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Thema: Der beste Freund und der feste Freund - Freundschaft und Liebe

  1. #1
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    Standard Der beste Freund und der feste Freund - Freundschaft und Liebe

    Hallo ihr Lieben

    Mir ist etwas ganz trauriges widerfahren...
    Mein bester Freund war 6 Jahre lang an meiner Seite, ein Jahr davon waren wir ein Paar. Die letzten 4 waren wir nur Freunde, unternahmen und lachten viel. Doch es gab ab und an ziemliche Probleme - immer wenn ich einen festen Partner hatte, verlor mein bester Freund den Verstand. Er brach dann immer den Kontakt mit mir ab, aus Gründen, die er mir nicht nannte. Er sagte mir noch etwas für mich empfand... so beschloss ich, meine Beziehungen vor ihm geheim zu halten. Wie man sich vorstellen kann, hielten die dann auch nicht sonderlich lange...
    Nun habe ich aber seit 6 Monaten eine wundervolle Beziehung mit einem tollen Partner und ich wollte nun endlich die Karten offen legen. Ich erzählte meinem besten Freund davon, ich dachte, es würde nun für ihn ok sein, da er sich sehr von mir distanziert hatte. Anfangs schien er auch ruhig und ich dachte mir, dass nun endlich alles gut wäre... doch nach weniger als einer Stunde nach der Höllenbotschaft, warf er mir unzählige Dinge vor, als hätte ich mit ihm eine Beziehung geführt und ihn betrogen!

    Er sagte dann, er möchte mich nie wieder sehen. Und seither habe ich ihn nicht mehr gesehen. Doch ich vermisse ihn!
    Gibt es einen Weg meinen besten Freund wieder zu haben und gleichzeitig eine Beziehung zu führen? Ich hatte ihm ja angeboten, nichts von meinem Partner in Gesprächen zu erwähnen. Ich wünschte mir, mein bester Freund wäre nicht mehr in mein Leben gekommen, als wir uns damals getrennt hatten. Für mich ist er es, der mich betrogen hat - er hat mir Freundschaft vorgespielt und sagte nie, was er wirklich wollte. Es tut mir unbeschreiblich weh, dass er nun fort ist.. wie soll ich damit umgehen?

    Danke schon mal für kostbaren Rat

  2. #2
    Neuling Avatar von happy0202
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    Die Situation ist schwierig. Besonders weil es in der Vergangenheit liegt und man danach immer schlauer ist/wird. Außerdem beschränkt sich die Lage darauf, das du mit einem Verlust umzugehen hast, der ja dein Freund ist. In erster Linie würde ich dir raten, ihm auch die Zeit zu lassen. Denn wenn es stimmt, das er dich Zeit noch was für dich empfunden hat, so wird es ihm mehr weh tun, dich nicht in einer festen Beziehung haben zu können, als wie für dich, ihn verloren "zu haben" . Doch dabei mach ich dir keine Vorwürfe. Liebe ist so ein unfassbar tiefes Gefühl, was das Schönste und gleichzeitig der schlimmste Schmerz sein kann. Sowohl für Freunde ,als auch in ernsthaften Beziehungen.

    Mein Rat an dieser Stelle für dich :

    Gib ihm Zeit.
    Lenke dich ab.
    Ich geh davon aus, das du bald eine Möglichkeit findest, mit ihm zu reden. Ich hoffe es sehr.
    Ganz klar zu erkennen, wie du schreibst, dein bester Freund hatte noch tiefe Gefühle für dich . Wie du dich ihm gegenüber verhalten hast, die letzten 6 Monate, wäre interessant. Denn letztendlich genießt man immer Anerkennung und Bindung von Menschen, die man mag. Vielleicht hast du zu viel gegeben, er zu viel interpretiert.

    Sicher bin ich mir nicht, ob das ein Rat ist. Versucht die Situation einzuschätzen und ein paar Worte, vom Außenstehen, können ja auch helfen.

