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Thema: Der perfekte Therapeut ?

  1. #41
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Löwenzahn,

    sorry, hab nicht immer die Zeit und Möglichkeit, mich ins Forum einzuklinken.

    Wie ich als Patient war? In den Worten meines Therapeuten am Ende der 12 Wochen: "Sie haben mich an meine Grenzen gebracht und waren eine ständige Herausforderung."
    Vor die Tür wurde ich deswegen nicht gesetzt, im Gegenteil.

    Nein, ich habe nicht alles "einfach so" geschluckt oder übernommen, nur weil er da der Profi war, im Gegenteil: man muss mich schon erst einmal von etwas überzeugen ...
    Das heißt aber nicht, dass ich von den meinen abweichende Standpunkte nicht akzeptieren würde. Gute Argumente reichen, dann übernehme ich sie auch so weit wie sie auf mich oder meinen "Fall" anwendbar sind.
    Es geht mir auch nicht darum, wer am Ende jetzt "Recht behält", auch wenn es oft so aussehen mag - es geht mir ums Ausloten der Fallstricke, die man oft leicht übersieht: um die verborgenen Konsequenzen, die es noch hat.

    Was ich in der Klinik schnell ablegen konnte: meine stark ausgeprägte Schutzhaltung, die erst einmal alles rigoros und vollautomatisch abgelehnt hat, das sich für mich bedrohlich angefühlt hat - eigentlich fast alles.

    Ich habe hier die ganze Zeit Deine negativen Erfahrungen (die Du ja gemacht hast - es ist vieles nicht so gelaufen, wie es hätte laufen können oder sollen) und ihre Konsequenzen für Dich im Hinterkopf gehabt.
    Dass ich mir Dein komplettes Fühlen nicht wirklich 1:1 vorstellen kann - geht ja gar nicht (umgekehrt aber genauso). Ich bin mir sicher, dass ich einiges von dem, was da alles mit hineinspielt, durchaus auch aus meinem eigenen Leben kenne und daher in den Grundzügen auch nachvollziehen und nachfühlen kann. Nicht nur auf Basis eigenen Erlebens.

    Ich muss dazu nicht zwangsläufig die identischen Erfahrungen gemacht, auch nicht bis ins letzte Detail die gleichen Prozesse durchlaufen haben, um zumindest grob die grundlegenden Prozesse nachfühlen zu können.
    Die Details mögen sich dann zwar immer noch stark unterscheiden (ich bin nicht Du, Du bist nicht ich), aber die Muster selbst ...

    Es klingt jetzt vielleicht aus Deiner Sich "herablassend" (sorry, ist wirklich nicht so gemeint!): wenn man einige dieser Prozesse erst einmal durchbrochen hat, dann gewinnt man auch oft eine andere Sicht auf das, wie sie gewirkt haben. Das heißt nicht, dass es vorher "falsch" oder oder ein "persönlicher Makel" war, was man da empfunden hat.
    Die Sicht vorher war ebenso real und folgerichtig wie das, was danach an "Erkenntnis" kam.
    Etwas zu werten macht einfach keinen Sinn, weil es einem Scheuklappen verpasst - man merkts aber leider oft erst hinterher. Vorher kann man es nur selten sehen - oder es, falls doch, nicht wirklich annehmen.

    Ich habe meine Probs nicht in dem Sinne gelöst, als dass ich sie überwunden und mich von ihnen befreit hätte. Was ich gelernt habe (es gibt dennoch immer wieder Rückfälle!) ist mit ihnen besser umzugehen und mich nicht mehr so völlig von ihnen dominieren zu lassen.

