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Thema: Der Vater und seine Kinder

  1. #1
    Neuling
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    Standard Der Vater und seine Kinder

    Ich lebe seit ca. 10 Jahren vom Vater meiner Kinder getrennt. Allerdings im gleichen Ort. Ich bin hier wohnen geblieben um meinen Kindern den unkomplizierten Umgang mit ihrem Vater zu ermöglichen/erhalten (wie auch immer). Mein Sohn hängt sehr an seinem Vater und eine örtl. umfangreichere Trennung würde ihn sehr belasten. Meine Tochter hängt ebenfalls an ihrem Vater, frißt aber ihren ganzen Unmut in sich rein und verdrängt konsequent ihren Ärger. Sie wird irgendwann platzen und dann geht es verbal bestimmt hoch her. Die Kinder gehen meistens zum Vater wenn sie etwas von ihm wollen.
    Es gibt keine regelmäßigen Besuchszeiten, es gibt gar nichts dergleichen.
    Meine Anfragen ob er sich in den Ferien (egal welche jetzt) zur Hälfte um die Kinder kümmert (sie zu ihm gehen inkl. schlafen) werden mit großem Unwillen und Anblafferei beantwortet. Warum ich denn immer so etwas anfrage und was das eigentlich soll.

    Das macht mich wütend und dies ist ein immer schwelendes Streitthema zwischen uns. Er ruft auch den Klassenlehrer an um sich nach dem Verhalten zu erkundigen, spricht aber mit mir überhaupt nicht darüber. Ich erfahre alles was die KInder angeht immer über die KInder selbst. Und diese leiden darunter, trauen sich aber nicht ihrem Vater zu sagen das er sich bitteschön mit mir direkt besprechen soll. Ich finde sowas kindisch und suche eigentlich eine Möglichkeit dieses Verhalten zu unterbinden/ändern/abzustellen......keine Ahnung. Er verabredet sich mit den Kindern wann immer ER will....! Wenn ich dann aber anrufe um einen FESTEN/VERBINDLICHEN Termin abzuklären.....nich möglich.

    Ich würde mich über einen Tip freuen udn schreib schon mal: Lieben Dank !

    P.S. Sohn = 13 Jahre / Tochter = 17 Jahre
    Nein, sie müssen nicht zu ihrem Vater wenn sie nicht wollen. Ja, er zahlt Unterhalt und ist der Ansicht: Ich zahl Unterhalt und den Rest erledigst DU /also Ich !

  2. #2
    Wunderlampe
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    Hallo White Train

    Schwierig, sehr schwierig. Über Reden und Einsicht beim Vater wird es wohl nicht gehen. Den Begriff "gemeinsames Sorgerecht" scheint für ihn wohl nicht die gleiche Bedeutung zu haben wie für dich.

    Hast du dich schon mal mit deinen Kindern so richtig ausgesprochen, wie es ihnen dabei geht und dass du auch nicht glücklich darüber bist, dass ihr Vater sehr unzuverlässig ist. Vielleicht kommt dann bei der Großen mal das Reden in Gange. Und frag doch mal deine Kinder was sie meinen, wie man den Papa etwas erziehen kann. Manchmal kommt da sehr Überraschendes zu Tage.

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Butsche
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    Hallo White Train,

    da hilft zunächst folgendes: Setz Dich mit dem zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes in Verbindung, vereinbare dort einen Gesprächstermin, in welchem Du in Ruhe schildern kannst, wie (schief) vieles läuft. Wenn der Vater bereit ist, wird auch er Gelegenheit zu einem solchen Gespräch bekommen und dann sollte es ein Gespräch beim JA mit beiden Elternteilen geben, um endlich mal verbindlich eine gescheite Regelung zu vereinbaren.

    Es ist insbesondere für die Kinder wichtig, dass sie ein geregeltes Umgangsrecht haben, damit sie sich darauf einstellen - Ausnahmen kann es immer mal geben, aber das darf nicht die Regel sein! Spontane Zusatzkontakte auf Wunsch bzw. bei Bedarf der Kinder wären dann zwar nicht ausgeschlossen, aber da muss erst einmal eine solide Basis geschaffen werden!!!

    Im übrigen ist es insbesondere im Hinblick auf die Belange eures Sohnes unerlässlich, dass Absprachen zwischen den Eltern und nicht über die Kinder getroffen werden - den Kindern wird sonst eine Last aufgebürdet, der sie nicht gewachsen sind. Zudem erleben sie so keinesfalls einen verantwortlichen Umgang mit ihren Interessen, von der schlechten Vorbildfunktion ganz zu schweigen....

    Sollte der Versuch einer vernünftigen Lösung an der Mitwirkungsbereitschaft und / oder Einsichtsfähigkeit des Vaters scheitern, so muss das Familiengericht ins Boot genommen werden.

    Nur Mut, Du wirst sehen, dass Du eine Veränderung wirst erwirken können

    lg

    Butsche
    Nur wer die Herzen bewegt, wird auch die Welt bewegen können.
    (Ernst Weichert)

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Neroli
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    Hallo White Train,
    ich nehme an, dass Du Dich getrennt hast?
    Hört sich für mich an nach einem Mann, der Dir die Trennung immer noch heimzahlt. Falls das so sein sollte, kenne ich das nur zu gut. Mir hat das Buch "Die Masken der Niedertracht" (Gabi sei Dank )sehr geholfen. Auch wenn Du sein Verhalten kaum ändern können wirst (würde mich sehr wundern, wenn das mit dem JA klappt - könnte mir auch hier höchstens vorstellen, dass er den Termin - wenn überhaupt - nutzen wird, um Dich zu beschimpfen o.ä.) so schaffst Du es vielleicht, Dich ein wenig aus der Verantwortung zu nehmen für das was ER tut.
    Viel Glück!
    Geändert von Neroli (26.10.2009 um 18:20 Uhr)
    LG Neroli

    Some people feel the rain. Others just get wet.

  5. #5
    Painter
    Gast

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    Hallo,

    Das was Neroli geschrieben hat war auch mein erster Eindruck, nach 10 Jahren allerdings schwer zu glauben das er sich noch immer nicht gelöst hat. Aber es gibt ja nichts was es nicht gibt.
    Wenn das der Fall ist, könnte eine gerichtliche Klärung natürlich für viel Unmut sorgen und die Kinder weiter belasten.
    Es gibt natürlich noch die möglichkeit einer Mediation. Da versucht ein neutraler Mittler einen Weg zu finden.
    Hast du schon mal versuch über E-Mail Termine zu vereinbaren? Das ist unpersönlicher und lässt vll weniger Stress aufkommen.

  6. #6
    Neuling
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    Standard Immer noch tief getroffen........

    über die Trennung ist der Ex-Ehemann ! Das ist schon richtig, auch wenns nun
    lange her ist.

    Ich danke Euch sehr für die Anstöße und werde schauen wie ich hier weiterhin vorgehe. Aber ich denke ein wenig "Klarheit" wäre angebracht.

    Erst einmal lieben Dank
    *WhiteTrain

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