    Alles Gute

  3. #3
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    Zitat Zitat von Siiia Beitrag anzeigen
    Mein bester Freund war 6 Jahre lang an meiner Seite, ein Jahr davon waren wir ein Paar. Die letzten 4 waren wir nur Freunde,
    Das hier...

    Zitat Zitat von Siiia Beitrag anzeigen
    Ich wünschte mir, mein bester Freund wäre nicht mehr in mein Leben gekommen, als wir uns damals getrennt hatten. Für mich ist er es, der mich betrogen hat - er hat mir Freundschaft vorgespielt und sagte nie, was er wirklich wollte.
    ....und dann das.
    Er kann dir keine Freundschaft vorspielen, wenn ihr wie du sagst, zusammen wart. Oder meinst du die Freundschaft nach der Trennung?
    Wichtig ist, WARUM ihr euch getrennt habt. Wenn wir das hier aufarbeiten, verstehst du deinen Freund vllt besser.

    Meine Einschätzung ist die, dass ihr das eine Jahr ganz glücklich wart, dann hat er sich irgendwann nicht mehr männlich genug bzw attraktiv genug für dich verhalten, sodass die Trennung von DIR ausging. Das hat er zwar verkraftet, begehrt dich aber insgeheim weiterhin. Denn wenn das nicht so wäre, wieso fährt er denn jedes mal so aus der Haut, wenn du einen neuen Typen vorzeigst? Obendrein wurde vllt noch falscher Beziehungsstatus kommuniziert. Er meinte vllt noch, ihr wärt ein Paar und für dich war das anders.

  4. #4
    Neuling
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    Ich meine die Freundschaft nach der Trennung, ja.

    Die Trennung ging auch von mir aus... die Beziehung mit ihm war für uns beide die erste. Da muss ich auch gestehen, dass er für mich noch nie anziehend war - die Beziehung führte ich aus schlechtem Gewissen, da er mir durch eine sehr schwere Zeit geholfen hatte und mir danach seine Gefühle gestand... ich wollte ihn damals nicht abweisen und dachte, es würde eventuell gut gehen. Dann war es zu viel für mich, ich begann mich immer furchtbar unwohl zu fühlen, wenn er mich umarmte/anfasste und so beendete ich das Ganze. Wir hatten dann ein Jahr keinen Kontakt und trafen dann durch Zufall wieder aufeinander.

    Mh das mit dem falschen Beziehungsstatus, da könnte wirklich was dran sein.. wir verbrachten mehrmals wöchentlich viel Zeit miteinander, unternahmen viel. Wir erzählten uns auch gegenseitig alles unsw .. Er hatte im letzten 'Streit' sogar erwähnt, dass es für ihn an eine Beziehung grenzte (ohne körperlichen Aspekt). Aber bitte, er hätte doch irgendwann mal etwas sagen können? Zudem arbeiten wir beide ständig an unserer Persönlichkeit/ an unserem Selbstbewusstsein und halfen uns gegenseitig unsere Problemchen/Kindheitskomplexe aufzuarbeiten.