    Die Angst vor dem Kontrollverlust, dem Ausgeliefertsein und der eigenen Hilflosigkeit, die Panik davor, mein komplettes und gewohntes Leben u.U. auf den Kopf gestellt zu bekommen - warum habe ich mich so lange davor gedrückt, mir Hilfe (echte Hilfe!) zu suchen und mich damit zu arrangieren, dass ich sie auch brauche?!
    Es gab immer irgendeine Möglichkeit, den Konsequenzen aus dem Weg zu gehen, irgendwelche Strategien, mit denen ich mich wieder etwas über Wasser halten konnte - und die sich auch als "erfolgreich" und "richtig" anfühlten ...
    ... wenns dann doch nicht mehr weiter ging, ließ sich ja eine andere finden.
    Und damit fing, wenn ich ehrlich bin, das Spiel nur wieder von vorne an.
    Wirklich gelöst hat das nichts - der Zahltag kam dann dennoch ...
    Irgendwann ging nichts mehr: alle "Strategien" ausgeschöpft und alle haben versagt. No way out ...

    Auch mit Ärzten habe ich nicht unbedingt die besten Erfahrungen gemacht. Von vielen fühlte ich mich nicht verstanden, so, als ob ich Kisuaheli mit nem Chinesen reden würde (und einige von ihnen hatten sicherlich nicht das erforderliche Gespür oder waren zu sehr von ihrer eigenen Weltsicht überzeugt).
    Auch das hat dazu geführt, dass ich dort eher nichts mehr gesagt, sondern mich in mich selbst zurückgezogen habe.
    Zumindest einer von ihnen war in diesem Punkt ne echte Flachpfeife - für ein Kind durchaus ein prägendes Erlebnis.

    Zumindest heute sehe ich aber, dass es zum Teil auch an mir selbst gelegen hat: ich habe aufgehört, die Dinge deutlich genug anzusprechen oder Signale zu geben.
    Ich werfe es mir aber nicht mehr selbst vor: ich konnte es in der damaligen Situation einfach nicht.
    Auch für mich waren Ärzte ein rotes Tuch, wenn es um mehr als die üblichen Wehwehchen ging: kein wirkliches Vertrauen.
    Bei einigen mag es berechtigt gewesen sein (obwohl Vorsicht statt Misstrauen die bessere Wahl gewesen wäre - heute kenne ich den Unterschied), bei anderen aber eben auch nicht - nur dass ich ihnen erst gar nicht die Chance gegeben habe, mir auch mal eine positive Erfahrung vermitteln zu können.
    Meine eigene Verletzheit, meine eigenen Ängste und das gesammelte Misstrauen haben dazu ihren Teil beigetragen - ich hätte dies aber nie sehen können, weil meine eigenen Prozesse dies verhindert haben. Wer will schon wieder verletzt werden, wenn er es verhindern kann?

    Das eigene Elternhaus, das restliche Umfeld ... Solche Fragen oder Themen, wie sich mich erst beschäftigten und später dann auch quälten: nicht ihre Welt, völlig außerhalb ihres Vorstellungsvermögens - und damit durch "man's" vom Tisch gefegt, tabu.
    Es wirkt bis heute nach - er wirkt schon so lange, dass die Muster wohl auch nicht mehr völlig verschwinden können (habs die Tage erst erlebt, wie schnell die wieder zuschlagen und das Kommando übernehmen können).

    Statt Verständnis (ich meine damit nicht Mitleid und Schonung!) gabs etwas anderes: den Schuldbegriff.
    Wenn ich etwas nicht hinbekommen habe, dann hatte ich Schuld daran. Fehler machen dürfen (zutiefst menschlich - es gehört zum Lernen und sich Weiterentwickeln dazu), nicht perfekt sein, Schwächen und wunde Punkte haben - eigene Schuld, da (gefühlt) ein Zeichen von Versagen.
    Wer will sich denn aber ständig schuldig fühlen? Es geht ja nicht mehr um die Frage, wo man warum welchen "Fehler" gemacht haben könnte, um ihn in Zukunft nicht mehr zu wiederholen - es geht darum, das Gefühl zu retten, von anderen weiter wertgeschätzt zu werden.
    Wie aber, wenn man doch schuldig ist ...
    ... also sucht die Seele nach anderen "Schuldigen" und die eigenen Anteile werden ausgeblendet.

