahrung bringen kann.
    Könnte es sein, dass die Angst aufgetaucht ist, als bei Dir innere Ruhe eingetreten ist?
    Da rückt bei mir die Frage in den Vordergrund , warum Du abgebrochen hast. Flucht vor der Angst lässt die Angst dich verfolgen. Sie bekommt dann Mut und wächst, während Dein Selbstbewusstsein kleiner wird. Gehst Du auf die Angst zu, wird sie kleiner. Dazu brauchst Du den Mut, Dich Deiner Angst zu stellen. Dabei kann Dir der Therapeut helfen. Wenn Dich allerdings die Angst überwältigt hat, als Du die Übungen gemacht hast, wäre hier eine andere Vorgehensweise möglich.
    LG Sonnenkraut

  3. #3
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    Hallo Sonnenkraut!

    Ich glaube du hast eine Falsche vorstellung von den Sitzungen die ich bei diesem Psychologen hatte ... aber du kannst es natürlich nicht wissen warst ja nicht dabei.

    Nun ja es war so... erstmal hab ich ihm erzählt was mir auf dem herzen liegt. Danach hat er angefangen so sachen zu erzählen wie Angst ist nützlich zum beispiel wenn wir in freier wildbahn einen Löwen begegen haben wir angst und klettern auf einem baum würden wir das nicht tun würden wir gefressen werden ... mal abgesehn davon das ich mir sicher bin das ein Löwe auch auf einen Baum kommt war das keine großartig hilfreiche Erkenntnis

    als nächstes erzählt er davon das es die möglichkeit gäbe entspannungs Übungen zu machen dann zählt er das volle Programm auf von selbsthypnose bis Progresive Muskelentspannung als nächstes erzählt er es gäbe die Möglichkeit ein Tagebuch zu schreiben damit man die Gedanken nicht mehr im Kopf hat (war der einzig etwas nützliche tipp) dann ging das ganze weiter mit man könnte auch Sport machen weil das auch den Geist etwas lockert ... Das ganze ging dann 3 sitzungen er hat immer und immer wieder das selbe gequatscht da kam wirklich nichts produktives bei rum er hat weder gesagt wie diese Entspannungsübungen gehn noch ist er irgenwie konkrett auf irgenwas von mir erzähltem Eingegangen. Deshalb habe ich Abgebrochen.

    Und zu deiner anderen Frage nein bzw ich weiß es nicht ob die Angst auftaucht wenn ich solche Übungen mache weil ich hab noch keine gemacht.

  4. #4
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    Hallo Worle
    Danke für Deine Ergänzung. Jetzt kann ich das nachvollziehen.
    dann zählt er das volle Programm auf
    Das stellt sich mir so vor mein geistiges Bild, dass er Dir einen "Katalog" vorgelegt hat und Du Dir dann aussuchen konntest, was Du nehmen willst. Er sollte Dir aber die richtige Empfehlung geben. Du warst halt schon weiter wie der Therapeut.
    da kam wirklich nichts produktives bei rum er hat weder gesagt wie diese Entspannungsübungen gehn noch ist er irgenwie konkrett auf irgenwas von mir erzähltem Eingegangen.
    Da stimme ich Deiner Entscheidung abzubrechen voll zu! Der Therapeut war "nicht passend" für dich. das kommt leider vor, ebenso dann wieder viel Wartezeit.Bei dem Vergleich mit dem Löwen denke ich hatte die Metapher einen Spagat zu leisten, der nicht hinhaut.
    war beim Arzt der mit mir das volle Programm durchgezogen hat aber immer ohne befund.
    Ängste sind die Ursache für viele körperliche Symptome. Angst weg, Beschwerde weg. Die Konzentration des Therapeuten auf die Angst bezogen war vielleicht richtig, nur - ob Therapeut und Therapieform die richtigen waren, würde ich auch bezweifeln.
    LG Sonnenkraut

  5. #5
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    Hallo Sonnenkraut!

    Danke für deine Antwort... Ja der Therapeut war echt Suspekt ein wunder wie der seinen Titel bekommen hat. Naja ich weiß nicht du hast sicher recht wenn ich keine Angst mehr habe dann könnten sich sicher einige beschwerden legen allerdings bin ich mir nicht sicher was zu erst da ist die Angst oder der Schmerz der die Angst auslöst ich würde fast zu letzterem dendiren. Aber lassen wir die Angst doch mal kurz bei Seite hast du eventuell eine Idee was diese Unlust betrifft wie gesagt ist zuerzeit das was mich am meisten belastet wenn ich diese Unlust wegbekomme dann habe ich eventuell auch wieder mehr Mut um all die anderen Dinge wie zum Beispiel die Angst anzupacken.

