Der Morgen
Ein schwacher Lichtstrahl fällt
Durch Fenster in das Zimmer
Er zart Dich nur erhellt
Wie aufgestobner Glimmer
Wie weich, wie Unschuld rein
Dein Antlitz gleichsam leuchtet
Gleich erstem Sonnenschein
Vom Tau noch angefeuchtet
Du scheinst zu träumen noch
Von unendlichen Weiten
Steigt Sehnsucht in mir hoch
Möcht Dich im Traum begleiten
Kaum spürbar lächelst Du
Bewegst Dich noch sehr sacht
Wendest sogleich Dein Kopf mir zu
Dein Blick mich glücklich macht
Dann bist Du wach und schaust mich an
Mit Güte, Sanftmut und Verlangen
Ziehst Sonnenstrahlen magisch an
Ein lächeln liegt auf Deinen Wangen
Wie liebe ich doch dies erwachen
Die erste Stunde scheuen Lichts
Was kann mich glücklicher noch machen?
Als so ein Tagesanbruch? Nichts!
(c) 2011 Cyrano


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