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Thema: Der Tod omnipresent in meinen Traeumen

  1. #1
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    Standard Der Tod omnipresent in meinen Traeumen

    Um das alles wieder nach etwas aussieht, versuche ich, diese Dummheit soweit es mir moeglich ist, zu reparieren.
    Aber es werden wohl nicht die gleichen Worte sein.

    Mein Problem war wohl die staendigen Albtraeume (ob wach oder schlafend) in welchen meine Tochter, ich, oder wir beide sterben.
    Als Beispiel nannte ich den im Fahrstuhl :

    E. (Daddy), meine Tochter und ich sind im Fahrstuhl dessen Doppeltueren mit Scheibe nach oben aufgehen. Als der Fahrstuhl hielt, geht E. zuerst raus, meine Tochter folgt ihm (sie ist nicht mehr als ein Jahr alt aber kann schon laufen). Ploetzlich geht die Tuer vor mir runter und ich sehe durch die Scheibe meine Tochter unter der zweiten Tuer stehen. Ich schreie, aber E. kommt zu spaet und die Tuer faellt runter und zermalmt mein Baby.

    Das ist wohl der Traum der mich bis heute nicht loslaesst.
    Ansonsten, falle ich vom Balkon, oder sterbe im Autounfall, schlage mir den Kopf an der Wanne ein, usw.

    Frage : Was hat das zu bedeuten und wie dagegen ankaempfen?
    Geändert von lenchen (23.03.2008 um 22:57 Uhr)

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von SelfRighteous
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    Hallo Lenchen.

    Was die genauen Hintergründe deiner Träume sind, kann ich dir nicht sagen.
    Aber oft ist es so, dass unsere größten Ängste sich in unseren Träumen wiederspiegeln.
    Grade deshalb sind es ja auch Albträume.

    Ich gehe davon aus, dass das von Natur aus gegebene Mutterinstinkt daran beteiligt ist.
    Denn dieses will grundsätzlich verhindern, dass dem Kind etwas passiert.

    Es ist nachvollziehbar, dass die Träume der blanke Horror sind.
    Aber dein Körper tut sozusagen nur seine Pflicht.
    Er kümmert sich um sein Kind.
    Er sichert ab, dass du jederzeit darauf vorbereitet bist dem Kind zu helfen, wenn es in Schwierigkeiten gerät.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei den meisten Müttern so ist^^
    aber bei dir scheinen in meinen Augen die Ängste sehr Extrem zu sein.
    Woran es liegt, weiß ich leider nicht.
    Nur was auch immer du tust, nimm diese Träume nicht als Vorwarnung oder so etwas.
    Das vergrößert deine Angst enorm, und du wirst dich so hineinsteigern, dass du gar nicht mehr aus dieser Angst und Vorstellung herauskommst.
    Du merkst es ja selbst.
    Du hast diese Ängste, auch wenn du nicht träumst.

    Das ist nicht gesund.
    Weder für dich, noch für dein Kind.
    Denn du wirst ständig Angst haben.
    Und dein Kind wird darunter leiden, weil seine Freiheiten eingeschränkt werden, sobald du ihm wegen deiner Angst etwas verbietest.
    (Natürlich sollte ein Kind nicht alle Freiheiten haben^^)
    Das Kind kann daraufhin nichts ausprobieren und wird später Angst davor haben, etwas selbstständig zu tun, weil es sich gar nicht damit auskennt.
    Es hat ja nicht aus seinen Fehlern gelernt.
    Es hatte ja schließlich keine Gelegenheit Fehler zu machen.

    Es ist nur eine Vermutung und soll kein Vorwurf sein, aber ich sehe diese Art von Überängstlichkeit bei dir, die sich langsam entwickelt.
    Und ich würde mir sehr wünschen, dass dein Kind nicht darunter leiden muss.
    Das ist ja weder in deinem Interesse, noch kannst du etwas dafür.

    Hast du einen Psychologen?
    Erzähle ihm von deiner Angst.
    Vielleicht vermutet ja er oder irgendwer anderes hier das selbe wie ich?
    Und vielleicht kann jemand diese Angst mit dir bearbeiten.
    Denn ich kann es leider nicht, ganz offen und ehrlich.

    Tut mit Leid, dass der Post so lang geworden ist, aber ich hab einfach Angst, dass etwas überängstliches entstehen könnte.
    Du siehst, ich bin selbst etwas überängstlich
    Vielleicht kannst du ja einiges davon für dich nutzen.
    Zumindest hoffe ich es.

    Gruss
    SelfRighteous
    Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht.
    Er könnte Anlauf nehmen...

  3. #3
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    Hallo Lenchen,
    du könntest folgendes probieren:
    Stell eine schöne Figur, eine Rose, eine Vase was auch immer neben dein Bett und konzentriere Dich beim Einschlafen auf das Bild. Wenn es gut läuft, siehst Du in Deinen Träumen diese Figur, Vase etc. und das erinnert Dich daran, das es nur ein Traum ist. Um aus einem Traum aufzuwachen, brauchst Du nur versuchen, Dich zu kneifen. Dann bist zu erstmal heraußen aus dem SChlamassel. Über die Hintergründe würde ich auch mit einem Psychologen reden. Die Tiefenpsychologen sind da am weitesten. Obwohl ich das schon ungern sage
    Gib nicht gleich auf, wenn die Träume erstmal bleiben. Übung macht die Meisterin.
    P.S.: Gehst Du entspannt ins Bett? ist auch wichtig.
    P.P.S.: natürlich Hände weg von Horrorfilmen, -Büchern etc.
    LG
    Peter

  4. #4
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    Ich schrieb : Ich schaue schon lange keine Horrorfilme mehr an, denn die Nachrichten reichen mir aus. Letztens sah ich eine Sendung ueber ein 3jaehriges Maedchen welche zu Tode gequaelt wurde von ihrem Stiefvater. Ich wollte abschalten, aber war einfach davon angezogen.