    Diese Strategie funktionierte (gerade mit dem "passenden" Umfeld) schnell so gut, dass sie sich verselbständigt hat - meine Welt war dann eben so, wie sie sich anfühlte. Und alles, das da die Tarnkappe hätte wegziehen können, wurde abgelehnt, ausgeblendet - oder eben auch bekämpft, weil alleine die vage Möglichkeit ausreichte, Angst auszulösen.
    Irgendwann geschieht dies vollautomatisch: die Prozesse haben das Kommando übernommen und unternehmen alles, um es nicht wieder abgeben zu müssen.

    Es sind Muster, die in jedem Menschen schlummern!
    Oft genügen Kleinigkeiten, auf die man selbst nicht den geringsten Einfluss hat, um sie ingang zu setzen - sind sie erst angestoßen, beginnen sie zu laufen und sich selbst ihre Bestätigung (ihre Nahrung) zu suchen.
    Sie sind nicht leicht zu erkennen und, wenn doch, oft schon so mächtig geworden, dass sie nur schwer zum Anhalten zu bringen sind - gerade, wenn man es ohne Hilfe von außen machen muss oder will.
    Ich habe meine eigenen sehr lange unterschätzt ...

    Wer hätte sie mir auch so vor Augen halten können, dass ich mich ihnen hätte stellen können??
    Manchmal können Mitgefühl und "einfühlsame Worte" auch helfen, den Weg zur Betonwand zu ebnen, gegen die man dann umso heftiger prallt ...

    So wenig ich reine Konfrontation bei Traumata für sinnvoll halte, so wirksam war sie bei mir, als es darum ging, mich vor dem völligen Absturz doch noch mal wachzurütteln.
    Ich hatte die Wahl (nach nicht einmal 10 Minuten beim Arzt): entweder Vollbremsung und stationäre Therapie, egal wie lange sie dauert, oder demnächst Friedhof, weil der ganze Körper bereits kurz vorm endgültigen Kollaps stand.
    Bedenke, was ich anfangs über meine eigenen Ängste geschrieben habe - ein gefühlter freier Fall ins Bodenlose ...

    Warum sollte ich da dann Deine Person (den Menschen Löwenzahn) "kritisieren"?
    Warum sollte ich Deinen Charakter "angreifen"?
    Da wäre er also wieder: der Schuldbegriff ...

    Ich verwende ihn nicht, noch nicht einmal indirekt, durch die Blume oder im übertragenen Sinne!
    Wenn der Sinn meines Threads aber durch Deine Kommentare gefährdet ist ,werde ich mich vehement dagegen zur Wehr setzen.
    [...]
    Bekenne mal Farbe ,anstelle nur aus Egogründen meine Bemühungen kaputt zu schreiben .
    Es gibt hier vielleicht ein paar Leute ,die ernsthaft an meinen Ideen interessiert sind ,sich nur nicht trauen mitzudiskutieren ,da sie dann auch automatisch als Therapeutenhasser verschrien wären .
    [...]
    Ich habe Dich bis vor kurzem als sehr intelligenten ,geistreichen ,stimulierenden Gesprächspartner angesehen ,bin zur Zeit aber etwas entäuscht .
    Wenn Du mich und meine Beiträge so siehst, dann macht es keinen Sinn, mich hier weiterhin zu beteiligen.
    Ich weiß nicht mehr, wie ich noch formulieren soll, damit ich nicht ständig diese Reaktionen in Dir auslöse
    Und das alles, weil ich es wage, Dir eine etwas andere Perspektive darzulegen (und nicht, sie Dir aufzudrücken!!!)??

    Zum Abschied doch noch etwas, das mein Thera mal gesagt hat (sinngemäß, weil erst später verstanden): Wenn Du nach vorne laufen willst, ohne ständig zu stolpern und hinzufallen, dann macht es keinen Sinn, den Blick nur auf das gerichtet zu halten, was hinter Dir liegt ...