  6. #6
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    Hallo,
    hast du eventuell eine Idee was diese Unlust betrifft wie gesagt ist zuerzeit das was mich am meisten belastet wenn ich diese Unlust wegbekomme dann habe ich eventuell auch wieder mehr Mut um all die anderen Dinge wie zum Beispiel die Angst anzupacken.
    Ja wie gepostet habe ich vorerst nur ein Bild vom ...Abbruch.
    wenn ich diese Unlust wegbekomme
    Da würde ich als erstes an eine Situation denken, welche Dir (Motivations-)Energie entzieht. Vielleicht fällt Dir hierzu schon etwas ein.
    Das Kiffen wurde immer mehr und auch mit den Trinken hatt sich nicht mehr aufs Wochenende beschränkt
    Hier sehe ich wieder eine Folge von "etwas betäuben".
    Übrigens beziehn sich diese Ängste nicht nur auf mich selbst sondern auch auf Personen die mir nahe stehen wie Freunde und Familie.
    Da sind sie doch wieder, diese Ängste, von denen wir uns abwenden sollen.
    Aber lassen wir die Angst doch mal kurz bei Seite...
    verliere ich mich irgenwie in meinen Gedankenwelten ich lese Comics , zocke am PC oder schaue mir Si-fi Filme
    von was versuchst Du eigentlich Deine Gedanken abzulenken oder zu betäuben?
    Am liebsten würde ich mit der Lustlosigkeit anfangen ?
    Würde ich so als Ergebnis sehen, nicht als Quelle.
    Aus diesen Angaben kann ich mir leider nicht viel aufbauen.
    Gruß Sonnenkraut

  7. #7
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    Hallo Sonnenkraut!

    Ich habe deinen Beitrag gestern Abend schon gelesen und mache mir seit dem Gedanken über deine Fragen

    Da würde ich als erstes an eine Situation denken, welche Dir (Motivations-)Energie entzieht. Vielleicht fällt Dir hierzu schon etwas ein.
    von was versuchst Du eigentlich Deine Gedanken abzulenken oder zu betäuben?
    Alledings muss ich dir ehrlich sagen bisher bin ich zu keinem Ergebniss gekommen. Es gibt werde eine Situation die mir die Kraft entzieht noch etwaswo ich sage davon möchte ich mich ablenken bzw weglaufen, betäuben zumindest ist mir nichst bewusst.

    Nur auf eines kann ich dir eine konkrete Antwort geben.

    Zitat:
    Das Kiffen wurde immer mehr und auch mit den Trinken hatt sich nicht mehr aufs Wochenende beschränkt
    Hier sehe ich wieder eine Folge von "etwas betäuben".
    Da hast du recht das war eine Folge von etwas betäuben ... Liebeskummer dachte das hätte ich schon deutlich genug geschrieben ... aber gut der ist ja nun lange lange vorbei und die Sache ist geklärt Vergeben und Vergessen also der ist es sicher nicht den ich versuche zu betäuben. (weis auch gar nicht ob es was mit meinen Problemen zu tun hat ich habe es nur angeführt weil zu dieser Zeit alles begann.. ob es damit zumsammen hängt kann ich nicht sagen)

    Was würdest du denn für Angaben brauchen um dir etwas aufzubaun ?
    Geht wahrscheinlich gar nicht über ein Forum oder kann ich dir irgenwie behilfleich sein... vorrausgesetzt du möchtes dir überhaupt etwas aufbauen

    Danke für deine Antworten !

  8. #8
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    Hallo
    Mit "aufbauen" meine ich ein "geistiges Bild", das sich wie ein Puzzle zusammensetzt. Wie man ein Puzzle zusammensetzt, bedarf wohl keiner Erklärung. ist aber ohne Vorlage schwieriger.

    Ich kann Deinen Gedanken nur Impulse geben, nicht mehr! klar?
    Es gibt werde eine Situation die mir die Kraft entzieht noch etwaswo ich sage davon möchte ich mich ablenken bzw weglaufen, betäuben zumindest ist mir nichst bewusst.
    Ja, ich denke da eher an etwas Unbewusstes. Das kann Dein Bewusstsein nicht ergreifen/ er-fassen bzw. sehen.
    bin ich mir nicht sicher was zu erst da ist die Angst oder der Schmerz der die Angst auslöst
    Ich denke eher an die Interpretation zu einem Angst auslösenden Gedanken in Hinblick auf eine zukünftige Situation. Vielleicht erhältst Du einen Hinweis beim Blick in Maslows Bedürfnispyramide.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maslows...Crfnispyramide (Ich hoffe, das Einfügen des Links hat geklappt)
    Gruß Sonnenkraut

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