    Er hatte sich in den letzten Wochen vor der Offenbarung auch sehr von mir distanziert und ich mich wohl such von ihm, er war schrecklich eifersüchtig, da ich in diesen Wochen viel mit Freundinnen unternommen hatte. Er fühlte sich "ersetzbar und unerwünscht" und ich konnte ihm nicht klar machen, dass dies nicht der Fall ist und dass er doch auch mal etwas Initiative zeigen könne.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Siiia Beitrag anzeigen
    Die Trennung ging auch von mir aus... die Beziehung mit ihm war für uns beide die erste. Da muss ich auch gestehen, dass er für mich noch nie anziehend war - die Beziehung führte ich aus schlechtem Gewissen, da er mir durch eine sehr schwere Zeit geholfen hatte und mir danach seine Gefühle gestand... ich wollte ihn damals nicht abweisen und dachte, es würde eventuell gut gehen. Dann war es zu viel für mich, ich begann mich immer furchtbar unwohl zu fühlen, wenn er mich umarmte/anfasste und so beendete ich das Ganze.
    Dann muss man leider sagen, dass dich die Hauptschuld trifft. Du gehst eine Beziehung zu jemandem ein, zu dem du keinen sexuellen Bezug hast; sogar unwohl fühlst du dich, wenn er dich berührt und hast ihm das EIN (!) Jahr vorgegaukelt? Das ist schon ein Hammer.
    Natürlich unterstelle ich dir keine böse Absicht. Schließlich war es gut gemeint und ist aus Dankbarkeit passiert. Doch das ändert nichts daran, dass es grob fahrlässig ist, jemandem etwas vorzuspielen und man kann auch nicht missverstehen, dass es eine Beziehung zwischen euch war:

    Selbst, wenn du nachdem er seine Gefühle gestand, dich nur auf freundschaftlicher Basis mt ihm getroffen hast und meinst, er hätte da was falsch verstanden, dann hast du die Beziehung beendet und etwas, das es nie gab, kann man nicht beenden. Und da es ihn auch getroffen hat, war er auch der Meinung, ihr hättet eine Beziehung. Bis dahin also KEIN Missverständnis. Der erste große Fehler bis hierher kam von dir. Aber ich sprach von Hauptschuld, nicht von alleiniger Schuld.
    Kommen wir also zu "ihm".

    Zitat Zitat von Siiia Beitrag anzeigen
    Mh das mit dem falschen Beziehungsstatus, da könnte wirklich was dran sein.. wir verbrachten mehrmals wöchentlich viel Zeit miteinander, unternahmen viel. Wir erzählten uns auch gegenseitig alles unsw .. Er hatte im letzten 'Streit' sogar erwähnt, dass es für ihn an eine Beziehung grenzte (ohne körperlichen Aspekt). Aber bitte, er hätte doch irgendwann mal etwas sagen können? Zudem arbeiten wir beide ständig an unserer Persönlichkeit/ an unserem Selbstbewusstsein und halfen uns gegenseitig unsere Problemchen/Kindheitskomplexe aufzuarbeiten.
    ...das ist eine vertrauensvolle Beziehung, aber keine sexuelle Beziehung. Jedem Mann muss klar sein, dass eine Beziehung in diesem Sinne erst mit sexuellen Kontakt eine ist. Und ja, da hätte er zumindest was sagen müssen. Erforderlich wäre es aber gewesen, dass er die sexuelle Initiative ergreift und schaut, ob du das zulässt. Hättest du das NICHT zugelassen, wäre für ihn klar gewesen, dass es nur Freundschaft war. Er scheint aber in diesen Dingen auch nicht besonders weit zu sein, wenn er nicht merkt, dass man ihm 1 Jahr nur eine Beziehung vorspielt.

    Zitat Zitat von Siiia Beitrag anzeigen
    Er hatte sich in den letzten Wochen vor der Offenbarung auch sehr von mir distanziert und ich mich wohl such von ihm, er war schrecklich eifersüchtig, da ich in diesen Wochen viel mit Freundinnen unternommen hatte. Er fühlte sich "ersetzbar und unerwünscht" und ich konnte ihm nicht klar machen, dass dies nicht der Fall ist und dass er doch auch mal etwas Initiative zeigen könne.
    Naja, er war halt im Voraus von dir traumatisiert und du tust ihm mit dieser "Freundschaft" nochmal dasselbe an. Sicher, er hätte auch die Inititative ergreifen können, wie oben erwähnt. Aber nachdem du ihm 1 Jahr was vorgegaukelt hast, meinst du nicht, dass du zumindest ein klärendes Gespräch mit ihm hättest führen können? Dass zwischen euch jetzt nichts mehr läuft und ihr nur unter dieser Bedingung Freunde bleibt?

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