    (Es sei denn, Du bleibst stehen ...)


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  2. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    honeymoon (07.12.2011),Magdolna (07.12.2011),So Ham (06.12.2011)

  3. #42
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    Hallo
    Idee Der perfekte Therapeut ?
    Ich würde gerne eine allgemeine Diskussion zu diesem Thema starten ,auch kritisch gemeinte Antworten und Kommentare von Fachpersonal sind willkommen
    .
    und
    Ich möchte sehr gerne noch ein paar andere Leute zu Wort kommen lassen um zusätzliche Perspektiven und Erfahrungsberichte zu erhalten ,aber da scheint wohl gerade nicht so viel zu Bedarf zu bestehen .

    Dieser Aufforderung möchte ich hiermit nachkommen. Da ich Dein Anliegen von Anfang an gelesen habe, denke ich, schon hier bekommt die Diskussionen eine persönliche Note. Für mich interpretiere ich implizit den Vorwurf, "nicht ausreichend beachtet zu werden" - und Dich mit Deinem Thema möglicherweise "in Frage gestellt zu" sehen. Darf ich das so stehen lassen?

    Darkstar hat das schon formuliert:

    Deine eigene Betroffenheit und wie sie sich vielleicht auf Deine Wünsche hier auswirken können - eigentlich wäre das ja trotzdem ein Thema in sich.
    Ganz so unabhängig sind diese Dinge ja nicht voneinander - Du hast (negative) Erfahrungen gemacht, die Dich prägen.
    Und die fließen hier auch deutlich mit ein - auch wenn das Thema selbst berechtigt und wichtig ist, so bekommt es dadurch doch noch eine zusätzliche Note
    Die Frage ist halt nur: würdest Du dies ebenfalls thematisieren wollen?


    Mit Deinen Worten bestätigst Du dies doch auch. (?):
    Und ja -sicherlich ist da auch noch etwas Groll bei mir vorhanden ,wodurch das Thema subjektiv beinflusst wird .
    Und trotzdem bemühe ich mich nach besten Kräften um Sachlichkeit .

    Das erkenne ich auch so. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es Dir fallen dürfte, noch aktuelle Verletzungen objektiv zu betrachten.
    Ich war mit Sicherheit ein schwieriger Fall und meine mangelnden Kommunikationsfähigkeiten haben auch nicht geholfen.... ...Ich bin hier von einem Beispiel am Anfang meines Erwachsenenlebens ausgegangen ,wo ich ein sehr zerbrochener ,fragiler höchstgradig selbstmordgefährdeter Teenie war ohne irgendeine Hoffnung auf Besserung .
    -Könntest Du bitte nochmal konkret darstellen, wie Du (aus heutiger Perspektive) anstelle des zuständigen Psychiaters gehandelt hättest?

    Und von So Ham:
    Meinen Respekt, dass Du Dich hier so intensiv mit Deiner Geschichte auseinander setzt.
    Auch meinen Respekt!
    PS: Über all dem möchte ich Dir für diese mM wichtige Thematisierung danken.
    LG
    ------------------------------------------------------------------------------------

    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Sonnenkraut für den sinnvollen Beitrag:

    So Ham (06.12.2011)

  5. #43
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    Kleiner Nachtrag - hab Deinen Post erst gelesen, als ich meinen eigestellt habe:

    So Ham - Hat der Angesprochene nicht das Recht selber zu antworten ?
    Es geht seinerseits wohl um Revierverhalten ,er möchte als der Intelligenteste mit der besten Rhetorik dastehen und kann mit Menschen ,die ihm gleichwertig sind nicht umgehen . Wer austeilen will ,muss auch einstecken Können .
    Schade - ich hatte angenommen, dass Du Austausch suchst ...
    Für Bestätigung sind andere zuständig.

