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Thema: Depressiver Vater HILFE!

  1. #1
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    Standard Depressiver Vater HILFE!

    Hallo Leute. Ich bin 15 Jahr alt und wie die Überschrift schon sagt, habe ich einen depressiven Vater. Mein Vater ist vor ca. 3 oder 4 Jahren an Depressionen erkrankt. Er war 6 Wochen in einer Kur in einer Psychiatrischen Anstalt. Ihm wurden Tabletten verschrieben ( Trevilor ). Ging soweit gut. Hin und wieder mal ein Rückschlag, da es ja normal ist. So, meine Mutter ist durch meinen Vater auch depressiv geworden, jedoch nur leicht. Sie geht zur Therapie bei der besten Therapeutin und Psychologin aus dem Süden Deutschlands ( bestätigt jeder andere Psychologe ). Meinem Vater geht es jetz schon seit ner Weile nichtmehr besonders gut. Er hat den Kontakt zu allen Verwandten und Bekannten abgebrochen und geht nur noch raus, er kommt manchmal 2 Tage nicht nachhause. Nur in Diskos und sonst wo unterwegs. Die Psychologin meiner Mutter meinte es liege an einer weiterführenden Phase von den Depressionen die er davor hatte, sprich aus der alten Depression ist eine neue entstanden. Er wirft auch meiner Mutter sachen vor ohne nichtmal einen Hauch Verdacht schöpfen zu können wie in etwa du klaust mir Geld, betrügst mich, und und und... Die Therapeutin meiner Mutter hatte auch gemeint die in der Anstalt haben ihm ein falsches Kombinierungsmittel gegeben, dass gegen seine Alpträume ankämpfen soll, das was die ihm gegeben haben war ein falsches Medikament. Die Therapuetin weiss genau welche Tabletten er braucht und was ihm fehlt. Problem nur, mein Vater hat auch seinen Psychologen aber mein Vater meint er wäre dumm und möchte nichtmehr zu ihm gehen, für ihn sind alle Ärzte dumm. Die Therapeutin meiner Mutter und der von meinem Vater stehen schon die ganze Zeit in Kontakt und beraten sich wie sie meinem Vater helfen können, nur er muss nur noch hingehen. Er selber sieht sich als Gesund und braucht keine Ärzte mehr. Wenn wir ihm sagen geh doch zum Arzt, meint er ihr seid gegen mich ihr wollt mich nur in die Anstalt wieder schicken... Ich weiss nicht mehr weiter, verdammt. Ich bin total am verzweifeln.. Ich bitte euch gebt mir wenigstens ein paar Tipps, die mir helfen ihn dazu zu überzeugen doch mal zu seinem Psycho-Doc zu gehen. Danke für eure Antworten!

  2. #2
    Schreiberling
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    Unglücklich

    So schnell wirst du ihn wohl nicht überzeugen können. Er lässt sich nicht zwingen und schon gar nicht zu Medikamenten.

    Weißt du denn darüber bescheid, wie es zu diesen Depressionen gekommen ist? Das ist das allerwichtigste, um ihn verstehen zu können. Je nachdem kannst du dann auch seine Handlungen besser nachvollziehen. Mich würde zum Beispiel interessieren, warum er in seinem Alter so viel in Diskos abhängt. Es ist sehr fördernd für die Stimmung und sollte ihn eigentlich aufheitern, aber es ist ungewöhnlich für einen Vater.

    Habt ihr anfangs alles mit professioneller Hilfe geregelt oder habt ihr erstmal selbst versucht, mit ihm Lösungen zu finden? Es könnte sein, dass er sich von euch leicht "verraten" fühlt. Auch wenn ihr beide wahrscheinlich gar keine Ahnung habt, wie ihr ihm helfen könnt und von ihm verständlicherweise wenig Vorschläge kommen. Fragt ihn doch mal direkt, wie er die Situation empfindet und was er konkret als Alternativen vorschlägt. An der Stelle müsst ihr ihm zuhören können. Wenn ihr gleich alles bewertet, macht es das ganze vielleicht noch schlimmer.

    Es gibt ein paar Tipps im Internet wie man mit Depressiven umgehen kann. Ein Patentrezept findest du aber nicht, weil jeder Fall einzigartig ist und auch so behandelt werden sollte. Wie gesagt, verstehen wäre für mich sehr wichtig.
    Außerdem darfst du nicht vergessen, dass du hier eine unbequeme Position einnehmen musst und das für dich leicht überfordernd ist. Du bist Kind aber irgendwo auch Freund und Erzieher deiner Eltern geworden. Wenn dir alles zu viel wird, dann sind das Warnhinweise.

    Manchmal kann auch eine andere Art der Kommunikation helfen. Briefe schreiben, zeichnen, gemeinsam picknicken, Körperkontakt, usw. Wichtig ist, dass du beide dann ansprichst, wenn sie halbwegs entspannt sind.
    aufwachen, träumerle...!


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