Hi,
Ein guter Freund von mir kam heute zu mir. Er ist 19 Jahre alt und hat die letzten 2 Jahre regelmäßig gekifft, ca 1-2 Gramm.
Dazu kam noch exzessiver Alkoholkonsum an den Wochenenden, des öfteren auch in Verbindung mit Gras.
Seit etwa einem halbem Jahr berichtet er von selbstdiagnostizierten Depressionen, hat danach aber trotzdem unregelmäßig weiter geraucht.
Vor über einem Monat hat er, auf Grund der Nebenwirkungen, ganz damit aufgehört.
Die letzten Woche habe ich fast garnichts von ihm gehört und es schien mir als würde er sich isolieren.
Nun erzählte er mir heute davon, dass er völlig feritg ist und nicht mehr weiter weiß. Er findet keinen Gefallen mehr an dem was er tut, hat keine Lust mehr irgendetwas zu unternehmen.
In der Nacht wacht er nach Albträumen regelmäßig zur selben Zeit auf und kann nicht mehr einschlafen.
Auch denkt er, dass er schwul ist, weil er keinen Spass bzw Befriedigung mehr an Sex mit seiner Freundin (seit 5 Jahren zusammen) hat.
Die Angst homo zu werden hat ihn nach seiner Aussage auch dazu gebracht über Suizid nachzudenken. -> er verabscheut homosexualität
Zu seiner Persönlichkeit kann ich sagen, dass er narzistische und egozentrische Züge hat.
Seit der Pubertät hat er, wie ich, Probleme mit seiner Mutter, die versucht seine Lebensweise zu verändern und Ansichten, welche sie selber hat, auf ihn zu übertragen.
Wir teilen auch die Charaktereigenschaft, dass wir immer das gemacht haben wodrauf wir Lust hatten, was Spass macht, ohne sich lange mit Konsequenzen zu beschäftigen.
Dieses Gefühl will er nun wieder haben, er will wieder Spass am Leben finden.
Was kann er tun um einen Sinn in seinem Leben zu finden?
Empfehlt ihr eine Behandlung mit Antidepressiva/Medikamenten?
Wo kann er kompetente Hilfe finden?
Wie kann ich ihn als Freund unterstützen?
Gruß und vorab Dank für eure Hilfe, Lu77


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