    So Ham "verteidigt" mich nicht, weil ich vielleicht so schöne blaue Augen haben könnte (weder habe ich die wirklich, noch hätte sie die jemals sehen können) - sowas kann ich durchaus selbst ...
    ... wenn ich denn einen Sinn darin sehe.
    Ist es also schon verdächtig, wenn zwei mal eine ähnliche Meinung haben?

    Ich habe diese ständig gleichen Anwürfe hier inzwischen nur sowas von satt!
    Solange ich etwas schreibe, das dem Addressaten ins Konzept passt, bin ich "toll" - gehts aber gegen den Strich, kommen inzwischen regelmäßig Beleidigungen und persönliche Angriffe ...
    Interessant, oder?!

    Ich wünsch Dir alles Gute und drücke Dir die Daumen für Deinen Weg, ehrlich.


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
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  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    So Ham (06.12.2011)

  7. #44
    Loewenzahn
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    Gut ,Sonnenkraut ,und wie wäre es ,wenn wir zur Abwechslung über Deine Therapieerfahrungen reden würden um das Thema allgemeiner halten zu können ?

    Ich verstehe nicht ,dass Leute unbedingt gerade bei diesem Thema mitreden wollen ,wenn sie selber nichts über Therapien zu sagen haben .

    Ich habe hier zum ersten Mal öffentlich über diese Einweisungsgeschichte geredet und es hat mich mehrere schlaflose Nächte gekostet mich dazu durchzuringen .
    Und es ist doch ziemlich unfair ,wenn andere ihre eigene Geschichte im Dunkeln lassen wollen und sich aber das Recht rausnehmen wollen andere in Frage zu stellen .

    Ich sehe diesen Thread für mich vorerst als gescheitert an ,streitet Euch alleine weiter .


    Darkstar ,danke noch mal .
    Du bist der seit langer Zeit beste Gesprächspartner den ich im I-Net hatte .

    Ich verstehe Deine Art zu argumentieren sehr gut ,trotzdem musst Du Dich genauso in Frage stellen lassen wie alle anderen auch .
    Warum dankst Du Menschen für sinnlose Beiträge ,nur weil sie auf Deiner Seite stehen ?
    Du wurdest gerade nur von mir kritisiert ,ich aber von mehreren Seiten ,kannst Du meinen Frust nicht auch nachvollziehen ?

    Du wirkst gleich sehr viel menschlicher ,sympatischer und realer in dem Moment wo Du nicht aus der Adlerperspektive ,sondern mit Deinen eigenen Erfahrungen argumentierst .
    Ich hoffe ,dass wir in Zukunft noch ein paar gute Diskussionen haben werden .

    THE END
    Geändert von Loewenzahn (06.12.2011 um 12:59 Uhr)

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    honeymoon (07.12.2011)

  9. #45
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    Zitat Zitat von Loewenzahn Beitrag anzeigen
    ... eine ... Geschichte aus meinem Leben ,damit die Situation verständlicher wird
    Mir hat bei Dir schon so etwas geschwant. Umsonst kommt niemand zu einer skeptischen Auffassung.

    Meine Erfahrungen sind gänzlich anders als Deine. Meine guten Erfahrungen zu kennen wird Dir auch nichts nützen, es würde Dich schulterzuckend hinterlassen. Ändert ja schließlich nichts an Deinen schlechten Erfahrungen. Du bist da jetzt eben ein gebranntes Kind, Du mußt zwangsläufig aufgrund Deiner Erfahrung mißtrauisch sein. Wär ich an Deiner Stelle auch, mir ginge es wohl genauso.

    Fakt ist eben daß Vertrauen vielfach katastrophal mißbraucht wird. Es gibt unzählige Psychiater und Psychotherapeuten die von falschen Voraussetzungen ausgehen und ihre Klientel massenweise krank machen, weil sie selbst ihre eigene Krankheit nicht sehen können.

    Für einen selbst lohnt es allerdings nicht dagegen aufzuklären oder in den Kampf zu ziehen. Gedankenexperiment, alle Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater sterben über Nacht und alle Psychatrien verdampfen. Seine Probleme hätte jeder noch, nach wie vor. Da kann ich Hundertmal auf den Schuldigen zeigen, es ändert sich nichts.

