ja danke das weis ich doch auch aber ist doch klar das ich denke das ich das jetzt für ihn machen will weil ich ihn liebe...aber ich muss das für mich machen weil was nicht stimmt weil alles nicht stimmt
ja danke das weis ich doch auch aber ist doch klar das ich denke das ich das jetzt für ihn machen will weil ich ihn liebe...aber ich muss das für mich machen weil was nicht stimmt weil alles nicht stimmt


Ich formuliere es mal ganz vorsichtig so:
Es ist absolut verständlich und nachfühlbar, dass Du momentan so denkst!
(Daher ist es ja auch kein Vorwurf an Dich gewesen!)
Und dennoch ist es leider auch so, dass Dir dieses Denken im Weg stehen wird: es wird Dich davon abhalten, Dich der eigentlichen Themen, die hinter allem stecken, annehmen zu können.
Die Therapie wird so, im besten Fall, nur mühsamer und langwieriger - im schlimmsten Fall wird sie gar nicht erst greifen können, weil Du Dich so nicht auf sie und ihre Inhalte einlassen kannst.
Das, was einen Menschen dazu bringt, sich immer wieder auf eine bestimmte Weise zu verhalten, auf eine bstimmte Weise zu reagieren, zu denken und zu fühlen: dafür gibt es eben keinen einzelnen "Schalter", den man mal soeben nur finden und dann umlegen muss
Da können so viele Sachen zusammen kommen, die alle eine Rolle dabei spielen und sich gegenseitig anschieben - manchmal sind es Dinge, an die man vorher gar nicht denken konnte, weil sie einem völlig nebensächlich erscheinen.
Wenn Du Dich nicht um sie kümmerst, weil Dir anderes wichtiger erscheint ...
... wirst Du immer auch in den alten Mustern hängen bleiben oder in sie zurück fallen.
Wenn so vieles nicht stimmt ...aber ich muss das für mich machen weil was nicht stimmt weil alles nicht stimmt
... dann gibt es auch vieles aufzuräumen und anzugehen
Wie willst Du wissen können, ob Du jetzt auch schon an den richtigen Stellen suchst?
Mal was ganz anderes: was wäre, wenn diese Gedanken und diese Eile nicht die Folgen der Probs wären, sondern ein Teil ihrer, tiefer liegenden, Wurzeln?!
Dann würdest Du nur an den Symptomen herumkratzen, aber die eigentlich wichtigen Dinge völlig außenvor lassen ...
Nicht sehr hilfreich, oder?
Sorry hierfür jetzt: sorge doch erst einmal dafür, wieder in Dir selbst zur Ruhe zu kommen und zu Dir selbst zu finden - wer weiß, ob dann auch diese Beziehung zu diesem bestimmten Mann immer noch die gleiche Bedeutung hat wie jetzt.
Vielleicht hängst Du ja an ihr aus Gründen, die mehr mit Deinen Defiziten (gegen die Du ja was tun willst) zu tun haben, als mit ihm oder dem, was Du von ihm zu bekommen glaubst.
"Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
(mongolisch)
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„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
(Immanuel Kant, 1724 - 1804)
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