    Nachmittags hatte ich ein Schlaefchen mit meinem Baby im "grossen" Bett. Da traeumte ich, ich waere in einer Wohnung in vielleicht 6. Stock (oder hoeher).Ich stritt mich mit meiner Mutter (wie immer) und vergass dabei meine Tochter.

    Ein kleiner Junge schreit und sofort die Frage :"Wo ist meine Tochter?" Und er zeigt mit dem Finger auf's Fenster welche sehr lang sind und ohne Gelaender. Ich weiss was ich sehen werde und will's nicht sehen, aber ich muss. Ich sage nur noch " Non, non, " Aber als ich runter schaute, sah ich meine Tochter liegen und sich noch bewegen. Konnte aber auch erkennen, das jede Hilfe zu spaet kommt.


    Na, das jetzt zum 2. Mal zu erzaehlen, ist noch schlimmer !
    Geändert von lenchen (23.03.2008 um 23:04 Uhr)

  5. #5
    Schreiberling
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    Hallo Lenchen,
    ganau das meine ich doch: Hände weg von Horrorfilmen (damit meinte ich schon v.a. die Nachrichten). Ich lese schon, wie Du darauf anspringst.
    Das Du keinen Schwachsinn alle Elmstreet guckst, unterstelle ich nun einmal. Und bei der Übung bitte Geduld haben!
    LG
    Peter

  6. #6
    Neuling
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    Hatte keine Blumen, aber stellte einen Osterhasen auf den Nachtisch. Dank, denn ich habe gut geschlafen.
    Geändert von lenchen (23.03.2008 um 22:52 Uhr)

  7. #7
    Roman Verfasser Avatar von Corelli-Crystal
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    Wie unfair ist das gegenüber denen, die sich die Mühe
    gemacht haben auf Dein Problem einzugehen, sich
    Gedanken drüber gemacht haben und Dir Ratschläge
    gegeben haben.....

    Schon mal darüber nachgedacht?

    Gruß
    Corelli

    Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
    Es ist Unglück, sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
    Es ist aussichtslos,sagt die Einsicht
    Es ist lächerlich, sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung

    Es ist was es ist, sagt die Liebe

    Erich Fried

  8. #8
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    Zitat Zitat von Peter Beitrag anzeigen
    Hallo Lenchen,
    du könntest folgendes probieren:
    Stell eine schöne Figur, eine Rose, eine Vase was auch immer neben dein Bett und konzentriere Dich beim Einschlafen auf das Bild. Wenn es gut läuft, siehst Du in Deinen Träumen diese Figur, Vase etc. und das erinnert Dich daran, das es nur ein Traum ist. Um aus einem Traum aufzuwachen, brauchst Du nur versuchen, Dich zu kneifen. Dann bist zu erstmal heraußen aus dem SChlamassel.
    Hey!

    Ich habe selber einmal eine Blume zu mir auf dem Polster gelegt und gehofft, ich würde davon träumen. Geträumt habe ich davon, das war ok, aber daß ich träume, DAS habe ich trotzdem nicht geschnallt.

    Ich will keinen eigenen Thread aufmachen, weil ich denke, daß es mir ähnlich wie lenchen geht (sie hat alles gelöscht, aber durch eure Posts kann man da schon etwas erahnen):

    Vorweg: Ich schaue abends keine Horrorfilme und wenn, dann immer in Begleitung, und trotzdem habe ich in den letzten 3 Wochen "Alb"träume.

    Träume wie.. ein Haufen Menschen stürzt freiwillig vom Hochhaus im Wasser, nur ein paar davon überleben, haben blutüberströmte Augen (auch ich).

    .. Enge/Bedrängung in Gebäuden...auch mit sehr vielen Menschen, die immer mehr werden.

    Wenn ich aufwache, realisiere ich nicht, daß ich schon wach bin und habe noch immer dieselbe bestehende Angst aus meinem Traum! So eine Angst, daß ich wirklich gelähmt bin und NICHTS bewegen kann! Dann bekomme ich einen Schreck, weil ich mich nicht bewegen kann und denke, daß ich eben deshalb noch immer träumen müßte, obwohl ich schon längst wach bin. Ich liege also da, mit einer Starre und sehr schnellem Herzrasen. Dauert wenige Minuten. Ein grauenhaftes Gefühl, ich habs wirklich auffallend oft in letzter Zeit und mittlerweile habe ich sogar Angst, einzuschlafen .

    Kurzgefasst liegt mein Problem darin, daß ich die Panik und diese enorme Angst aus meinen Träumen mit in die reale Welt beim Aufwachen mitnehme und meinen Körper nicht bewegen kann (und ich in dem Moment den Unterschied zwischen wachen und träumen nicht überreiß). Erneut einschlafen fällt mir dann sehr schwer.

    Am Stress und psychische Belastung kann es weniger liegen, weil ich es schon längst gewohnt bin so zu leben und diese Träume wesentlich früher hätten auftreten sollen, wo es im realen Leben schlimmer war als jetzt. Was kann ich denn dagegen tun, jemand etwas Ähnliches erlebt?
    Geändert von Fay87 (23.03.2008 um 00:17 Uhr)
    I like your shoes... can I follow you?

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