    Es ist schwieriger für jemanden, der ungerecht behandelt wurde.

    Die Welt ist eben nicht gerecht. Der eine hat es schwerer als der Andere. Jeder muß mit seinem Schicksal irgendwie klarkommen.

    Wenn ich Du wäre, würde ich diesen Beitrag in dem Du Deine Geschichte erzählst ein separates Thema geben wie es ihm gebührt. Es ist nicht die Erfahrung der meisten hier, aber doch eine Erfahrung die es genauso wert ist, gehört zu werden. Wahrheit bleibt Wahrheit. Gut finde ich daran daß er nicht anklagend geschrieben ist, was bei solchen Berichten leider häufig der Fall ist.
    Geändert von Erwin (06.12.2011 um 14:20 Uhr)

  10. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    So Ham (06.12.2011),Sonnenkraut (06.12.2011)

  11. #46
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    Hallo Löwenzahn,

    Du hast keinen Grund überheblich zu werden. Wenn Dir mein Beitrag nicht gefällt kannst Du es einfach sagen.

    Es ist weder meine Aufgabe Dark zu verteidigen, noch hat er das nötig.

    @Dark, dazu würden mich auch die blauesten Augen nicht bringen, wenn ich es nicht will. Ich habe aus gutem Grund die Angabe weiblich rausgenommen, denn das Geschlecht sollte hier keine Rolle spielen. Oder hättest Du die Bemerkung auch bei einem Mann gemacht?

    Zur Sache selbst.
    Löwenzahn, Du wirst es mir überlassen müssen, ob, wann und wie ich über meine Therapieerfahrungen schreibe.
    Du kannst es aber nicht voraussetzen oder in einem gewissen Zeitraum erwarten, nachdem Du die Kraft dazu hattest.

    Ich glaube nicht, dass hier gestritten wurde, aber vielleicht sollte der ein oder andere einiges sacken lassen. Immerhin wurde hier emotional sehr viel angesprochen.
    Ich hoffe es bringt diejenigen weiter.

    Ansonsten bleibe ich bei dem bereits gesagtem.
    Ein guter Therapeut ist emphatisch und kann besonders die tieferen Schichten erahnen. Kann das Tempo dem der Person anpassen. Ist autoritär genug, um eingefahrene Wege als nicht die einzigen aufzuzeigen. Bleibt fair. Und noch einiges mehr.
    Und vor allem ist hilfreich für die betreffende Person.
    Für jeden Topf gibt es einen Deckel. Das ist auch in Therapien so.
    Voraussetzung dafür ist allerdings immer, dass der Patient auch wirklich Hilfe möchte und bereit ist diesen Weg zu gehen.

    Alles Gute
    So Ham
    Geändert von So Ham (06.12.2011 um 14:23 Uhr) Grund: Tippfehler
    '''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''

    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

    ''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''

    Man sollte die persönliche Hölle des Anderen stets barfuß betreten.

    ''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''

  12. Der folgende Benutzer bedankte sich bei So Ham für den sinnvollen Beitrag:

    honeymoon (07.12.2011)

  13. #47
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    OT an:

    @So Ham:

    Gut so! Wirst es nicht glauben: ich hätte sie auch dann gemacht


    OT aus

    Hallo Löwenzahn

    Mein letzter Post:
    Sorry, falls auch ich da jetzt überreagiert haben sollte

    Meine Däumchen setze ich aber unter die Posts, mit deren Aussagen ich übereinstimme - und definitiv nicht, um mir "Verbündete" zu sichern oder mich einzuschleimen. Ganz so schlimm bin ich jetzt auch wieder nicht
    Geändert von Darkstar (06.12.2011 um 14:50 Uhr)


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  14. #48
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    Was ist der Unterschied zwischen einem Klienten?
    Der andere bekommt Geld für die Behandlung.

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