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Thema: Der Pessimist Mark Twain

  1. #1
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    Standard Der Pessimist Mark Twain

    Hallo!
    Könnt ihr mir über eure persöhnlichen Anischten erzählen, - wie ihr Mark Twain findet (und wie ihr zu ihm gekommen seit)? Also ich finde ihn richtig gut, obwohl vieles was er schreibt - wenn man es sich mal vertieft - pessimistisch und trüb ist. Könnt ihr diese Wertung nachvollziehen, oder habt ihr einen ganz anderen Eindruck von ihn?

  2. #2
    Neuling
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    Ich spiele hauptsächlich auf Der geheimnisvolle Fremde an, indem sehr oft versucht wird, einen klarzumachen, dass man als Realist eigentlich ein Menschenhasser sein müsste. Da gibt es eine Szene in dem Buch, wo die Frau eine andere, Steine an den Körper werfen soll, als sie leblos am Stripp vor sich hinbaumelte. Die Frau sagt zu den Teufel, dass sie eigentlich nicht die tote Frau noch demütigen möchte, indem sie sie mit Steinen bewirft, worauf der Teufel antwortet, dass das niemand möchte, aber alle haben Angst, wenn sie es nicht machen würden, dass sie dann auch leblos wie die Frau von Steinen beworfen werden würden. Durch das ganze Buch ziehen sich solche Situationen... ich finde es erschreckend, dass im Alter noch jemand die Kraft aufnehmen kann, um so anschaulich und metapherreich die Leute als etwas Schreckliches hinzustellen. Gut, wir wissen alle, dass die Leute sich bekriegen und insbesondere bei Folterinstrumenten (siehe Kambodscha z. Z. von Pol Pot usw.) ganzschön kreativ sein können.... im negativen Sinne! Aber so etwas Pessimistisches könnte ich trotzdem nicht schreiben... wie seht ihr das, mit dem Pessimismus, das zugegebenermaßen oftmals das Realistischste ist?

  3. #3
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    Hallo Marth,

    Der geheimnisvolle Fremde ist mein Favorit von Twain!

    Dabei sehe ich es nicht als pessimistisch an, sondern als ein Beweis für die Fragen die er sich selbst - und der Menschheit - stellt.
    Der 'Beweis' für mich, dass das Buch nicht pessimistisch zu verstehen ist, ist das letzte Kapitel, das alles erklärt.

    Gruss

    Shade
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

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