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Thema: Der Neid des Reichtums

  1. #1
    Neuling Avatar von marlowe
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    Standard Der Neid des Reichtums

    Eine besondere Form des Neides gibt es von Menschen mit hohem Einkommen auf die mit wenig einkommen. Es ist kein Geldneid sondern der Neid, dass die weniger Arbeiten 'müssen' um ihre Form von Leben zu finanzieren. Dies kann man immer wieder feststellen wenn man hört wie diese Menschen über Kleineinkommen reden.

    Viele mit hohem Einkommen arbeiten viel um sich ihren sehr materialistischen Lebensstil leisten zu können. Sie verlieren dabei total aus den Augen, dass sie dies ändern könnten wenn sie wollten.

    Bin gespannt auf Reaktionen zu meiner Beobachtung

  2. #2
    Neuling
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    ..........
    Geändert von Semiramis (19.08.2011 um 19:01 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Zitat:
    Viele mit hohem Einkommen arbeiten viel um sich ihren sehr materialistischen Lebensstil leisten zu können

    Dann sollte man diesen Menschen mal Leute mit geringem Einkommen zeigen die auch ihre 50 oder mehr Stundenwoche abrackern.
    Asistenzärzte, Krankenschwestern, Sanitäter, Selbständige mit kleinen Blumen-Bäckerei oder anderen Geschäften, LKW-Fahrer die auf dem Bock die Stunden vertuschen müssen, Paketdienste, Sicherheitsdienstler in speziellen Wachdiensten, und und und, die Liste liese sich undendlich weiterführen.

    Als ob Menschen mit hohem Einkommen die einzigen sind die hart arbeiten.
    Sowas macht mich echt sauer.

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  5. #4
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    Seramis: da gibt es neben dem "danke" ein "deinen Dank löschen", falls Du das willst

    Marlowe, kann es sein, dass Du gar nicht die Reichen meinst, sondern maximal die obere Mittelschicht? Ich glaube, es ist nicht Neid, sondern die Angst vor dem Abstieg, vor dem letztlich niemand so wirklcih sicher sein kann. Und gerade in der Mittelschicht wird deswegen gern nach unten getreten (siehe die ganzen Stammtischparolen zum Thema Hartzler - Sozialschmarozer usw.)

    Bei den richtig Reichen wird der Prozentsatz derer, die sich den Reichtum wirklich durchs Schaffen erarbeitet haben, sehr gering sein. Die Mehrheit wird wohl eher durch Geldgeschäfte und Angehörigkeit des "Geldadels" durch Geburt bzw Heirat sein.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Semiramis (19.08.2011)

  7. #5
    Neuling Avatar von marlowe
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Marlowe, kann es sein, dass Du gar nicht die Reichen meinst, sondern maximal die obere Mittelschicht?
    Also eine echte obere Mittelschicht habe ich noch nicht ausgemacht. Die die so wirken leben meistens auf Schulden und können sich oft die einfachsten Dinge nicht leisten weil sie Auto, Haus etc abbezahlen müssen.

  8. #6
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Bei den richtig Reichen wird der Prozentsatz derer, die sich den Reichtum wirklich durchs Schaffen erarbeitet haben, sehr gering sein. Die Mehrheit wird wohl eher durch Geldgeschäfte und Angehörigkeit des "Geldadels" durch Geburt bzw Heirat sein.
    Dies sehe ich wie Gaby. Die richtig Reichen die ich kenne, oder von denen ich über Dritte höre, sind nicht berufstätig. Sie verwalten bestenfalls ihr eigenes Vermögen, haben aber auch hierzu regelmäßig Angestellte.

    Was mich allerdings wundert, ist, dass die mir bekannten Personen alle ein abgeschlossenes Hochschulstudium und regelmäßig auch einen Dr.-Titel haben. Womöglich sieht es besser aus, mit Abschluss und akademischen Grad den Tag auf dem Golfplatz zu verbringen . Theoretisch bräuchten sie schließlich nicht mal einen Schulabschluss.

    @ marlowe

    Ich weiß nun nicht, was eine echte obere Mittelschicht sein soll. Aber ich kenne durchaus Menschen, die ich persönlich zur oberen Mittelschicht zählen würde (z.B. gehört ein Single mit ca. 5.000 Euro Nettoeinkommen für mich zur oberen Mittelschicht, per offizieller Definition gilt er sogar als "reich"), die aber nie Schulden gemacht haben, da sie z.B. nicht gebaut haben.

    Spätestens beim Hausbau kommt aber auch die obere Mittelschicht in der Regel nicht an Schulden vorbei. In meiner Stadt kostet der qm z.B. bis zu 1.200 Euro. Da steht dann noch kein Haus drauf. Ein winziges Reihen-Hasenkasten-Haus kostet nicht unter 400.000 Euro, von einem repräsentativen Anwesen ganz zu schweigen, denn da geht man in den Millionenbereich. Dies können sich nur Multi-Millionäre aus dem Barvermögen leisten - und das ist dann die Oberschicht. Die wären aber dumm, es zu tun, da es sinnvoller ist, solche hohe Beträge gewinnbringend anzulegen und das Eigenheim zu finanzieren, als vielleicht 3 Millionen Euro auf einmal auf den Tisch zu legen. Schulden müssen also nicht zwangsläufig ein Zeichen von fehlender Liquidität sein.

    Allerdings habe ich tatsächlich auch einen Fall erlebt, wo ein pompöses Anwesen gekauft worden war, es bei einer Einladung aber nur billigsten Toast mit Lidl-Gelee gab. Dazu Wasser von "Ja" (Hausmarke von Rewe). Da schauen dann die Gäste doch etwas erstaunt .
    Geändert von Physalis (21.08.2011 um 10:20 Uhr)

  9. #7
    Lib
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    Allerdings habe ich tatsächlich auch einen Fall erlebt, wo ein pompöses Anwesen gekauft worden war, es bei einer Einladung aber nur billigsten Toast mit Lidl-Gelee gab. Dazu Wasser von "Ja" (Hausmarke von Rewe)
    Womit dann bewiesen wäre, dass jeder Mensch seine eigene Armut hat und sich diese nicht immer unmittelbar am Guthaben auf der Bank erkennen lässt...

    LG
    Lib

    Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit:
    Entweder Du machst Licht, dort wo Du bist,
    oder Du gehst in die Sonne.


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  11. #8
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von Lib Beitrag anzeigen
    Womit dann bewiesen wäre, dass jeder Mensch seine eigene Armut hat und sich diese nicht immer unmittelbar am Guthaben auf der Bank erkennen lässt...

    LG
    Lib
    Das sind mal wahre Worte!

    Ich habe auch mal bei einer Dame, die sich offenbar sehr schick fühlte, zufällig einen Blick auf den Wäscheständer geworfen, auf dem die Unterwäsche aufgehägt war.

    Außen hui, innen pfui sage ich dazu nur. Aber dann eine Handtasche für ein mittleres Vermögen mit sich herum tragen.....

    Es ist nicht alles Gold, was glänzt .

    Ich trage dann doch mal lieber keine Jeans für 450 Euro, kann mir aber dafür gelegentlich mal neue Unterwäsche kaufen .

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